Anton Bruckner Festkonzert

ANTON BRUCKNER Te Deum
ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB 109

Camilla Nylund Sopran
Christa Mayer Mezzosopran
Piotr Beczała Tenor
Michael Volle Bariton
Hard-Chor Linz, Einstudierung: Alexander Koller
Linzer Jeunesse Chor, Einstudierung: Wolfgang Mayrhofer
Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner
Dirigent

Aufgezeichnet am 4. September 2024 in der Stiftsbasilika St. Florian
Ausgestrahlt am 4. Oktober 2026, ORF III – online verfügbar bis 3. November 2026

Foto: Reinhard Winkler

Mit dem Brucknerfest und den Klangwolken steht der Herbst in Linz ganz im Zeichen der Musik. Darüber, wie sie uns verändert, sprach der Chefdirigent des Bruckner Orchesters, Markus Poschner, mit David Klein.

Interview: David Klein, OÖNachrichten
Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

Im Sommer dirigiert Markus Poschner das Bruckner Orchester unterm Traunstein; im Herbst beginnt seine letzte »Linzer Saison«, bevor er nach Salt Lake City wechselt. Im Gespräch mit der »Krone« spricht er über einen Meilenstein für die Musik Bruckners und beleuchtet das Wiener RSO – hier steht Poschner ebenfalls ab Herbst am Pult.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung, 14. Juni 2026
Foto: Robert Josipović

Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz, ORF Oberösterreich

Österreich-Bild aus dem Landesstudio Oberösterreich

Mit »Bruckner goes Wirtshaus«, »Kostproben« etwa zu Bruckners 7. Sinfonie und zur »Fledermaus« von Johann Strauss oder dem »BOLiversum« hat das Bruckner Orchester Linz (BOL) neue Formate entwickelt, das damit auch das »klassikferne« Publikum abholen will und so in sein musikalisches Universum eintauchen lässt. Markus Poschner verleiht seit 2017 diesem Orchester seine moderne Handschrift, mit der er das BOL zu einem national und international respektierten Spitzenensemble geführt hat, das mit einer enormen musikalischen Bandbreite aufwarten kann.

Kaum zuvor konnte eine Fernsehkamera so hautnah die musikalische Arbeit der Musikerinnen und Musiker verfolgen, wie in diesem ÖSTERREICH-BILD aus Oberösterreich, gestaltet von Wolfgang Marecek und Kameramann Claus Muhr. Seltene Einblicke in die Probenarbeit und den Tournee-Betrieb des Orchesters bis hin zu einem Auftritt im Wiener Musikverein zeigen das unter Musikkennern bedeutendste österreichische Orchester außerhalb Wiens hautnah.

Gestaltung Wolfgang Marecek | Kamera Claus Muhr | Cutter Wolfgang Marecek

Sonntag, 4. Jänner 2026, 18.25 Uhr ORF 2

Foto: ORF OÖ

Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz, Musikverein Graz

Mit Bruckner auf du und du
Die Traumkombination Anton Bruckner/Markus Poschner/Bruckner Orchester Linz
»Markus Poschner hat ein Gespür für die Musik von Anton Bruckner, wie kaum ein anderer Dirigent der Gegenwart (auch in Sachen Brahms machen Poschner übrigens aktuell nur wenige etwas vor). Poschners Aufnahmen der Bruckner-Symphonien mit dem Bruckner Orchester Linz zählen zu den überzeugendsten der letzten Jahre.«
»Der deutsche Dirigent erschafft eine überzeugend klare Klangdramaturgie und erschafft damit immer wieder Hochspannung.«
»… unvergessliche Momente höchster Kunstfertigkeit.«
»Das Orchester klingt so wie es bei Bruckner klingen soll: wie eine Riesenorgel.«
Martin Gasser | Kleine Zeitung

Feierliches Finale für einen großen Bruckner-Zyklus
»Und das Finale mit der ›Achten‹ ließ kaum Wünsche offen.«
»Poschner und das Bruckner Orchester haben einen klaren und wohltemperierten Blick auf ihren Namensgeber und das ›Mysterium‹, als das seine 8. Symphonie gerne bezeichnet wird.«
CH | Kronen Zeitung


20. Oktober 2025 | Musikverein Graz
ANTON BRUCKNER Symphonie Nr. 8 in c-Moll WAB 108
Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner Dirigent

Fotos: Philip Brunnader

Der Rosenkavalier

Resonanz

FOTOS: THILO BEU | LANDESTHEATER LINZ

»Markus Poschner dirigiert eine musikalisch fulminante Neueinstudierung von Richard Strauss ›Rosenkavalier‹, den Regisseur Hermann Schneider in eine Zeitreise verwandelt.«
»Mittelpunkt der Premiere: Markus Poschner am Pult des Bruckner Orchester Linz, zügig in der Tempowahl, mit hoher Dynamik in den orchestralen Passagen, aber durchwegs detailverliebt modellierend und den Sängern stets ein aufmerksamer Begleiter. Allesamt wurden mit Standing Ovations gefeiert.«
Josef Schmitt | Die Presse

»Im Orchestergraben sitzen 90 Musikerinnen und Musiker des Bruckner Orchesters Linz, die unter Markus Poschners Leitung die komplexe Partitur mit Präzision und Gefühl zum Leben erwecken.«
»So soll Oper sein!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung

»Große Gefühle erschließen sich auch musikalisch, denn Markus Poschner leitet das Bruckner Orchester Linz mit vielen Feinheiten und kammermusikalischer Durchsichtigkeit.«
Helmut Christian Mayer | Kurier

»Musikalisch ist dieser neue ›Rosenkavalier‹ ein wahrer Ohrenschmaus. Markus Poschner führt das groß besetzte Bruckner Orchester zu erfreulicher und bewährter Klangqualität. Die Besetzung der Hauptpartien lässt keine Wünsche offen.«
ORF Oberösterreich

»Markus Poschner wählte für die äußerst dichte und mit verschiedenen Stilen spielende Partitur rasche Tempi, die das Brucknerorchester Linz mit großer Energie und imposanten Klängen ausfüllte. Trotz des fulminanten Rausches, den diese Musik so entfalten kann, war stets eine hohe Präzision zu vernehmen, die besonders in den Streichern zu Beginn des dritten Akts zu einer beeindruckenden Interpretation führte. Mit viel Agogik und zahlreichen klanglichen wie stilistischen Ausbrüchen erhielten sowohl die Anklänge an wienerische Walzer den nötigen Schwung als auch die träumerischen Momente dieser Oper einen zart-süßen, innigen Klang«
»… Gesamteindruck des Abends, der musikalisch sowohl von einem höchst virtuos, variierend stilsicher und kraftvoll agierenden Orchester als auch von einer beeindruckenden Besetzung getragen wurde …«
Elena Deinhammer, Das Opernmagazin

»Riskant inszenierter Linzer ›Rosenkavalier‹ umjubelt.
»Für Poschner, das perfekte Ensemble und das hoch motivierte Bruckner Orchester Linz wurde die Premiere am Samstag im Linzer Musiktheater zum umjubelten Erfolg.«
Wolfgang Katzböck, APA

»Markus Poschner und das Bruckner Orchester halten über die gesamte Spieldauer eine mit Leichtigkeit und Konzentration vermittelte hohe Qualität.«
Helmut Atteneder | OÖNachrichten

»Das Bruckner Orchester musizierte berückend schön, präzise, von großer Dynamik bis hin zu Spärenklängen.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker

»Ein besuchenswerter Abend, vertraute Musik auf gewohnt hohem Niveau und ein zuverlässigen Ensemble.«
Carola Baumann-Moritz | Passauer Neue Presse

Markus Poschner

Die Operette »Die Fledermaus« dirigiert von Carlos Kleiber würde der Dirigent Markus Poschner unbedingt auf die einsame Insel mitnehmen. Dazu Alben von Miles Davis oder Keith Jarrett. Die beiden zählten zu den »absoluten Giganten unserer Zeit«, sagt Poschner.

Klassik-Pop-et cetera, Deutschlandfunk, 7. Juni 2024

Foto: Kaupo Kikkas