Markus Poschner

Markus Poschner’s acclaimed recordings of the Bruckner symphonies bring together the versions marked as significantly revised and altered in the authoritative New Anton Bruckner Complete Edition. It reflects the latest state of research and the most up-to-date editorial criteria, making this 18-CD set the definitive cycle of Bruckner symphonies. From the »Student Symphony« in F minor to the glorious but unfinished Ninth, these are works of infinite fascination and deep emotionality, revealing a composer firmly rooted in the Austrian tradition and at the same time looking to the infinite.

Anton Bruckner – The Symphonies Complete Versions Edition

THE SYMPHONIES COMPLETE VERSIONS EDITION
11 SYMPHONIES | 18 Versions
Markus Poschner
Bruckner Orchester Linz | Radio-Symphonieorchester Wien

To mark the 200th anniversary of Bruckner’s birth in 2024, this magnificent 18-disc set brings together the entire recorded cycle of Bruckner symphonies in »The Complete Versions Edition« on the Capriccio label. Markus Poschner conducts the Bruckner Orchestra Linz and the ORF Vienna Radio Symphony Orchestra. This set uniquely covers the entire New Anton Bruckner Complete Edition, which serves to clarify the different, clearly defined versions of the Bruckner symphonies. Each recording becomes a reference for the individual character of each symphony in these versions, without getting lost in questionable musicological considerations that attempt to identify every layer of changes in each Bruckner manuscript.

Winner ICMA International Classical Music Awards 2024

International Classical Music Awards 2024
»Special achievement award« for #bruckner24

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2024 feiert Anton Bruckner seinen 200. Geburtstag. Das Bruckner Orchester Linz und das ORF Radio-Symphonieorchester Wien haben sich zu diesem Anlass unter der Gesamtleitung von Markus Poschner zu einer einmaligen Expedition entschlossen: die Einspielung aller Sinfonien des Genius Loci und zwar erstmals in allen Fassungen (Label Capriccio).

Anton Bruckner – The Symphonies Complete Versions Edition

Die Einzigartigkeit liegt aber nicht nur in der Gesamtheit dieses Vorhabens, sondern vor allen Dingen in einem radikal neuen interpretatorischen Ansatz. Das BOL und das RSO Wien sind mit einer authentischen Aufführungspraxis Bruckners seit Jahrzehnten aufs Engste vertraut. Markus Poschner legt mit diesen beiden Orchestern, die Bruckners Wirkungsraum historisch exakt abbilden, seine Sinfonien in einer unerhört neuen Art frei, bringt die Musik zum Tanzen, Singen, spürt den österreichischen Klangdialekt musikantisch auf und entdeckt dabei viel Überraschendes, das in der Rezeptionsgeschichte dieser Sinfonien bisher entweder ignoriert, missverstanden oder schlicht unbemerkt blieb.

»But, in Bruckner’s bicentennial year, the most interesting cycle is being released by the Capriccio label under the direction of Markus Poschner. By the end of 2024, the project will include all 19 versions of Bruckner’s eleven symphonies. The ones released so far, the Bruckner Linz Orchestra and the Vienna Radio Symphony Orchestra, have surpassed the recordings from the aforementioned Sony and DG cycles in their freshness and depth.«

»Markus Poschner recorded every version of the symphonies, 18 in all, with the Bruckner Orchester Linz and the ORF Vienna Radio Symphony Orchestra.«

Die Lieblingsalben der „Presse“-Klassik-Kritiker
»Bemerkenswert überdies – apropos Jubiläum – natürlich die Gesamtaufnahme (Capriccio) sämtlicher Fassungen der Bruckner-Symphonien durch Markus Poschner, der sich damit endgültig in die erste Reihe katapultiert hat.«

»Es ist eine Gesamtaufnahme, die aufgrund ihrer Strahlkraft überwältigt und unbedingt zu empfehlen ist.«

»Eine gelungene Gesamteinspielung«

»The performances are swift and buoyant, short on apocalypse but delicate enough to reveal tiny felicities of orchestration. This is the most complete cycle that’s ever likely to be recorded.«

Sinfonie in f-moll

ANTON BRUCKNER Symphony in F minor

1863 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 1 c-moll

ANTON BRUCKNER Symphony #1 Linzer Fassung

1868 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 1 c-moll

ANTON BRUCKNER Symphony #1 1891

1891 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie in d-moll | »Nullte«

Anton Bruckner Symphony #0

1869 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 2 c-moll

ANTON BRUCKNER Symphony #2

1872 | Radio-Symphonieorchester Wien

Sinfonie Nr. 2 c-moll

Anton Bruckner Symphony #2

1877 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 3 d-moll

Anton Bruckner Symphony #3

1873 | Radio-Symphonieorchester Wien

Sinfonie Nr. 3 d-moll

ANTON BRUCKNER Symphony #3

1889 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Anton Bruckner Symphony #6

1881 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 8 c-moll

Bruckner Symphony #8

1887 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 8 c-moll

Anton Bruckner Symphony #8

1890 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 9 d-moll

ANTON BRUCKNER Symphony #9

1894 | Bruckner Orchester Linz

Foto: Reinhard Winkler

Festkonzert im Stift St. Florian

Festkonzert zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner am 4. September 2024
ANTON BRUCKNER Te Deum & Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB 109
Camilla Nylund, Sopran | Christa Mayer, Mezzosopran | Piotr Beczała, Tenor | Michael Volle, Bariton | Hard-Chor Linz, Einstudierung: Alexander Koller | Linzer Jeunesse Chor, Einstudierung: Wolfgang Mayrhofer | Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner


»Anton Bruckners 200. Geburtstag in St. Florian: ein Elementarereignis mit hohem Schauwert und klangtheatraler Wirkung.«

»Poschner taucht den ersten Satz in eine Fülle von markanten Klangbildern, denen er eigenes Tempo und eigene Temperatur verleiht. Er verliert sich weder in Details noch in Sentimentalität, spannt diszipliniert einen Bogen bis in die Coda hinein. Dadurch bieten sich Steigerungsmöglichkeiten für die finalen, paukenbefeuerten Tutti-Akzente, die selten so packend und markerschütternd zu erleben sind.«

Florian Oberhummer | Salzburger Nachrichten


»Eine Sternstunde für Anton Bruckner«

»Und nicht zuletzt das Bruckner Orchester, das die DNA seines Namensgebers wie kaum ein anderes implementiert hat und mit technischer Bravour, warm timbrierter Klanglichkeit und emotionalem Oberösterreich-Idiom punktet. Markus Poschner versteht es brillant, die Balance zwischen analytischer Lesart und Emotion pur zu erzielen und hat sich als herausragender Bruckner-Dirigent etabliert. Sternstunde für Bruckner!«

Michael Wruss | OÖNachrichten


»Bruckners Atem in St. Florian«

»Markus Poschner leitete souverän und konnte Gestik für Chor und Orchester gut differenzieren. Er gab dem Raum Zeit für sein Atmen, für seinen Hall.«

»Wohlklang und gute Energie ließen das Konzert des Bruckner Orchesters in jeder Hinsicht gelingen. Ein Geburtstagsgeschenk für viele!«

Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung


»Die anschließende Wiedergabe der ›Neunten‹ Bruckners wurde unter Poschner zu einem elementaren Ereignis. Das Bruckner Orchester erblühte unter dem breit ausufernden Dirigat seines Chefs. Dem Ausklingen des abschließenden Adagio-Satzes ließ Poschner eine dem Komponisten zum 200. Geburtstag gewidmete Gedenkminute folgen, ehe sich frenetischer Beifall in der voll besetzten Basilika entlud.«

ORF.at


»Bruckners 9. Sinfonie in d-Moll ist ein Kosmos für sich, der aufgrund seiner Komplexität eine Fülle von Deutungen herausfordert. Poschners Version zeigt eine Tendenz zu Entmystifizierung und deutlicher Artikulation mit viel Liebe zum Detail und ungewöhnlichen Tempi. Grelle, dynamische Kontraste finden sich ebenso wie die Betonung des ruhigen, scheinbar Unwesentlichen. Den wüsten, stampfenden Rhythmen im Scherzo folgten die fast überirdischen Klänge des Adagios, aber nicht als ›Schwanengesang‹, sondern als abgeklärtes Resùmée. Nach dem letzten Ton minutenlange Stille, dann explosiver Beifall und Standing Ovations.«

 Paul Stepanek | oberösterreichisches volksblatt


»Ein außergewöhnliches Geburtstagskonzert: Das Bruckner Orchester im Linzer Stift St. Florian«

»Höhepunkt aller Feierlichkeiten im Bruckner-Jahr ist die Aufführung seiner 9. Sinfonie in ›seiner‹ Kirche«

»Markus Poschner verharrt am Ende lange in Ruhe – ergreifend, Bruckner huldigend! Dem Maestro gelingt eine lang nachwirkende Aufführung, die zeigt, wie sehr er mit dem Orchester vertraut ist. Sportlich, mit vollem Körpereinsatz ringt er den Musikern ein extremes Klangbild ab. Weit ausladende Gesten wechseln mit ruhigem Führen einzelner Solisten, die allesamt wunderbar spielen. Ein außergewöhnliches Geburtstagsfest.«

Carola Baumann-Moritz | Passauer Neue Presse


Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

hr2 Doppelkopf – im Gespräch mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

Zum 200. Geburtstag Anton Bruckners am 4. September 2024
»Anton Bruckner hat 19 Sinfonien komponiert.« Mit einem Augenzwinkern behauptet das der Dirigent und meint damit die zahlreichen unterschiedlichen Versionen, die Bruckner von seinen neun Sinfonien angefertigt hat.

Sendung: hr2-kultur, »Doppelkopf«, 04.09.2024, 12:04 Uhr

Foto: Rudolf Gigler

Markus Poschner

Eine Reise ins Herz der Musik mit Dirigent Markus Poschner

Wie klingt der „typische Bruckner“ und warum gibt es ihn nicht? Wo können Zuhörer:nnen die Einflüsse des Landlebens in seiner Musik nachhören? Worum geht es in (seiner) Musik?

Moderatorin Ortrun Schandl geht mit Dirigent Markus Poschner auf eine zugängliche, aber keineswegs seichte Reise mitten in das Herz der Musik.

Anton Bruckner Blickwinkel – der Podcast der OÖ KulturEXPO Anton Bruckner 2024

Anton Bruckner On Tour Anton Bruckner Blickwinkel

In dieser letzten Episode stellt Moderatorin Ortrun Schandl Künstlerinnen und Künstler vor, die extra fürs Brucknerjahr Projekte „Tourprojekte“ entwickelt haben, die Bruckner auf ganz unterschiedliche Weisen in ganz Oberösterreich und darüber hinaus gebracht haben. Konkret sind das die Photographin und Künstlerin Zoe Goldstein gebürtige Riess, sie hat die Fotoausstellung „Für Theresia“ entwickelt, die Choreographin und Performancekünstlerin Silke Grabinger, die mit "Compositional Transfer Imbodied, I Anton" Bruckners Neunte Symphonie sozusagen sichtbar gemacht hat, Komponist und Kabarettist David Wagner, der mit "Wagner radelt Bruckner" sämtliche Brucknerstraßen/gassen, Plätze Oberösterreichs und Gebäude, die seinen Namen tragen, mit dem Rad bereist und mit den Menschen dort ein einzigartiges Musikstück kreiert hat, die bildende Künstlerin und Schöpferin des "Plopp! Kunstautomaten" Helene Huemer, "Schorgel"-Erfinder, Architekt und Künstler Clemens Bauder und Gitarrist Andre Zogholy, der mit dem Projekt "NoFive", einer Gruppe aus 10 Gitarristinnen, einem Bassisten, einem Schlagzeuger und einem Dirigenten die legendäre Melodie basierend auf einem Teil Bruckners Fünfter, der wie der Song Seven Nation Army von den White Stripes klingt, ein Wahnsinns Klangprojekt geschaffen hat. Sie alle haben an verschiedensten Orten ihre Spuren hinterlassen – und alle inspiriert von Anton Bruckner. Was haben sie alle mit dem Komponisten Anton Bruckner zu tun? Und wie haben sie sich dem Menschen und dem Musiker genähert, was hat er in ihnen ausgelöst?
  1. Anton Bruckner On Tour
  2. Bruckners Musik – was macht sie so genial?
  3. Wer ist der oder die nächste Bruckner?
  4. Was ist eigentlich die KulturEXPO?
  5. Wie alles begann. Bruckners Visionen

Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

Zu Anton Bruckners 200. Geburtstag am 4. September hat Markus Poschner, Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz, seine Einspielung sämtlicher Fassungen aller Bruckner-Symphonien vorgelegt. Ein Gespräch über Fassungsunterschiede, die Aufgabe des Dirigenten und Menschheitsfragen in der Sprache der Musik.

Kirchenzeitung Linz, 27.08.2024
Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

Er ist Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und gern gesehener Gast am Pult des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Markus Poschner ist gebürtig aus Bayern, als Dirigent allerdings in der ganzen Welt unterwegs. Jüngst hat er sich vor allem mit dem Mammut-Projekt der Gesamteinspielungen aller Symphonien Bruckners in sämtlichen Fassungen verdient gemacht. Neben seiner Liebe für Bruckner hegt Markus Poschner aber auch eine große Liebe zum Jazz, und das u.a. auch als Pianist.

Foto: ORF

Salzkammergut Open Air

Der international gefeierte Bassbariton Erwin Schrott singt zusammen mit Sopranistin Erica Eloff vor der spektakulären Kulisse am Traunsee. Begleitet wird er vom Bruckner Orchester Linz, das unter der musikalischen Leitung seines Chefdirigenten Markus Poschner spielt.

Live-Übertragung am 7. Juli 2024 | aus dem Toscanapark Gmunden

Foto: Max Mayrhofer

DER FINDLING, Martin Achrainer

Resonanz

FOTO: REINHARD WINKLER | LANDESTHEATER LINZ

»[…] eine Seelenerkundung zwischen Mysterienspiel, Kirchenoper und Messe. Beeindruckter Jubel für diesen Beitrag zum Bruckner-Jahr.«

»Das Ergebnis beeindruckt, weil es nicht vor ausführlichen Bruckner-Zitaten zurückschreckt, diese aber rasch überwuchert: mit einem expressiven orchestralen Gewebe, das Kraft aus Bruckners Moderne saugt, aber auch durchaus eigene, andere, jüngere Wurzeln besitzt. Markus Poschner steuert das mit dem Bruckner Orchester Linz bei, das auf der Orgelempore postiert ist.«

Walter Weidringer | Die Presse


»Wesentlich für den großen Erfolg ist natürlich auch das sensationelle Ensemble des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Die Komposition hält wunderschöne Soli für Violine oder Cello und passende Zitate aus Bruckners Werk samt Verfremdungen bereit. Die Bruckner-Orgel meistert Bernhard Prammer, der sie schon jahrelang als ›seine Hausorgel‹ bezeichnen darf.
Ein großartiges Werk (nur wenige Aufführungen!) und eine phänomenale Inszenierung im Alten Dom – Linz darf sich glücklich schätzen!«

Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung


»Musik, die wie das Libretto, immer wieder Erinnerungen nicht nur an Bruckners Musik wachruft, zwar nicht revolutionär modern ist, aber in ihrer Kombination doch neue Wege geht. Neue Wege, die Dirigent Markus Poschner mit dem auf der Empore platzierten Bruckner Orchester subtil erarbeitete, und die Bernhard Prammer an jener Orgel, die Bruckner für lange Zeit als sein Instrument betrachten durfte, ergänzte.«

Michael Wruss | OÖNachrichten


»Die Klangwelten, die der im August 2022 verstorbene Franz Hummel und Susan Oswell im Auftrag des Landestheaters Linz zum Handlungsgang erschaffen haben, sind von einer eindrücklichen Wandelbarkeit. Fin-de-Siècle-Wehmut à la Alban Berg durchzieht Hummels Vorspiel, in den zwölf Szenen danach zieht Oswell alle Register ihres beachtlichen Könnens.
Mit dem Bruckner Orchester Linz und den exzellenten Chören des Landestheaters sowie Organist Bernhard Prammer fächert Musikchef Markus Poschner alle Facetten der Partitur auf.«

Stefan Ender | DerStandard


»Das 45köpfig auf der Orgelempore angetretene Bruckner Orchester […] unter Markus Poschner musizieren die Damen und Herren ebenso glasklar, wie man es aus Musiktheater und Brucknerhaus gewohnt ist.«

Petra und Helmut Huber | Online Merker

»Eine bemerkenswerte musikdramatische Hommage an Anton Bruckner, der bekanntlich selbst keine Oper und auch kein Oratorium komponiert hat. Grandios und wertschätzend interpretiert vom Bruckner Orchester Linz unter der der souveränen, animierenden Leitung von Markus Poschner.«

Manfred A. Schmid | Online Merker


»Als technische wie organisatorische Meisterleistung kann bereits der zur Bühne umgebaute Kirchenraum gesehen werden. Die künstlerische Realisierung mit dem Bruckner Orchester (Leitung Markus Poschner), mehreren auf den Seitenemporen der Kirche platzierten Chören, darunter einem Kinder- und Jugendchor, und verschiedenen Sparten des Landestheaters stand dem in nichts nach.«

Michael Scheiner | Passauer Neue Presse

Neujahrskonzert 2022

Markus Poschner seeks the truth behind this early symphony

Interview by Christian Hoskins

To approach the early symphonies of Bruckner is always an extraordinary challenge. From early on, these works have been associated with cathedrals of sound and sacred gestures, but I always hat the feeling that there must be a different truth to be found in these early scores. Even today, there are still many clichéd ideas and misunderstandings in terms of tempo, sound, articulation, dynamics and phrasing. It seems to me that everyone automatically switches into a common ›Bruckner-mode‹, consisting of sostenuto playing, rough dynamics and a pseudo-religious monumental approach. To understand his music better, it’s important to remember that the polyphonic works of Bach, the Masses and symphonies of Mozart, Beethoven and Schubert, and the operas of Wagner and Berlioz were Bruckner’s most important inspirations during his period of self-discovery. We should also never underestimate the influence on his music of the Upper Austrian folk tradition of Ländler, polkas and waltzes. The opposing aspects of polka and chorale, both symbols of this world and hereafter, are particularly formative in the Third symphony. Our task is therefore to understand the scope of what Bruckner tried to say, to understand what’s beneath his music, and to accept that this might be completely different from symphony to symphony.

It’s nothing short of astonishing that between 1863 and 1875 Bruckner composed six symphonies, all of which were neglected for more many years. During this time, his idea of ​​sound gradually shifted from the acoustic of the church church interior, with its long reverberation time, to that of the concert hall. At the same time, the stylic influence of the organ was replaced by the more varied influence of the symphony orchestra, notably the large-scale ensemble of more than 20 first violins and double woodwinds which he heard in Vienna. In this context, the Third symphony, especially the first version of 1873, stands as being one of the most experimental of his entire output. Bruckner proved himself to be frighteningly modern, his use of collage techniques, sound composition and minimalist-style rhythms already pointing to the 20th century. Unfortunately, few interpreters to date have dared execute the symphony at the right tempo, in neither the first movement nor the finale, where the technical limits of the orchestra are quickly reached.

It was non other than Mahler who declared Bruckner’s changes unnecessary and persuaded him to return to the earlier version after the composer edited the symphony twice, in 1877 and 1889, owing to its ongoing lack of success. Eduard Hanslick wrote uncomprehendingly about the symphony in 1885: »It remains a psychological mystery how this gentlest and most peaceful of all people – he is no longer one of the youngest – becomes an anarchist at the moment of composing.« From our point of view today, the Third could be described as his symphony of destiny. On the one hand, he experienced his greatest public defeat and humiliation in 1877 during its first performance in Vienna; but on the other hand, he paved compositional paths with it which made his unique symphonic development possible. His intensive engagement with the music of his great role models Beethoven and Wagner allowed him to find an approach to symphonic tradition that gave us the later great symphonies. To the listeners of the time, however, this symphony was a failure. It seemed long, complicated, confusing, unmelodic, and full of constant interruptions and endless quotations. And this translates to the challenges for a conductor today: how to deal with its length; how to manage its many interruptions; how to create an arc; and how to maintain tension?

His works are full of puzzles and mystery, which is probably why we’re so fascinated by them in today’s brightly lit world.

Even Bruckner’s early symphonies are for me a kind of window to another world, a world beneath the surface. His works are full of musical puzzles, mystery and depth, which is probably why we are so fascinated by them in today’s brightly lit world. It is music of incredible natural beauty and songfulness, of great warmth and humanity, ultimately incomparable with anything else in his era. An eternal mystery remains: how could someone from such a humble rural background – who throughout his life only experienced rejection for his compositions – create music of such emotional foresight and insight, of such astonishing greatness? However, Bruckner’s view of things is fundamentally different from that of other composers. It seems to me that he looks directly upwards and therefore inwards. Beethoven’s gaze goes straight ahead, straight into the eyes of those in power. Wagner’s gaze descends far into the depths of the human soul and subconscious. Bruckner’s look into the infinite, and yet is still deeply connected to Upper Austrian folk music traditions, something which is unique in the history of music.

Foto: Reinhard Winkler