Big Concert Night 2020

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner | Ars Electronica Festival | BIG CONCERT NIGHT

Fidelio Freedom Project

Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner
Dirigent

Karl Markovics und Maria Hofstätter
Bastian Jütte, Harald Scharf, Hugo Friedrich Siegmeth und Nguyên Lê
Rupert Huber, Roberto Paci Dalo und AGF

Freitag, 11. September 2020, JKU Campus LINZ

Foto: Tom Mesic

Sol Gabetta und Markus Poschner

Das neue Festival »Presenza« ist aus der Idee enstanden, klassische Konzerte aus einem neuen, frischen Blickwinkel zu belichten, althergebrachte Regeln zu hinterfragen und zu durchbrechen.

Die Idee stammt von der Cellistin Sol Gabetta, kuratiert wird das Festival von Balthazar Soulier. Zusammen mit dem Orchestra della Svizzera Italiana, Chefdirigent Markus Poschner und Intendant Christian Weidmann hätte das Festival bereits 2021 stattfinden sollen.

»Wir wollten nicht nur ein Konzert abfilmen,
sondern eine eigene Ästhetik finden.«

Markus Poschner

Coronabedingt wurde nun ein Konzertfilm produziert. Der Film sollte eine Art Prolog für den Festivalstart werden und die Ideen für das Festival im nächsten Jahr repräsentieren.

»Wir dürsten nach neuer Orientierung, nach Sinn und nach anderen Perspektiven.«

Markus Poschner

Der Film wird mit hohem künstlerischen Anspruch realisiet und soll das Konzert – gedreht wurde im LAC Lugano Arte e Cultura – aus einer sehr persönlichen Perspektive erzählen.

> Lesen Sie mehr zur Sendung »KlickKlack« vom 16. Juni 2021 / BR Klassik

Haben Sie Lust, gemeinsam mit Markus Poschner, dem Chefdirigenten des Bruckner Orchester Linz, und Gästen Musik zu hören und dieser im Gespräch näherzukommen? Dann sind Sie hier genau richtig. Beim gemeinsamen Musikhören kann alles zum Thema werden, das im Moment bewegt und beschäftigt.

Ursula Brandstätter Rektorin Anton Bruckner Privatuniversität
Markus Poschner Chefdirigent Bruckner Orchester Linz
Norbert Trawöger Gastgeber

Live im Kepler Salon & im Video-Stream: Montag, 31. Mai 2021, 19.30 bis 21.00 Uhr

Foto: FotoKerschi.at

Markus Poschner

Strawinsky, Schönberg und Wagner – klassische Skandale der Musikgeschichte

»Apropos Klassik« mit Gerhard Krammer widmet sich den klassischen Skandalen der Musikgeschichte. War es bei Strawinsky die Ballettmusik, die den Skandal provozierte, so war es beim Wagners »Tannhäuser« die fehlende Ballettmusik. Zu hören ist eine Aufnahme des Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner, aufgezeichnet beim Internationalen Brucknerfest 2018:

RICHARD WAGNER Ouvertüre zu »Tannhäuser«

Markus Poschner Dirigent
Bruckner Orchester Linz

Apropos Klassik besucht weitere Stationen mit Skandalaufführungen – bei Igor Strawinsky, Bela Bartók oder Arnold Schönberg.

Radio Ö1, 29. Mai 2021, 15.05 Uhr

Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

EDOUARD LALO »Le Roi d’Ys« ouverture
GEORGES BIZET »Carmen« Prélude dalla Suite n. 1
EDOUARD LALO Concerto per violoncello e orchestra in re minore
EDOUARD LALO »Scherzo« per orchestra
GIOACHINO ROSSINI »Guglielmo Tell« ouverture
GEORGES BIZET Duo da »Petite suite« d’orchestre op. 22

Markus Poschner, Direttore
Sol Gabetta, Violoncello
Orchestra della Svizzera italiana

22. Mai, 20.30 Uhr
LAC Lugano

Diretta radiofonica su RSI Rete Due

RSI – Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana

Markus Poschner

JEAN SIBELIUS »Finlandia« poema sinfonico op. 26
BENJAMIN BRITTEN Doppio concerto per violino e viola
GIOACHINO ROSSINI »La gazza ladra« sinfonia
GIOACHINO ROSSINI »Semiramide« sinfonia
GIOACHINO ROSSINI »Guillaume Tell« sinfonia

Markus Poschner Direttore
Baiba Skride Violino
Ivan Vukčević Viola
Orchestra della Svizzera italiana

Aufgezeichnet am 15. April 2021, Teatro LAC Lugano
RSI – Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana

Bruckner Orchester Linz

Neun österreichische Symphonieorchester vereint
Joseph Haydns »Sieben letzte Worte«
als Karfreitagsbotschaft und Zeichen der Hoffnung

Joseph Haydn
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz,
Hob. XX/1A (Orchesterfassung, 1787; Zitate aus der oratorischen Fassung von 1796)

»Instrumentalmusik über die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz, bestehend aus sieben Sonaten mit einer Einleitung und einem Erdbeben am Ende«: So lautet übersetzt der italienische Originaltitel der Wiener Erstausgabe, die 1787 erschien und sogleich von Ensembles in ganz Deutschland gekauft und aufgeführt wurde. Joseph Haydn komponierte das neunteilige Werk 1786/87 im Auftrag der spanischen Stadt Cádiz für deren Karfreitagszeremonien. Ebenso bekannt wie die Orchesterfassung wurde Haydns Arrangement für Streichquartett. Erst um 1796 finalisierte er seine dritte, diesmal oratorische Fassung für Soli, Chor und Orchester – mit dem deutschen Text von Gottfried van Swieten. Haydns »Andachtsmusik« auf die letzte Botschaft Jesu, seine sieben in den Evangelien verbürgten Worte am Kreuz, umfasst die musikalische Ausdeutung der bei der Kreuzigung ausgesprochenen Sätze. Sie reichen von der innigen Bitte um Vergebung über das Sterbewort des Lukasevangeliums als Ausdruck kindlichen Gottvertrauens bis hin zum abschließenden »Terremoto«, dem Erdbeben beim Jüngsten Gericht.

Die thematische Idee zu jeder der sieben Sonaten zwischen Introduktion und Erdbeben ist aus dem jeweiligen lateinischen Erlöserwort abgeleitet; beim Hören lässt sich die lateinische Deklamation in den Anfangsmotiven der Sätze mitdenken. Aufgrund seiner sprachlosen Wortgewalt, erzielt durch naturalistische Klangeffekte und enorme dynamische Polarisierung, überzeugte der Passionszyklus schon Haydns Zeitgenossen; der Komponist selbst soll ihn für eine seiner besten Arbeiten gehalten haben.

PROGRAMM

Joseph Haydn
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz,
Hob. XX/1A (Orchesterfassung, 1787; Zitate aus der oratorischen Fassung von 1796)

L’Introduzione. Maestoso ed Adagio
Mozarteumorchester Salzburg
Dirigent: Riccardo Minasi
Große Universitätsaula Salzburg

Sonata I. Largo: »Vater, vergib ihnen«
Bruckner Orchester Linz
Dirigent: Markus Poschner
Musiktheater Linz

Sonata II. Grave e cantabile: »Fürwahr, ich sag es dir«
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Dirigent: Wayne Marshall
Festspielhaus St. Pölten

Sonata III. Grave: »Frau, hier siehe deinen Sohn«
Symphonieorchester Vorarlberg

Dirigent: Emmanuel Tjeknavorian
Festspielhaus Bregenz

Sonata IV. Largo: »Mein Gott, mein Gott«
Grazer Philharmoniker
Dirigent: Roland Kluttig
Oper Graz

Introduzione 2 (aus der Oratoriums-Fassung)
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Dirigentin: Marin Alsop
Schloss Esterházy

Sonata V. Adagio: »Ach, mich dürstet«
Kärntner Sinfonieorchester
Dirigent: Nicholas Carter
Stadttheater Klagenfurt

Sonata VI. Lento: »Es ist vollbracht«
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Dirigent: Kerem Hasan
Haus der Musik Innsbruck

Sonata VII. Largo: »In deine Hände« Terremoto. Presto con tutta la forza
Wiener Symphoniker
Dirigent: Andrés Orozco-Estrada
Wiener Konzerthaus

Sendetermin in ORF III: Freitag, 2. April 2021, 9.00 Uhr
Streamingtermin: Freitag, 2. April 2021, 20.00 Uhr

Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz

LUDWIG VAN BEETHOVEN »Coriolano« ouverture
WOLFGANG AMADEUS MOZART Concerto per pianoforte e orchestra n. 27 KV 595
LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonia n. 7

Markus Poschner Direttore
Francesco Piemontesi Pianoforte
Orchestra della Svizzera italiana

Aufgezeichnet am 11. Februar 2021, Teatro LAC Lugano
RSI – Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana

Markus Poschner

WOLFGANG AMADEUS MOZART Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 »Linzer Sinfonie«

LEROY ANDERSON (Musik), MITCHELL PARISH (Text) »Sleigh Ride«
LEONARD BERNSTEIN (Musik), STEPHEN SONDHEIM (Text), MANFRED MANHART (Arrangement) »Somewhere – One Hand, One Heart«
STEFAN NILSSON (Musik), PY BÄCKMANN (Text), ROMAN HINZE (Übersetzung), TOM BITTERLICH (Arrangement) »Gabriellas Lied« aus »Wie im Himmel«

Bruckner Orchester Linz
Musicalensemble des Landestheater Linz
Markus Poschner Dirigent