
Festkonzert zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner am 4. September 2024
ANTON BRUCKNER Te Deum & Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB 109
Camilla Nylund, Sopran | Christa Mayer, Mezzosopran | Piotr Beczała, Tenor | Michael Volle, Bariton | Hard-Chor Linz, Einstudierung: Alexander Koller | Linzer Jeunesse Chor, Einstudierung: Wolfgang Mayrhofer | Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner
»Anton Bruckners 200. Geburtstag in St. Florian: ein Elementarereignis mit hohem Schauwert und klangtheatraler Wirkung.«
»Poschner taucht den ersten Satz in eine Fülle von markanten Klangbildern, denen er eigenes Tempo und eigene Temperatur verleiht. Er verliert sich weder in Details noch in Sentimentalität, spannt diszipliniert einen Bogen bis in die Coda hinein. Dadurch bieten sich Steigerungsmöglichkeiten für die finalen, paukenbefeuerten Tutti-Akzente, die selten so packend und markerschütternd zu erleben sind.«
Florian Oberhummer | Salzburger Nachrichten
»Eine Sternstunde für Anton Bruckner«
»Und nicht zuletzt das Bruckner Orchester, das die DNA seines Namensgebers wie kaum ein anderes implementiert hat und mit technischer Bravour, warm timbrierter Klanglichkeit und emotionalem Oberösterreich-Idiom punktet. Markus Poschner versteht es brillant, die Balance zwischen analytischer Lesart und Emotion pur zu erzielen und hat sich als herausragender Bruckner-Dirigent etabliert. Sternstunde für Bruckner!«
Michael Wruss | OÖNachrichten
»Bruckners Atem in St. Florian«
»Markus Poschner leitete souverän und konnte Gestik für Chor und Orchester gut differenzieren. Er gab dem Raum Zeit für sein Atmen, für seinen Hall.«
»Wohlklang und gute Energie ließen das Konzert des Bruckner Orchesters in jeder Hinsicht gelingen. Ein Geburtstagsgeschenk für viele!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»Die anschließende Wiedergabe der ›Neunten‹ Bruckners wurde unter Poschner zu einem elementaren Ereignis. Das Bruckner Orchester erblühte unter dem breit ausufernden Dirigat seines Chefs. Dem Ausklingen des abschließenden Adagio-Satzes ließ Poschner eine dem Komponisten zum 200. Geburtstag gewidmete Gedenkminute folgen, ehe sich frenetischer Beifall in der voll besetzten Basilika entlud.«
»Bruckners 9. Sinfonie in d-Moll ist ein Kosmos für sich, der aufgrund seiner Komplexität eine Fülle von Deutungen herausfordert. Poschners Version zeigt eine Tendenz zu Entmystifizierung und deutlicher Artikulation mit viel Liebe zum Detail und ungewöhnlichen Tempi. Grelle, dynamische Kontraste finden sich ebenso wie die Betonung des ruhigen, scheinbar Unwesentlichen. Den wüsten, stampfenden Rhythmen im Scherzo folgten die fast überirdischen Klänge des Adagios, aber nicht als ›Schwanengesang‹, sondern als abgeklärtes Resùmée. Nach dem letzten Ton minutenlange Stille, dann explosiver Beifall und Standing Ovations.«
Paul Stepanek | oberösterreichisches volksblatt
»Ein außergewöhnliches Geburtstagskonzert: Das Bruckner Orchester im Linzer Stift St. Florian«
»Höhepunkt aller Feierlichkeiten im Bruckner-Jahr ist die Aufführung seiner 9. Sinfonie in ›seiner‹ Kirche«
»Markus Poschner verharrt am Ende lange in Ruhe – ergreifend, Bruckner huldigend! Dem Maestro gelingt eine lang nachwirkende Aufführung, die zeigt, wie sehr er mit dem Orchester vertraut ist. Sportlich, mit vollem Körpereinsatz ringt er den Musikern ein extremes Klangbild ab. Weit ausladende Gesten wechseln mit ruhigem Führen einzelner Solisten, die allesamt wunderbar spielen. Ein außergewöhnliches Geburtstagsfest.«
Carola Baumann-Moritz | Passauer Neue Presse
Foto: Reinhard Winkler

