Anton Bruckner Symphony #3

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 3 d-moll | 1873

Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #3 – erschienen im September 2022

Foto: Reinhard Winkler | Grafik: Capriccio

Baiba Skride, Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz

KRZYSZTOF PENDERECKI Konzert für Violine und Orchester Nr. 1
ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 9 d-moll, WAB 109

Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner Dirigent
Baiba Skride Violine

Sonntag, 25. September 2022, 11.03 Uhr, Radio Ö1

Aufgenommen am 11. September 2022, Brucknerhaus LINZ

Foto: True Photo by Oliver Erenyi

Markus Poschner, Orchestra della Svizzera italiana

Markus Poschner, der Leiter des Orchestra della Svizzera Italiana, hat im Sommer einen Sensationserfolg als Einspringer bei den Bayreuther Festspielen hingelegt. Und plötzlich fragt sich die Musikwelt: Wie konnten wir diesen Künstler bisher übersehen?

Interview: Hans Jörg Jans
NZZ Neue Zürcher Zeitung, 15.09.2022
Foto: Kaupo Kikkas

Markus Poschner

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2022
Sonntag, 04. September 2022, 11.00 bis 13.00 Uhr

LUDWIG VAN BEETHOVEN Tripelkonzert C-Dur für Violine, Violoncello und Klavier op. 56
JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 4 e-moll op. 98

Emmanuel Tjeknavorian Violine
Harriet Krijgh Violoncello
Kit Armstrong Klavier
Konzerthausorchester Berlin
Markus Poschner Dirigent


Aufzeichnung vom 20. August 2022 im Landgestüt Redefin

Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

»Questa Traviata è invece un progetto che sogno da molto tempo perché abbiamo il tempo necessario per raggiungere i segreti di una pietra miliare del XIX secolo. Verdi ha scritto un’opera straordinaria, toccante, un concentrato di emozioni – fragilità, tristezza, malinconia – ma soprattutto un’opera moderna, applicabile a ogni secolo, ogni anno, ogni giorno.«

Interview: Beppe Donadio
laRegione, 24.08.2022
Foto: Kaupo Kikkas

Markus Poschner

Oper in drei Akten | Text vom Komponisten | in deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere | 08.04.2023 | Musiktheater Linz

Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung Paul-Georg Dittrich
Bühne Sebastian Hannak
Kostüme Anna Rudolph
Video Kai Wido Meyer
Dramaturgie Katharina John

Bruckner Orchester Linz

Foto: Reinhard Winkler

Resonanz

FOTO: ENRICO NAWRATH | FESTSPIELE BAYREUTH

»The orchestra were outstanding under jump-in conductor Markus Poschner.«
Norman Lebrecht | Slipped Disc

»Wesentlich handfester, rauschhafter, verzweifelter und vor allen Dingen ambivalenter setzt der eigentliche Matchwinner des Abends, Dirigent Markus Poschner, sich mit dem Thema Liebe auseinander. Angetreten als ›Einspringer‹ für Cornelius Meister, der kurzfristig das Dirigat des ›Ring‹ übernehmen musste, legte er ein kleines Meisterstück ab.«
Axel Brüggemann | Cicero

»Tatsächlich baut Poschner, wie später zu bestaunen war, risikoreich sich wölbende Bögen aus höchst flexiblen Tempi: teils rasend schnell, teils zerdehnt bis zum Anschlag des Fast-nicht-mehr-Singbaren. Aber immer streng textgebunden. Perfekt! ›Das Zeitmaß‹, so heißt es in einer der Notizen Wagners zum zweiten Aufzug, sei ›je nach dem feurigeren oder zärtlicheren Ausdruck gut zu motivieren‹. […] Poschner richtet sich auch nach Diktion, Puls und Atem von Text und Sängern und schuf, fast ohne Wackler, zugleich den Solisten des fulminanten Bayreuther Festspielorchester ihren Raum. Was der Bühne an Sinn und Sinnlichkeit abgeht: Aus dem Graben blüht es auf.«
Eleonore Büning | Der Tagesspiegel

»Poschner wurde für seine mutige Flexibilität, vor allem aber für das Resultat bejubelt.«
Joachim Lange | nmz neue musikzeitung

»Schon ab den ersten Takten spricht aus der Interpretation ein ›Achtung, hinhören‹.«
Markus Thiel | Münchner Merkur

»Die große Überraschung ist der kurzfristige Einspringer und Bayreuth-Debütant Markus Poschner. Eher langsame Tempi ließen Hochspannung entstehen, im Vorspiel steigerten sich Bläser und Streicher mit ungewohnter Durchhörbarkeit bis zur klanglichen Ekstase. Einige etwas mulmige Stellen wie der Beginn des zweiten Akts wiegt die resignierte, dunkle Trauer der Streicher am Ende des zweiten Akts auf. Derlei war im Festspielhaus schon lange nicht mehr so schön und prägnant zu hören.«
Robert Braunmüller | Abendzeitung München

»In nur kurzer Vorbereitungszeit ist Roland Schwab und Markus Poschner mit Richard Wagners ›Tristan und Isolde‹ eine zarte, schönheitstrunkene Eröffnung der Bayreuther Festspiele gelungen.«
Jan Brachmann | FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Das war nicht nur für ein Bayreuther Debüt bemerkenswert, das gehört schon zu den bedeutenden Dirigentenleistungen der jüngeren Festspielgeschichte – und wird vermutlich nicht ohne Folgen bleiben …«
Veit Welsch und Wilhelm Sinkovicz | DiePresse

»Markus Poschner macht das mit dem traumschön folgenden, stürmerisch drängenden Festspielorchester fabelhaft. Ist nah an der Szene, setzt doch eigenständige Akzente. Ihm gelingt schon ganz natürlich das stufenlose Rauf- und Runterschalten der Dynamik, die unmerklichen Temporückungen, die gerade in dieser Wunderpartitur so wichtig sind.«
Manuel Brug | WELT

»Markus Poschner gelingt bei seinem kurzfristig anberaumten Bayreuth-Debüt eine bis ins fragilste Piano nuancenreiche durchgestaltete Interpretation. Zudem weiss Poschner Tempi grossflächig und mit weitem Atem zu entwickeln, ohne sie zu zerdehnen – auch dank einer glasklaren Artikulation.«
Marco Frei | NZZ Neue Zürcher Zeitung

»Doch dann blüht eine nahezu überirdisch schöne Musik auf, die Dirigent Markus Poschner vom Orchester zart und luftig intonieren lässt.«
Ralf Döring | Kölnische Rundschau

»Was mir sehr am Herzen liegt und was mir tatsächlich sehr hilft, ist das Improvisatorische, sich auf die jeweiligen Momente einzustellen. Vieles ist natürlich planbar, man probt deswegen ja auch ganz intensiv. Aber entscheidend ist ja dann immer das, was dann gerade passiert.«

Interview: Julia Schölzel
BR-KLASSIK, 24.07.2022
Foto: FOTOKERSCHI