Markus Poschner

Strawinsky, Schönberg und Wagner – klassische Skandale der Musikgeschichte

»Apropos Klassik« mit Gerhard Krammer widmet sich den klassischen Skandalen der Musikgeschichte. War es bei Strawinsky die Ballettmusik, die den Skandal provozierte, so war es beim Wagners »Tannhäuser« die fehlende Ballettmusik. Zu hören ist eine Aufnahme des Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner, aufgezeichnet beim Internationalen Brucknerfest 2018:

RICHARD WAGNER Ouvertüre zu »Tannhäuser«

Markus Poschner Dirigent
Bruckner Orchester Linz

Apropos Klassik besucht weitere Stationen mit Skandalaufführungen – bei Igor Strawinsky, Bela Bartók oder Arnold Schönberg.

Radio Ö1, 29. Mai 2021, 15.05 Uhr

Foto: Reinhard Winkler

Interview mit Markus Poschner in der Frankfurter Rundschau

Markus Poschner, der in Frankfurt schon am Sonntag Frank Martins „Zaubertrank“ hätte dirigieren sollen, über das Coronajahr, fruchtlose und wichtige Diskussionen und eine sehr ungewöhnliche Schweizer Tristan-und-Isolde-Variante.

Das Kunstwerk selbst entsteht ausschließlich während des Spielens, unwiederholbar.

Markus Poschner

Interview: Judith von Sternburg
Frankfurter Rundschau, 23.11.2020
Foto: Renate Hoyer

Musiktheaterpreis 2020

Markus Poschner erhält den Musiktheaterpreis in der Kategorie »Beste Musikalische Leitung« für Richard Wagners Oper »Tristan und Isolde«.

Das Bruckner Orchester Linz wird als »Orchester des Jahres« ausgezeichnet.

Foto: Reinhard Winkler

»Markus Poschner, der noch nie in Bayreuth dirigiert hat, leitet das Orchester der Festspiele, das aus Musikern verschiedener deutscher Orchester besteht, die aber in Bayreuth Erfahrungen gemacht haben. Poschner stellt sich bestens auf die trockene Akustik des Saales mit seinen vielen Polstern und der kleinen Bühne ein, die eine szenische Darbietung nicht zulässt. Es wird eine lyrisch sich verströmende, intim am dialogischen Singen orientierte Interpretation. Zumindest rein musikalisch teilt sich hier die sorgfältige Arbeit an der Kunst mit, wofür Bayreuth steht.«

Jan Brachmann
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.02.2019

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3967939_foto-detail_1smuUq_i5B4p7»Natürlich hat man lieber sechs Wochen Produktionszeit und kann sein eigenes Konzept umsetzen. Da wir aber alle das Stück in und auswendig kennen, gelingt das auch auf der Basis von Improvisation und Spontanität. Im Gegenteil sogar: Das ist auf diese Art ein besonderes Erlebnis, weil am Abend viel entsteht auch bei Passagen, die wir vorher gar nicht so intensiv besprochen hatten. (Markus Poschner)«

Jesko Schulze-Reimpell
Donaukurier, 05.02.2019
Foto: Department of Culture and Tourism/jsr/dpa

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»Catherine Foster (Brünnhilde), Egils Silins (Wotan), Stephen Gould (Siegmund), Daniela Köhler (Sieglinde), Albert Dohmen (Hunding), Christa Mayer (Fricka), dazu handverlesene Walküren – das ist durchweg erste Wagner-Garnitur. Und Markus Poschner, der sich fast stehenden Fußes von seiner Elektra Premiere in Linz nach Abu Dhabi aufmachte, um für Marek Janowski zu übernehmen, gehört sicher nicht erst seit jetzt zu den heißen Kandidaten für den Bayreuther Graben.«

Joachim Lange
nmz – neue musikzeitung, 04.02.2019
Foto: Veranstalter

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„Fazit: Eine Sternstunde für das Bruckner Orchester. Es bewies seine technisch-klangliche Meisterschaft, doch noch mehr. Mit seiner Bereitschaft, sich auf interpretatorische Abenteuer einzulassen, verwandelte es diese zur Sensation.“

Michael Wruss
OÖNachrichten, 01.10.2018

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»Die im zweiten Teil des Abends zur Aufführung gelangte Sinfonie Nr. 3 d-moll von Bruckner darf als Höhepunkt bezeichnet werden. Das Bruckner Orchester Linz mit seinem Leiter Markus Poschner ließ an diesem Abend eine Sternstunde erleben.«

Kurt Lettner
Oberösterreichisches Volksblatt, 01.10.2018

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