Anton Bruckner Symphony #3

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 3 d-moll | 1873

Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #3 – erschienen im September 2022

Foto: Reinhard Winkler | Grafik: Capriccio

Markus Poschner

»The Andante is similarly perfectly judged and we have the opportunity hear how beautifully this orchestra sings in unison with a depth of sonority as fine as any.«

»The majesty and might of the crucial coda – one of the great conclusions in the symphonic canon – caps a masterful performance.«

»I cannot imagine anyone being disappointed by this superb recording, especially as in addition to a superlative account of the third version of the Fourth Symphony, it includes the bonus of the Volksfest.«

Ralph Moore
MusicWeb International, 23.05.2022

Foto: Reinhard Winkler

Anton Bruckner - die Romantische

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 4 in Es-Dur »Romantische« | 1878–1880
Finale »Volksfest« | 1878

Bruckner Orchester Linz | ORF Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

Anton Bruckner Symphony #4 Romantic

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #4 – erschienen im Mai 2022

Review

Record of the week – Radio BBC 3

Anton Bruckner - die Nullte

ANTON BRUCKNER Sinfonie in d-moll »Nullte« | 1869

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner

Anton Bruckner Symphony #0

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #0 – erschienen im Februar 2022

Rezensionen

Ungültig, aber großartig – Kulturabdruck

Markus Poschner und RSO Wien

»Anton Bruckners Symphonie Nr. 4 geriet im Stefaniensaal energisch und eindeutig.

Zum Abschluss des Jahres mit all seinen Unwägbarkeiten und Problemen für Veranstalter (und das Klassikpublikum) gab es noch einmal eine große, beinahe festliche Angelegenheit: Anton Bruckners Symphonie Nr. 4, die ›Romantische‹, mit dem ORF Radio-Symphonie-Orchester Wien.

Das Gastspiel des Orchesters brachte das längst überfällige Musikvereinsdebüt von Dirigent Markus Poschner. Dass der deutsche Dirigent derzeit als Bruckner-Koryphäe gehandelt wird, ist natürlich auch seiner Tätigkeit als Chef des Bruckner Orchesters Linz geschuldet, aber auch mit einem anderen Ensemble lässt er seine Affinität zu dieser Klangwelt hören. Die in der 3. Fassung gespielte Symphonie klang schön aufgefächert (auch wegen der auf dem Podium verteilten Geigen). Der Dirigent warf keine Nebelgranaten, sondern sorgte durchwegs für Klarheit. Poschner ging die einzelnen Themen bisweilen recht forsch an, schaffte immer wieder eine drängend intensive Atmosphäre, wobei manche energische Steigerung oder Generalpause an der Grenze zur Effekthascherei angelegt sein mochte. Außergewöhnlich war der anmutige, aber ländliche Charakter des Trios.

Davor gab es noch feinziselierte Soundkunst der litauischen Komponisten Raminta Šerkšnyte, deren ›Midsummer Song‹ aus dem Jahr 2009 indes schnell langatmig wurde.Hinweis: Das für gestern im Musikverein geplante ›Amabile‹-Konzert mit Folksmilch wurde nun auf 31. Mai 2022 verschoben. Karten behalten ihre Gültigkeit.«

Kleine Zeitung, 22.12.2021
Foto: Elisabeth Probst

Markus Poschner

»Mit dem RSO-Wien hat sich der Grazer Musikverein zum letzten Orchesterkonzert 2022 einen der besten heimischen Klangkörper ins Haus geladen. Dirigiert von Markus Poschner gelang dem Orchester eine messerscharf sezierte ›Vierte‹ Anton Bruckners. Zuvor hörte man mit Raminta Šerkšnytes ›Midsummer Song‹ zeitgenössisch körperlose Klangkunst.

Markus Poschner dirigierte das RSO-Wien im Stefaniensaal

Ein Stück von 2009 vor Bruckners ›Romantische‹ Symphonie Nr. 4 zu stellen – ja, dürfen’s denn des? Ja, sie dürfen. Und es ist sogar eine gute Idee. Denn der ›Midsummer Song‹ der Litauerin Raminta Šerkšnyte schwebt an diesem Abend vor dem Giganten wie der Geist über den Wassern. Völlig körperlos, in Zuständen gehauchter Nichtigkeit, gibt der Streicher-Apparat das feingliedrige Lied als Gedankenbild: Da oben fliegen sie, die Geister.

Leicht hätte Poschner (Chef des Linzer Bruckner-Orchesters) das Werk als einen nordischen Auftakt zum großen Bruckner-Schnitzelessen auslegen können. Zu dem kommt es aber nicht, denn die ›Romantische‹ des RSO ist insgesamt weniger mit Panier überzogen als vielleicht gewohnt. Natürlich ist da in lauten Passagen eine kräftig tönende Macht am Werk – aber es ist eine Schärfe mit Begründung. Ihr voran geht ein Schneiden, Schicht für Schicht durch die Orchesterstruktur, mit der Poschner in Durchführung oder Andante Lymphknoten, Blutgefäße und Sehnen des Werks offenlegt. Präzise wie ein Anatom beschreibt das Orchester in klar abgesetzten Einsätzen die Grundstoffe des romantischen Prozesses. Solche Transparenz vertreibt den Nebel, manche Passage, etwa im Scherzo – man spielt doch nicht die Ur-, sondern die Drittfassung –, riecht weniger nach Wald und Wiese als sie könnte. Dafür erlebt man das Werden der Romantik Schicht für Schicht.«

Kronen Zeitung, 22.12.2021
Foto: Volker Weihbold

Bruckner Symphony #8

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 8 c-moll | 1890

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner

Die zweite Aufnahme des gemeinsamen Projekts von Bruckner Orchester LinzRadio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.

Markus Poschner

2024 ist ein ganz besonderes Jahr: Anton Bruckner feiert seinen 200. Geburtstag. Das Bruckner Orchester Linz und das Radio-Symphonieorchester Wien haben sich zu diesem Anlass unter der Gesamtleitung von Markus Poschner zu einer einmaligen Expedition entschlossen: die Einspielung aller Sinfonien des Genius Loci und zwar erstmals in allen Fassungen.

Bis zum Jubiläumsjahr 2024 wird diese außergewöhnliche Edition beim Label Capriccio komplett vorliegen. Die Einzigartigkeit liegt aber nicht nur in der Gesamtheit dieses Vorhabens, sondern vor allen Dingen in einem radikal neuen interpretatorischen Ansatz. Das BOL und das RSO Wien sind mit einer authentischen Aufführungspraxis Bruckners seit Jahrzehnten aufs Engste vertraut.

Markus Poschner legt mit diesen beiden Orchestern, die Bruckners Wirkungsraum historisch exakt abbilden, seine Sinfonien in einer unerhört neuen Art frei, bringt die Musik zum Tanzen, Singen, spürt den österreichischen Klangdialekt musikantisch auf und entdeckt dabei viel Überraschendes, das in der Rezeptionsgeschichte dieser Sinfonien bisher entweder ignoriert, missverstanden oder schlicht unbemerkt blieb.


Start of the most comprehensive Bruckner Symphonies Edition incl. all available 19 versions.

Bruckner burst out of the confines of the cathedral using that most secular of musical forms: the symphony. It is with reflexive reoccurrence in music history that supposed performance traditions burn themselves into a score as if they were a given … and the more so, the further we get from the work’s creation. So many clichés and truths about his person and his work are at last being questioned or, if they aren’t yet, are overdue some scrutiny. It is an essential aspect of this CD Edition to read and understand the text fresh and anew. Whence does Bruckner’s music come and whereunto does it point? With the Bruckner Orchestra Linz and the ORF Vienna Radio Symphony Orchestra Capriccio could engage two of the best Austrian orchestras for this in total 19 versions counting cycle. With about 1065 minutes of music this complete symphonic edition will be finished in 2024, when we will celebrate Bruckner’s 200th Birthday. [capriccio.at]


Sinfonie in f-moll
1863 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 1 c-moll
1866, 1891 | Bruckner Orchester Linz

Anton Bruckner Symphony #0

Sinfonie in d-moll | »Nullte«
1869 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 2 c-moll
1872 | Radio-Symphonieorchester Wien
1877 | Bruckner Orchester Linz

Anton Bruckner Symphony #3

Sinfonie Nr. 3 d-moll
1873, 1889 | Radio-Symphonieorchester Wien
1877 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«
1876, Finale 1878, 1888 | Radio-Symphonieorchester Wien
1878-1880 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 5 B-Dur
1878 | Radio-Symphonieorchester Wien

Anton Bruckner Symphony #6

Sinfonie Nr. 6 A-Dur
1881 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 7 E-Dur
1883 | Bruckner Orchester Linz

Anton Bruckner Symphony #8

Sinfonie Nr. 8 c-moll
1887 | Radio-Symphonieorchester Wien
1890 | Bruckner Orchester Linz

Sinfonie Nr. 9 d-moll
1894 | Bruckner Orchester Linz

Foto: Reinhard Winkler

Anton Bruckner - Symphony #6

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 6 A-Dur | 1881

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner

Anton Bruckner Symphony #6

Die erste Aufnahme des gemeinsamen Projekts von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.