RSO, Markus Poschner

HANNAH KENDALL O flower of fire (EA)
MAURICE RAVEL Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
IGOR STRAWINSKI Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland

Giorgi Gigashvili Klavier
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Markus Poschner Dirigent

Aufgenommen am 1. Oktober 2026 im Wiener Konzerthaus

Foto: Ingo Pertramer

Markus Poschner

RSO-Chefdirigent Markus Poschner widmet sich Fragen rund um »Wie bringt man (Orchester)Musik dem Publikum näher?«

Wie klingt Sehnsucht? Was erzählt Musik über Mut, Verlust oder Hoffnung? Markus Poschner, Chefdirigent des RSO Wien, öffnet in diesem Kurzformat neue Zugänge zur Musik. Ausgehend von Fragen, die uns im Alltag beschäftigen und emotional bewegen, verbindet er ausgewählte Werke mit ihren Geschichten und ihrer Wirkung. Kein klassischer Konzertführer, sondern eine Einladung zum Hinhören, Mitfühlen und Entdecken: persönlich, überraschend und ganz nah am Leben.

Markus Poschner

kulturMONTAG ORF II | 28. September, 22.30 Uhr

Zukunftsmusik – Markus Poschner übernimmt das ORF RSO Wien

Mit September 2026 beginnt für das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ein neues Kapitel: Markus Poschner übernimmt die Position des Chefdirigenten und setzt gemeinsam mit den Musikern und Musikerinnen den Weg zu einem modernen Medienorchester fort.

Im Mittelpunkt steht dabei ein zukunftsorientiertes Verständnis der eigenen Aufgabe: live im Konzertsaal, im Radio, im Fernsehen, im Streaming und online – überall dort, wo Menschen Musik erleben. »Wir spielen heute für eine Welt von morgen« – dieses Motto durchzieht auch die neue Saison des ORF RSO Wien.

Das Orchester befindet sich seit einigen Jahren in einer bewussten Weiterentwicklung: Aus dem klassischen Radio-Symphonieorchester wird zunehmend ein Medienensemble, das seine künstlerische Arbeit über alle Ausspielkanäle des ORF sichtbar und hörbar macht. Dabei bleibt die höchste künstlerische Qualität das Fundament bei jeglicher eingespielten, in Auftrag gegebenen oder live aufgeführten Musik.

Das Orchester, das 1969 gegründet wurde zählt zu den international anerkannten Klangkörpern Europas. Markus Poschner kennt das ORF RSO Wien seit mehr als zehn Jahren und schätzt dessen Stärken. Ob klassisch-romantisches Repertoire, Werke der Moderne, zeitgenössische Musik – regelmäßig ist das ORF RSO Wien in großen Konzertsälen und bei internationalen Festivals präsent, gastiert weltweit und hat sich auch als Opern- und Filmorchester etabliert.

Der 55-jährige, charismatische Dirigent aus München ist ein leidenschaftlicher Musikvermittler, der für seine Offenheit und Neugier bekannt ist und sich auch vor musikalischen Grenzüberschreitungen nicht scheut. »Ich habe das RSO von Anfang an als ein unglaublich intensives Orchester erlebt: neugierig, risikofreudig und klanglich höchst flexibel«, sagt Poschner. «Gerade das RSO hat wie kein zweites Orchester die Freiheit, Tradition nicht nur zu besitzen, sondern weiterzudenken.«

Welche neuen Wege er einschlagen will und wie er die Zukunft des Orchesters in finanziell angespannten Zeiten sieht diskutiert Clarissa Stadler mit Markus Poschner live im kulturMONTAG-Studio.

TV-Beitrag: Barbara Pichler-Hausegger

Foto: Hans Leitner

Mit dem Brucknerfest und den Klangwolken steht der Herbst in Linz ganz im Zeichen der Musik. Darüber, wie sie uns verändert, sprach der Chefdirigent des Bruckner Orchesters, Markus Poschner, mit David Klein.

Interview: David Klein, OÖNachrichten
Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

Die neue Reihe im Musikverein Wien

Dass die Chemie zwischen dem Maestro und dem Orchester stimmt, lässt sich schon seit Längerem im Goldenen Saal beobachten. Nun tritt Markus Poschner am 3. Oktober im Musikverein erstmals als neuer Chefdirigent ans Pult des ORF RSO Wien. Es ist dies zugleich der Auftakt zur neuen Reihe »Poschners Meilensteine«.

Oliver Láng, Musikverein Wien
Foto: Julia Wesely

Markus Poschner

Im Sommer dirigiert Markus Poschner das Bruckner Orchester unterm Traunstein; im Herbst beginnt seine letzte »Linzer Saison«, bevor er nach Salt Lake City wechselt. Im Gespräch mit der »Krone« spricht er über einen Meilenstein für die Musik Bruckners und beleuchtet das Wiener RSO – hier steht Poschner ebenfalls ab Herbst am Pult.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung, 14. Juni 2026
Foto: Robert Josipović

Markus Poschner

Intermezzo – Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

Der designierte RSO-Chefdirigent Markus Poschner über beharrliche Ohrwürmer und Kunst als politischen Akt.

»Wer soll es denn sonst machen?« fragt Markus Poschner und meint damit das Einstehen für Menschlichkeit und menschliches Miteinander in Zeiten sich verhärtender Fronten. Gerade jetzt könne die Kunst Wege zur Gemeinsamkeit eröffnen, so Poschner, der zu Silvester erstmals »Die Fledermaus« von Johann Strauss an der Wiener Staatsoper dirigiert.

Seit September ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, im Herbst 2026 übernimmt er zudem das RSO und 2027 die Utah Symphony. Poschner stammt aus einer Musikerfamilie und war mehrere Jahre als Jazzpianist tätig, bevor er erstmals zum Taktstock griff. Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt der geborene Münchner von einem Familienleben als »fahrende Gaukler«, warum das RSO kein Ablaufdatum hat und von seinem langjährigen Traum, mit einem Orchester Jazz zu spielen.

Sonntag, 28. Dezember 2025, 11.50 Uhr, Radio Ö1

Foto: Kaupo Kikkas

Markus Poschner

»Dieses Orchester kann alles spielen. Markus Poschner und das RSO.«
»Sein Amt als Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters (RSO) tritt Markus Poschner erst 2026 an. Am Pult dieses Klangkörpers ist er dennoch schon jetzt zu erleben, wie beim zweiten Konzert des Abo-Zyklus im Konzerthaus. Das ist gut so. Denn dieser Dirigent versteht es, die Qualitäten dieses Orchesters zu demonstrieren.«
»…ließ einmal mehr hören, dass dieses Orchester alles spielen kann. Viel Applaus.«
Susanne Zobl | Kurier


RSO unter Poschner im Konzerthaus: Die Harmoniker schlagen zurück
»Beide Werke werden dem Auftrag des RSO aufs Beste gerecht und sind Teil eines erfreulichen Trends beim Orchester, die ohrenfreundliche Moderne nicht zugunsten von Elfenbeinturm-Avantgarde zu vernachlässigen. Dafür ist Poschner genau der Richtige, gibt es doch so viel schöne Musik zu ent- und wiederentdecken, die von den anderen Orchestern kaum bis nie bedient wird.
«
»Wie sich der frühe Strauss aus Stille und Ruhe zu herrlich Strauss’schem Krach aufschwingt, um schließlich bei nostalgischer Süße zu landen, war hinreißend ausgestaltet und vom Orchester, sowohl was das Kollektiv als auch die Einzelleistungen betraf, bewundernswert umgesetzt.«
Jens F. Laurson | Die Presse


28. November 2025 | Wiener Konzerthaus
SAMY MOUSSA »Elysium« für Orchester
ERKKI-SVEN TÜÜR »Lux Stellarum« (EA), Konzert für Flöte und Orchester
RICHARD WAGNER Vorspiel zu »Parsifal«
RICHARD STRAUSS Tod und Verklärung. Tondichtung für großes Orchester op. 24
Emmanuel Pahud Flöte | ORF Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner Dirigent

Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

Wagner und Strauss, Moussa und Tüür: Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien spielt unter Markus Poschner farbenprächtige Werke. Im Interview verrät der künftige RSO-Chefdirigent, was diese miteinander zu tun haben. Dabei spricht er auch über die neue gesellschaftspolitische Verantwortung von Künstler:innen.

Walter Weidringer, Konzerthaus Nachrichten, November 2025
Foto: Robert Josipović

GEORG FRIEDRICH HAAS – 2. Konzert für Violine und Orchester

Die vorliegende Veröffentlichung präsentiert die Weltersteinspielung des Violinkonzerts Nr. 2 von Georg Friedrich Haas, einem der international bedeutendsten Komponisten unserer Zeit. Das 2017 vollendete Werk wurde im selben Jahr in Japan uraufgeführt.

Im Zentrum dieser Edition steht die Live-Aufnahme aus dem Wiener Musikverein vom 24. November 2023 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Markus Poschner. Miranda Cuckson, für die das Konzert ursprünglich komponiert wurde und die seit vielen Jahren eng mit dem Komponisten zusammenarbeitet, ist als Solistin zu hören.

Ergänzend enthält die Veröffentlichung Cucksons Aufnahme von »de terrae fine« für Violine solo, einem Werk, in dem Haas’ charakteristische Klangsprache in konzentrierter Form erfahrbar wird.

GEORG FRIEDRICH HAAS – 2. Konzert für Violine und Orchester

GEORG FRIEDRICH HAAS
2. Konzert für Violine und Orchester
de terrae fine