Markus Poschner und das Bruckner Orchester Linz

MAX BRUCH Konzert für Violine & Orchester Nr. 1 g-Moll, op. 26
FRANZ SCHUBERT Große C-Dur Sinfonie Nr. 8, D 944

Noa Wildschut Violine
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Markus Poschner Dirigent

Aufgezeichnet am 31. Mai 2026 im Marmorsaal des Stiftes St. Florian

Foto: Cityfoto / VKB

Markus Poschner

ANTONÍN DVORÁK Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53
PIOTR I. TSCHAIKOWSKY Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74, »Pathétique«

Maria Ioudenitch Violine
Sinfonieorchester Basel
Markus Poschner
 Dirigent

Aufgezeichnet am 11. Mai 2026 im Großen Musikvereinssaal Wien

Foto: Volker Weihbold

Markus Poschner

Markus Poschner, einer der vielseitigsten und am meisten beschäftigten Dirigenten unserer Tage (Chefdirigent beim Bruckner Orchester Linz und Generalmusikdirektor am Musiktheater Linz bis Ende 2026/27 sowie beim Sinfonieorchester Basel, designierter Chefdirigent beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien ab 2026/27 sowie beim Utah Symphony Orchestra ab 2027/28), hat SIMPLY CLASSIC in seinem Büro im Musiktheater Linz ein Interview gegeben.

Thomas Rauchenwald, SIMPLY CLASSIC, 14. Mai 2026
Foto: Kaupo Kikkas

GUSTAV MAHLER Resurrection

Mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 nahm im September 2025 der Basler Mahler-Zyklus unter der Leitung von Chefdirigent Markus Poschner seinen Anfang. Die vorliegende Einspielung hält diesen Moment als erstes künstlerisches Dokument eines auf fünf Jahre angelegten Projekts fest, in dessen Rahmen das Sinfonieorchester Basel bis 2030 sämtliche Mahler-Sinfonien zur Aufführung bringt.

Die Aufnahme entstand live im Musiksaal des Stadtcasinos Basel und dokumentiert zugleich Poschners Einstand als Chefdirigent. Mahlers Zweite verbindet existenzielle Tiefe mit visionärer Klangkraft und entfaltet eine auf Wandlung, Aufbruch und Auferstehung ausgerichtete musikalische Dramaturgie.

Im Zentrum der Interpretation steht ein transparenter, klar strukturierter Mahler-Klang. Die vielschichtige Partitur wird differenziert ausgehört, Linien treten deutlich hervor und dynamische Abstufungen sowie die klangliche Balance schaffen neue Hörperspektiven auf ein zentrales Werk des sinfonischen Repertoires.

Für die vokalen Partien konnten mit Nikola Hillebrand (Sopran) und Wiebke Lehmkuhl (Alt) zwei herausragende Interpretinnen gewonnen werden. Gemeinsam mit dem MDR-Rundfunkchor Leipzig gestalten sie den Finalsatz, der zu den eindrucksvollsten Momenten der Musikgeschichte zählt.

Die CD erschien am 8. April 2026 beim Label Prospero Classical und ist als CD sowie auf allen gängigen Streamingdiensten verfügbar.

Diese Einspielung markiert den Beginn eines gross angelegten Mahler-Zyklus in Basel und gibt zugleich einen ersten Einblick in die künstlerische Handschrift von Markus Poschner und dem Sinfonieorchester Basel.

GUSTAV MAHLER Resurrection

GUSTAV MAHLER Sinfonie Nr. 2, »Auferstehungssinfonie«

REVIEWS

» Pizzicato | »Supersonic pizzicato«

» Gramophone

» La Liberté

» Klassik Heute

Německý dirigent Markus Poschner pravidelně hostuje u předních orchestrů a na významných scénách od Berlína a Vídně až po Tokio a patří k nejvytíženějším dirigentům současnosti. Je považován za experta na dílo Antona Brucknera a věnuje se také interpretaci oper 20. století, včetně děl Janáčka, Hindemitha a Schnittkeho. Intenzivní je i jeho práce na operách Richarda Wagnera, v těchto dnech ostatně připravuje nové nastudování Parsifala, které bude mít premiéru 26. března v pražské Státní opeře v režii Andrease Homokiho. V rozhovoru jsme si povídali nejen o Wagnerově poslední opeře, ale také o tom, co může mít společného opera a jazz.

Jan Sebastian Tomsa, KlasikaPlus, 23. März 2026
Foto: Robert Josipović

Markus Poschner

HANNAH KENDALL »O Flower of Fire«
ANTON BRUCKNER Symphonie Nr. 9 d-moll

Markus Poschner Dirigent
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Aufgenommen am 15. Februar 2026, Philharmonie Berlin

Foto: Reinhard Winkler