»Richard Wagners Sturm-und-Drang-Werk, sensationell feinfühlig und stimmig inszeniert vom Hausherrn Hermann Schneider und fulminant geleitet von Markus Poschner« »… ein unter Markus Poschner einfühlsam und trotzdem fulminant, ja manchmal vielleicht fast zu schön spielendes Bruckner Orchester […] – und es war einer der gelungensten ›Holländer‹ seit langem.« Jens F. Laurson | Die Presse
»Richard Wagners Oper ›Der fliegende Holländer‹ begeisterte im Linzer Musiktheater: heutig inszeniert, musikalisch grandios.« »Das Bruckner Orchester lässt unter Markus Poschner die ohnehin schon virtuose Oper in rekordverdächtigen zwei Stunden und acht Minuten zu einer Naturgewalt mit Sogwirkung werden.« Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»›Der fliegende Holländer‹: Umjubelte Premiere in Linz« Zum ORF-Bericht
»Bruckner, Mahler oder eben Wagner: Hier liefern Orchester und Dirigent stets uneingeschränkt ab. Poschner lässt der Sogwirkung der Partitur freien Lauf. Allen Versuchungen, da und dort noch einen zusätzlichen Turbo zuzuschalten, widerstehen die Musiker und der Taktgeber. Stürmische See, aber keine gebrochenen Dämme – durchgehend großes Kino.« Helmut Atteneder | OÖNachrichten
»Spannungsgeladener Orchesterklang mit packender Wirkung« »Besonders eine so tiefgründige Inszenierung lebt in ihrer dichten Dramaturgie von der wechselseitigen Durchdringung mit der Musik. Mit dem Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner gelingt dies in höchstem Maße. So beweist es seine Größe als wandelbares Opernorchester, das jedoch bei Wagner erst richtig aufzublühen scheint. Musikalisch und emotional differenziert wird ein Spannungsbogen gezogen, der, wie es bei diesem Werk erforderlich ist, keinen Moment durchatmen lässt, sondern bewegend, teilweise auch beunruhigend, mitreißt. Poschner verzichtet auf eine allzu romantische Interpretation und setzt stattdessen auf schroffe, eindringliche Töne, dichte Klanggewalten und fein gestaltete Virtuosität, vielfach durchzogen von zarten, jedoch immer gleichsam gespenstischen Melodien, die deutlich machen, dass jede Ruhe nur einem weiteren Sturm vorausgeht. All dies führt zu einer packenden Darbietung, die bereits in der Musik jede Dramatik des Werks einzufangen weiß.« Elena Deinhammer | Das Opernmagazin
»Beeindruckend sind auch die herausragenden Leistungen des Chors und Extrachors des Landestheaters Linz sowie des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Gemeinsam schaffen sie ein musikalisches Erlebnis von außergewöhnlicher Intensität und Präzision.« »Das Bruckner Orchester Linz begeistert unter der souveränen Leitung von Markus Poschner mit technischer Präzision und einem feinsinnigen Gespür für Wagners musikalische Sprache. Poschner entfaltet die ganze Bandbreite der Partitur – von der majestätischen Wucht bis hin zu den zartesten lyrischen Momenten – und führt Orchester, Solisten und Chor zu einer harmonischen und bewegenden Einheit.« Marcus Haimerl | IOCO – Kultur im Netz
»Das hochgradig differenzierte Dirigat Maestro Poschners unterstützt diese Intention: Schon während der Ouvertüre lässt er das ›Steuermann‹-Thema fein und elegant erklingen, an keiner Stelle erschlägt die Lautstärke die detailreiche Komposition, stets ist ausreichend Freiraum für alle Sänger vorhanden. Die Arie vom Südwind wird so tatsächlich zur Bel-Canto-Arie, deren Finesse freilich durch einen Donnerschlag beiseite gedrängt wird, als das Schiff des Holländers mit einem mal erscheint. Das Duett zwischen Senta und dem Holländer führt in regelrecht paradiesisch-lyrische Klänge die tatsächlich ein erlösendes Happy-End vorgaukeln, während sich der Matrosenschor von Strophe zu Strophe zu einem extatischem Klangfest steigert, welches sich schließlich zu einem schauderhaften Höhepunkt entwickelt, der das Haus nahezu zum Bersten zu bringen scheint.« E.A.L. | Online Merker
»Erlösung mit Wow-Effekt« »Hausherr Hermann Schneider setzt im ›Fliegenden Holländer‹ einen stimmigen Fokus auf Senta, erwartungsgemäß fulminant auch das Bruckner Orchester unter Markus Poschner« Jens F. Laurson | Opern News
»[…] ein voller Erfolg, sowohl inszenatorisch wie musikalisch.« »Markus Poschner dirigierte mit einem federnd leichten, aber permanent die Spannung der Bewegung des gerade dieser Produktion zugrunde liegenden Meeres manifestierend. Dazu die hervorragende Chöre, von Elena Pierini und David Barnard einstudiert, besonders in dem schockierenden Clash des Holländerchores mit den Norwegen im 3. Akt, ›Steuermann lass die Wacht…‹. Da war das ganze Landestheater am Beben, in der Tat aufregendes, unter die Haut gehendes Musiktheater!« Klaus Billand | Der Opernfreund
»Im Orchestergraben brilliert Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester. Mit dem wuchtigen Einsatz des Vorspiels stellt Poschner die intensive Gestaltung der Oper einmal mehr absolut überzeugend vor und ist den Sängern ein zuverlässiger Partner.« Passauer Neue Presse
»Poschnerův senzační Bludný Holanďan« »Proč bych doporučil návštěvu Lince právě na tento Wagnerův titul? Především pro vynikající, brilantní hudební nastudování a interpretaci šéfdirigenta Markuse Poschnera, excelentní hru Brucknerova orchestru, která na premiéře zapůsobila technickou vyspělostí, jemností dynamických detailů i krásnými forte, která však nikde nepostrádala základ v přirozené, krásné měkkosti zvuku.« Jiří Fuchs | KlasikaPlus
»Das populäre Werk konnte im Linzer Musiktheater musikalisch und szenisch restlos überzeugen. Unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner blühte Wagners Musik durch das Bruckner Orchester Linz in symphonisch größter Besetzung regelrecht auf und wurde von Solisten und Chor auf der Bühne kongenial ergänzt.« »Großer Jubel und stehender Beifall für alle Beteiligten, im Besonderen für Markus Poschner und das Orchester.« Wolfgang Katzböck | APA
»Markus Poschner hat die musikalische Leitung inne und uns, natürlich mit dem fabelhaft aufspielenden Bruckner Orchester, einen begeisternden Opernabend beschert, mit ebensoviel Präzision wie Emotion, Dynamik und Spannung – beispielhafter Wagner!« Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Am Linzer Musiktheater erlebt man Richard Wagners ›Der fliegende Holländer‹ szenisch und musikalisch mehr als überzeugend.« »Markus Poschner hat mit dem Bruckner Orchester Linz sorgfältig gearbeitet. Neben aufpeitschenden Wellen eines Sturmes weiß er expressive Spannung, Emotion, Dynamik aber auch Lyrismen voll auszureizen und bleibt dabei immer sängerfreundlich.« Helmut Christian Mayer | Kurier
»Man vernahm am 25. Jänner die ersten Takte der so energiegeladenen Ouvertüre mit dem sturmwütigen Meer aus Richard Wagners romantischer Oper ›Der fliegende Holländer‹ am Musiktheater Linz und war auch schon gefangen und mitgenommen vom großartig musizierenden Bruckner-Orchester unter der Leitung von Markus Poschner. Die ohne Pause gespielte Aufführung in Linz wusste in weiterer Folge sowohl szenisch wie auch musikalisch vollends zu überzeugen, und das lag wohl am gelungenen Zusammenspiel des großteils hauseigenen Ensembles mit dem schauspielstarken und stimmgewaltigen Bariton Aris Argiris als Holländer.« Josef Penzendorfer | NÖN
»Markus Poschner und unter seiner Leitung das an diesem Premierenabend sehr gut aufgestellte Bruckner Orchester Linz entfalten bereits in der Ouvertüre genau jenen beispiellosen Sog, den dieses Werk auszeichnet und der an diesem Werk so fasziniert. Das pausenlos gespielte Stück musiziert Poschner werkimmanent als Naturereignis höchster Intensität gleich einem seelischen Sturm, der fürchterlich wie gleichsam lebensbedrohend daherkommt. Derart vom Pult aus immer das Geschehen auf der Bühne im Blick, ergänzen sich Musik und Szene, greifen ineinander, und kommt Wagners balladenartiges Werk modern, als cineastisches Musiktheater, daher.« Thomas Rauchenwald | Simply Classic
»Rippling and lashing like the rough and stormy sea, Maestro Poschner creates a Dutchman far removed from any seafaring romanticism. The longing for a better life, the overcoming of trauma and the question of a happy life are raised in a haunting and captivating way. Aris Argiris creates a gripping Dutchman and Dorothea Herbert a yearning Senta. What a fanstastic evening – bravissimo tutti!« The Opera Blog
Today the Jury of the International Classical Music Awards (ICMA) announced the 2025 winners.
Anna Gourari | Orchestra della Svizzera italiana | Markus Poschner
Alfred Schnittke: Piano Concerto | Paul Hindemith: Mathis der Maler, The Four Temperaments
ASSORTED PROGRAMMES
»By juxtaposing Schnittke’s Piano Concerto with two scores by Hindemith, conductor Markus Poschner with pianist Anna Gourari and the Orchestra della Svizzera italiana take an acute look at a very particular side of the 20th century, made up of a nostalgic glance at the past and also an acute analysis of the miseries of the present, hovering between polystylism and irony. And they do so with an absolutely impeccable instrumental and musical quality.«
»Das Bruckner Orchester unter Markus Poschner hat dabei bewiesen, dass es sich nicht nur eine enorme Bruckner-Kompetenz erarbeitet hat, sondern auch in der sogenannten leichten, aber alles andere als einfachen Muse zu Hause ist.
Da ist es gut, wenn ein Dirigent wie Markus Poschner am Pult steht, der die Partitur für sich selbst neu erarbeitet und da bei auf feine Details stößt, die die Herangehensweise an das Strauss-Œuvre bereichern und beleben – wie kleine kontrapunktische Spielereien, das Hervorheben einer Gegenmelodie oder die klangliche Balance.
Diese exakte Lesart machte im Brucknerhaus aus der Unterhaltung große Kunst.«
»Stand das vorige Jahr ganz im Zeichen Anton Bruckners, setzte das Bruckner Orchester unter der Leitung von Dirigent Markus Poschner beim Neujahrskonzert im Brucknerhaus naturgemäß ganz auf die Musik von Johann Strauss (Sohn) – und sorgte im ausverkauften Haus für einen frischen, unterhaltsamen und lebensfrohen musikalischen Auftakt in das neue Jahr.«
Kurier
JOHANN STRAUSS (Sohn)
Ouvertüre zur Operette »Die Fledermaus« »Lob der Frauen.« Polka-Mazur op. 315 »Seid umschlungen, Millionen.« Walzer op. 443 »Lucifer-Polka« op. 266 Intermezzo aus der Operette »Tausend und eine Nacht« [Bearbeitung der Operette Indigo und die 40 Räuber von Ernst Reiterer] »Niko-Polka« op. 228 »Künstler-Quadrille (nach Motiven berühmter Meister)« op. 201 »Kaiser Franz Joseph I. Rettungs-Jubel-Marsch« op. 126 »Traumbild 1.« Fantasie für Orchester »Éljen a Magyar!« Schnellpolka op. 332 »Bauern-Polka« op. 276 »Electro-magnetische Polka« op. 110 »Perpetuum mobile. Musikalischer Scherz« op. 257 »Künstlerleben.« Walzer op. 316 »Furioso-Polka.« Quasi Galopp op. 260
Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner Dirigent
On Nov. 18, Markus Poschner – whose roles include Chief Conductor of Bruckner Orchestra Linz, and Orchestra della Svizzera Italiana – was named to be the eighth Music Director of the Utah Symphony, beginning with a Music Director Designate term leading up to full duties beginning with the 2027-2028 season. Maestro Poschner spoke with City Weekly about what drew him to Salt Lake City, and the job ahead of him.
After leading a number of orchestras and operas throughout Europe, Markus Poschner is ready to start a new chapter in Utah.
»Utah, as I see it, there’s a quite strong culture of pioneers, or exploring,« he said. »And that’s exactly my job as a conductor – I’m an explorer. You scratch a little bit of dust from stones, or just refurbish things to see what’s beneath – new colors, new ideas. And I think that’s exactly what Abravanel stood up for, for this sort of exploring, as he did Mahler during a decade when almost nobody did Mahler.«
The Utah Symphony announced the appointment of Markus Poschner as the eighth Music Director in the orchestra’s 84-year history. Poschner assumes the role of Music Director Designate immediately and he will take on full duties as Music Director in the 2027-28 season. In his first relationship with a U.S. orchestra, Markus Poschner aims to create musical experiences unique to Utah.
»The opportunity to serve as the next Music Director of the Utah Symphony – to make music with the orchestra’s exceptionally skilled musicians and engage with a community that is so welcoming and so appreciative of the arts – is a true honor. My first performance with this orchestra was a very personal, intense experience. I had conducted Beethoven’s Symphony No. 5 many times, but with the Utah Symphony, the passion, energy, and bond of trust were unique. The style of the orchestra’s musicianship resonated with me. I could feel, immediately, a chemistry and a sense of familiarity, easy communication, and partnership – a knowledge that together we could build moments that would be felt deeply by our audiences.« Markus Poschner
Festkonzert zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner am 4. September 2024 ANTON BRUCKNER Te Deum & Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB 109 Camilla Nylund, Sopran | Christa Mayer, Mezzosopran | Piotr Beczała, Tenor | Michael Volle, Bariton | Hard-Chor Linz, Einstudierung: Alexander Koller | Linzer Jeunesse Chor, Einstudierung: Wolfgang Mayrhofer | Bruckner Orchester Linz Markus Poschner
»Anton Bruckners 200. Geburtstag in St. Florian: ein Elementarereignis mit hohem Schauwert und klangtheatraler Wirkung.«
»Poschner taucht den ersten Satz in eine Fülle von markanten Klangbildern, denen er eigenes Tempo und eigene Temperatur verleiht. Er verliert sich weder in Details noch in Sentimentalität, spannt diszipliniert einen Bogen bis in die Coda hinein. Dadurch bieten sich Steigerungsmöglichkeiten für die finalen, paukenbefeuerten Tutti-Akzente, die selten so packend und markerschütternd zu erleben sind.«
»Und nicht zuletzt das Bruckner Orchester, das die DNA seines Namensgebers wie kaum ein anderes implementiert hat und mit technischer Bravour, warm timbrierter Klanglichkeit und emotionalem Oberösterreich-Idiom punktet. Markus Poschner versteht es brillant, die Balance zwischen analytischer Lesart und Emotion pur zu erzielen und hat sich als herausragender Bruckner-Dirigent etabliert. Sternstunde für Bruckner!«
»Die anschließende Wiedergabe der ›Neunten‹ Bruckners wurde unter Poschner zu einem elementaren Ereignis. Das Bruckner Orchester erblühte unter dem breit ausufernden Dirigat seines Chefs. Dem Ausklingen des abschließenden Adagio-Satzes ließ Poschner eine dem Komponisten zum 200. Geburtstag gewidmete Gedenkminute folgen, ehe sich frenetischer Beifall in der voll besetzten Basilika entlud.«
»Bruckners 9. Sinfonie in d-Moll ist ein Kosmos für sich, der aufgrund seiner Komplexität eine Fülle von Deutungen herausfordert. Poschners Version zeigt eine Tendenz zu Entmystifizierung und deutlicher Artikulation mit viel Liebe zum Detail und ungewöhnlichen Tempi. Grelle, dynamische Kontraste finden sich ebenso wie die Betonung des ruhigen, scheinbar Unwesentlichen. Den wüsten, stampfenden Rhythmen im Scherzo folgten die fast überirdischen Klänge des Adagios, aber nicht als ›Schwanengesang‹, sondern als abgeklärtes Resùmée. Nach dem letzten Ton minutenlange Stille, dann explosiver Beifall und Standing Ovations.«
»Ein außergewöhnliches Geburtstagskonzert: Das Bruckner Orchester im Linzer Stift St. Florian«
»Höhepunkt aller Feierlichkeiten im Bruckner-Jahr ist die Aufführung seiner 9. Sinfonie in ›seiner‹ Kirche«
»Markus Poschner verharrt am Ende lange in Ruhe – ergreifend, Bruckner huldigend! Dem Maestro gelingt eine lang nachwirkende Aufführung, die zeigt, wie sehr er mit dem Orchester vertraut ist. Sportlich, mit vollem Körpereinsatz ringt er den Musikern ein extremes Klangbild ab. Weit ausladende Gesten wechseln mit ruhigem Führen einzelner Solisten, die allesamt wunderbar spielen. Ein außergewöhnliches Geburtstagsfest.«
»[…] eine Seelenerkundung zwischen Mysterienspiel, Kirchenoper und Messe. Beeindruckter Jubel für diesen Beitrag zum Bruckner-Jahr.«
»Das Ergebnis beeindruckt, weil es nicht vor ausführlichen Bruckner-Zitaten zurückschreckt, diese aber rasch überwuchert: mit einem expressiven orchestralen Gewebe, das Kraft aus Bruckners Moderne saugt, aber auch durchaus eigene, andere, jüngere Wurzeln besitzt. Markus Poschner steuert das mit dem Bruckner Orchester Linz bei, das auf der Orgelempore postiert ist.«
»Wesentlich für den großen Erfolg ist natürlich auch das sensationelle Ensemble des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Die Komposition hält wunderschöne Soli für Violine oder Cello und passende Zitate aus Bruckners Werk samt Verfremdungen bereit. Die Bruckner-Orgel meistert Bernhard Prammer, der sie schon jahrelang als ›seine Hausorgel‹ bezeichnen darf. Ein großartiges Werk (nur wenige Aufführungen!) und eine phänomenale Inszenierung im Alten Dom – Linz darf sich glücklich schätzen!«
»Musik, die wie das Libretto, immer wieder Erinnerungen nicht nur an Bruckners Musik wachruft, zwar nicht revolutionär modern ist, aber in ihrer Kombination doch neue Wege geht. Neue Wege, die Dirigent Markus Poschner mit dem auf der Empore platzierten Bruckner Orchester subtil erarbeitete, und die Bernhard Prammer an jener Orgel, die Bruckner für lange Zeit als sein Instrument betrachten durfte, ergänzte.«
»Die Klangwelten, die der im August 2022 verstorbene Franz Hummel und Susan Oswell im Auftrag des Landestheaters Linz zum Handlungsgang erschaffen haben, sind von einer eindrücklichen Wandelbarkeit. Fin-de-Siècle-Wehmut à la Alban Berg durchzieht Hummels Vorspiel, in den zwölf Szenen danach zieht Oswell alle Register ihres beachtlichen Könnens. Mit dem Bruckner Orchester Linz und den exzellenten Chören des Landestheaters sowie Organist Bernhard Prammer fächert Musikchef Markus Poschner alle Facetten der Partitur auf.«
»Das 45köpfig auf der Orgelempore angetretene Bruckner Orchester […] unter Markus Poschner musizieren die Damen und Herren ebenso glasklar, wie man es aus Musiktheater und Brucknerhaus gewohnt ist.«
»Eine bemerkenswerte musikdramatische Hommage an Anton Bruckner, der bekanntlich selbst keine Oper und auch kein Oratorium komponiert hat. Grandios und wertschätzend interpretiert vom Bruckner Orchester Linz unter der der souveränen, animierenden Leitung von Markus Poschner.«
»Als technische wie organisatorische Meisterleistung kann bereits der zur Bühne umgebaute Kirchenraum gesehen werden. Die künstlerische Realisierung mit dem Bruckner Orchester (Leitung Markus Poschner), mehreren auf den Seitenemporen der Kirche platzierten Chören, darunter einem Kinder- und Jugendchor, und verschiedenen Sparten des Landestheaters stand dem in nichts nach.«