Markus Poschner

RSO-Chefdirigent Markus Poschner widmet sich Fragen rund um »Wie bringt man (Orchester)Musik dem Publikum näher?«

Wie klingt Sehnsucht? Was erzählt Musik über Mut, Verlust oder Hoffnung? Markus Poschner, Chefdirigent des RSO Wien, öffnet in diesem Kurzformat neue Zugänge zur Musik. Ausgehend von Fragen, die uns im Alltag beschäftigen und emotional bewegen, verbindet er ausgewählte Werke mit ihren Geschichten und ihrer Wirkung. Kein klassischer Konzertführer, sondern eine Einladung zum Hinhören, Mitfühlen und Entdecken: persönlich, überraschend und ganz nah am Leben.

Markus Poschner

kulturMONTAG ORF II | 28. September, 22.30 Uhr

Zukunftsmusik – Markus Poschner übernimmt das ORF RSO Wien

Mit September 2026 beginnt für das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ein neues Kapitel: Markus Poschner übernimmt die Position des Chefdirigenten und setzt gemeinsam mit den Musikern und Musikerinnen den Weg zu einem modernen Medienorchester fort.

Im Mittelpunkt steht dabei ein zukunftsorientiertes Verständnis der eigenen Aufgabe: live im Konzertsaal, im Radio, im Fernsehen, im Streaming und online – überall dort, wo Menschen Musik erleben. »Wir spielen heute für eine Welt von morgen« – dieses Motto durchzieht auch die neue Saison des ORF RSO Wien.

Das Orchester befindet sich seit einigen Jahren in einer bewussten Weiterentwicklung: Aus dem klassischen Radio-Symphonieorchester wird zunehmend ein Medienensemble, das seine künstlerische Arbeit über alle Ausspielkanäle des ORF sichtbar und hörbar macht. Dabei bleibt die höchste künstlerische Qualität das Fundament bei jeglicher eingespielten, in Auftrag gegebenen oder live aufgeführten Musik.

Das Orchester, das 1969 gegründet wurde zählt zu den international anerkannten Klangkörpern Europas. Markus Poschner kennt das ORF RSO Wien seit mehr als zehn Jahren und schätzt dessen Stärken. Ob klassisch-romantisches Repertoire, Werke der Moderne, zeitgenössische Musik – regelmäßig ist das ORF RSO Wien in großen Konzertsälen und bei internationalen Festivals präsent, gastiert weltweit und hat sich auch als Opern- und Filmorchester etabliert.

Der 55-jährige, charismatische Dirigent aus München ist ein leidenschaftlicher Musikvermittler, der für seine Offenheit und Neugier bekannt ist und sich auch vor musikalischen Grenzüberschreitungen nicht scheut. »Ich habe das RSO von Anfang an als ein unglaublich intensives Orchester erlebt: neugierig, risikofreudig und klanglich höchst flexibel«, sagt Poschner. «Gerade das RSO hat wie kein zweites Orchester die Freiheit, Tradition nicht nur zu besitzen, sondern weiterzudenken.«

Welche neuen Wege er einschlagen will und wie er die Zukunft des Orchesters in finanziell angespannten Zeiten sieht diskutiert Clarissa Stadler mit Markus Poschner live im kulturMONTAG-Studio.

TV-Beitrag: Barbara Pichler-Hausegger

Foto: Hans Leitner

Mit dem Brucknerfest und den Klangwolken steht der Herbst in Linz ganz im Zeichen der Musik. Darüber, wie sie uns verändert, sprach der Chefdirigent des Bruckner Orchesters, Markus Poschner, mit David Klein.

Interview: David Klein, OÖNachrichten
Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

Wann überdauert Kunst die Zeiten? Und warum vermögen es bestimmte Töne und Harmonien, jede Generation aufs Neue in den Bann zu ziehen? Es sind solche Kernfragen, die Markus Poschner seit Beginn seiner Karriere beschäftigen und ihn immer wieder ans Dirigentenpult treiben, um dort, im intensiven Dialog mit musikalischen Partnern, nach Antworten in den Partituren zu suchen.

Dorothea Walchshäusl, NZZ
Foto: Robert Josipović

Markus Poschner, Sinfonieorchester Basel

Chefdirigent Markus Poschner über die Fortsetzung des Basler Mahler-Zyklus

Mit der 5. und der 1. Sinfonie geht der Basler Mahler-Zyklus in die zweite Runde. Warum Mahler Musik für das Heute und Jetzt geschrieben hat, erzählt Chefdirigent Markus Poschner im Interview.

Interview: Benjamin Herzog, Sinfonieorchester Basel
Foto: Bettina Matthiessen

Markus Poschner

Die neue Reihe im Musikverein Wien

Dass die Chemie zwischen dem Maestro und dem Orchester stimmt, lässt sich schon seit Längerem im Goldenen Saal beobachten. Nun tritt Markus Poschner am 3. Oktober im Musikverein erstmals als neuer Chefdirigent ans Pult des ORF RSO Wien. Es ist dies zugleich der Auftakt zur neuen Reihe »Poschners Meilensteine«.

Oliver Láng, Musikverein Wien
Foto: Julia Wesely

Markus Poschner

Im Sommer dirigiert Markus Poschner das Bruckner Orchester unterm Traunstein; im Herbst beginnt seine letzte »Linzer Saison«, bevor er nach Salt Lake City wechselt. Im Gespräch mit der »Krone« spricht er über einen Meilenstein für die Musik Bruckners und beleuchtet das Wiener RSO – hier steht Poschner ebenfalls ab Herbst am Pult.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung, 14. Juni 2026
Foto: Robert Josipović

»On Friday, the German-born conductor, who is an ardent advocate of Bruckner’s music, gave a spectacular account of the Austrian composer’s Symphony No. 4, ›Romantic‹, that captured the work’s scope and breadth. One can only hope that when Poschner finally steps into his position, starting with the 2027-28 season, that Bruckner’s music will be on the menu more frequently here than it has under previous music directors.«
Edward Reichel | Utah Arts Review

Markus Poschner & Utah Symphony

22. | 23. Mai 2026 | Abravanel Hall 
CAMILLE SAINT-SAËNS Piano Concerto No. 5, »Egyptian«
ANTON BRUCKNER Symphony No. 4, »Romantic«
Youl Sun piano | Utah Symphony | Markus Poschner conductor

Foto: Utah Symphony

Markus Poschner

Markus Poschner, einer der vielseitigsten und am meisten beschäftigten Dirigenten unserer Tage (Chefdirigent beim Bruckner Orchester Linz und Generalmusikdirektor am Musiktheater Linz bis Ende 2026/27 sowie beim Sinfonieorchester Basel, designierter Chefdirigent beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien ab 2026/27 sowie beim Utah Symphony Orchestra ab 2027/28), hat SIMPLY CLASSIC in seinem Büro im Musiktheater Linz ein Interview gegeben.

Thomas Rauchenwald, SIMPLY CLASSIC, 14. Mai 2026
Foto: Kaupo Kikkas