GEORG FRIEDRICH HAAS – 2. Konzert für Violine und Orchester

Die vorliegende Veröffentlichung präsentiert die Weltersteinspielung des Violinkonzerts Nr. 2 von Georg Friedrich Haas, einem der international bedeutendsten Komponisten unserer Zeit. Das 2017 vollendete Werk wurde im selben Jahr in Japan uraufgeführt.

Im Zentrum dieser Edition steht die Live-Aufnahme aus dem Wiener Musikverein vom 24. November 2023 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Markus Poschner. Miranda Cuckson, für die das Konzert ursprünglich komponiert wurde und die seit vielen Jahren eng mit dem Komponisten zusammenarbeitet, ist als Solistin zu hören.

Ergänzend enthält die Veröffentlichung Cucksons Aufnahme von »de terrae fine« für Violine solo, einem Werk, in dem Haas’ charakteristische Klangsprache in konzentrierter Form erfahrbar wird.

GEORG FRIEDRICH HAAS – 2. Konzert für Violine und Orchester

GEORG FRIEDRICH HAAS
2. Konzert für Violine und Orchester
de terrae fine

Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz, Musikverein Graz

Mit Bruckner auf du und du
Die Traumkombination Anton Bruckner/Markus Poschner/Bruckner Orchester Linz
»Markus Poschner hat ein Gespür für die Musik von Anton Bruckner, wie kaum ein anderer Dirigent der Gegenwart (auch in Sachen Brahms machen Poschner übrigens aktuell nur wenige etwas vor). Poschners Aufnahmen der Bruckner-Symphonien mit dem Bruckner Orchester Linz zählen zu den überzeugendsten der letzten Jahre.«
»Der deutsche Dirigent erschafft eine überzeugend klare Klangdramaturgie und erschafft damit immer wieder Hochspannung.«
»… unvergessliche Momente höchster Kunstfertigkeit.«
»Das Orchester klingt so wie es bei Bruckner klingen soll: wie eine Riesenorgel.«
Martin Gasser | Kleine Zeitung

Feierliches Finale für einen großen Bruckner-Zyklus
»Und das Finale mit der ›Achten‹ ließ kaum Wünsche offen.«
»Poschner und das Bruckner Orchester haben einen klaren und wohltemperierten Blick auf ihren Namensgeber und das ›Mysterium‹, als das seine 8. Symphonie gerne bezeichnet wird.«
CH | Kronen Zeitung


20. Oktober 2025 | Musikverein Graz
ANTON BRUCKNER Symphonie Nr. 8 in c-Moll WAB 108
Bruckner Orchester LinzMarkus Poschner Dirigent

Fotos: Philip Brunnader

Der Rosenkavalier

Resonanz

FOTOS: THILO BEU | LANDESTHEATER LINZ

»Markus Poschner dirigiert eine musikalisch fulminante Neueinstudierung von Richard StraussRosenkavalier‹, den Regisseur Hermann Schneider in eine Zeitreise verwandelt.«
»Mittelpunkt der Premiere: Markus Poschner am Pult des Bruckner Orchester Linz, zügig in der Tempowahl, mit hoher Dynamik in den orchestralen Passagen, aber durchwegs detailverliebt modellierend und den Sängern stets ein aufmerksamer Begleiter. Allesamt wurden mit Standing Ovations gefeiert.«
Josef Schmitt | Die Presse

»Im Orchestergraben sitzen 90 Musikerinnen und Musiker des Bruckner Orchesters Linz, die unter Markus Poschners Leitung die komplexe Partitur mit Präzision und Gefühl zum Leben erwecken.«
»So soll Oper sein!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung

»Große Gefühle erschließen sich auch musikalisch, denn Markus Poschner leitet das Bruckner Orchester Linz mit vielen Feinheiten und kammermusikalischer Durchsichtigkeit.«
Helmut Christian Mayer | Kurier

»Musikalisch ist dieser neue ›Rosenkavalier‹ ein wahrer Ohrenschmaus. Markus Poschner führt das groß besetzte Bruckner Orchester zu erfreulicher und bewährter Klangqualität. Die Besetzung der Hauptpartien lässt keine Wünsche offen.«
ORF Oberösterreich

»Markus Poschner wählte für die äußerst dichte und mit verschiedenen Stilen spielende Partitur rasche Tempi, die das Brucknerorchester Linz mit großer Energie und imposanten Klängen ausfüllte. Trotz des fulminanten Rausches, den diese Musik so entfalten kann, war stets eine hohe Präzision zu vernehmen, die besonders in den Streichern zu Beginn des dritten Akts zu einer beeindruckenden Interpretation führte. Mit viel Agogik und zahlreichen klanglichen wie stilistischen Ausbrüchen erhielten sowohl die Anklänge an wienerische Walzer den nötigen Schwung als auch die träumerischen Momente dieser Oper einen zart-süßen, innigen Klang«
»… Gesamteindruck des Abends, der musikalisch sowohl von einem höchst virtuos, variierend stilsicher und kraftvoll agierenden Orchester als auch von einer beeindruckenden Besetzung getragen wurde …«
Elena Deinhammer, Das Opernmagazin

»Riskant inszenierter Linzer ›Rosenkavalier‹ umjubelt.
»Für Poschner, das perfekte Ensemble und das hoch motivierte Bruckner Orchester Linz wurde die Premiere am Samstag im Linzer Musiktheater zum umjubelten Erfolg.«
Wolfgang Katzböck, APA

»Markus Poschner und das Bruckner Orchester halten über die gesamte Spieldauer eine mit Leichtigkeit und Konzentration vermittelte hohe Qualität.«
Helmut Atteneder | OÖNachrichten

»Das Bruckner Orchester musizierte berückend schön, präzise, von großer Dynamik bis hin zu Spärenklängen.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker

»Ein besuchenswerter Abend, vertraute Musik auf gewohnt hohem Niveau und ein zuverlässigen Ensemble.«
Carola Baumann-Moritz | Passauer Neue Presse

Markus Poschner und Walter Weidringer

Am Samstag, dem 11. Oktober 2025, spielte das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung seines designierten Chefdirigenten Markus Poschner im Großen Saal des Wiener Musikvereins Werke von Lili Boulanger und Alexander Zemlinsky. Im Anschluss an das Konzert fand im Gläsernen Saal ein Künstlergespräch mit Markus Poschner und dem Moderator Walter Weidringer über Musik, Gesellschaft und die Vision seines neuen Orchesters statt.

Markus Poschner, RSO: Wien

Mit hoher Präzision durch Klangwuchten und vertonte Märchen
Der designierte Chefdirigent des RSO, Markus Poschner, im Musikverein.
»Ein ausdrückliches Plädoyer, Boulangers Musik aufzuführen, gab Markus Poschner mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien (RSO), dessen Chef er 2026 wird, und dem Wiener Singverein ab. […] Poschner durchwirkte mit seinem auf Höchstpräzision ausgerichteten Dirigat die Klangwuchten mit einem gewissen exotischen Flair. Akkurat stimmte er das Orchester mit den Stimmen des Singvereins ab. […] Poschner arbeitete die Rafinessen des Werks eindrücklich heraus. Bei Alexander Zemlinskys symphonischer Dichtung ›Die Seejungfrau‹, ließ der gebürtige Münchner hören, wie gut er sich mit seinem künftigen Orchester versteht. Akkurat formulierte er jedes einzelne Motiv dieser Vertonung von Hans Christian Andersens Märchen. Er setzte auf Ausdruck und das Lautmalerische dieser Komposition. Deutlich ließ er das Tschaikowski-Zitat hören. Besonders hervorzuheben sind die Hörner. Zurecht viel Applaus.«
Susanne Zobl | Kurier

Markus Poschner, RSO Wien

Wie das RSO unter Markus Poschner mit Flüstertönen überzeugt
Der künftige Chefdirigent des RSO Wien begeisterte im Musikverein mit Musik von Lili Boulanger. Deren kompositorisches Werk lohnt jede Anstrengung
»Und das ORF-RSO Wien? Überzeugt unter Markus Poschner mit Flüstertönen ebenso wie mit Akkordtürmen. Lautstärken-Kontraste, die sich auch in Psaume 130 einstellen, Boulangers Vertonung des De-profundis-Psalms. Reizvoll hier vor allem das Wechselspiel zwischen intimen Klagegesängen (famos: Altistin Claudia Mahnke) und geballter Chorwucht. Zum Ausklang: Zemlinskys Tondichtung von der Seejungfrau, spritzig, doch mit Tiefgang musiziert. Ein Abend nach Maß für den designierten RSO-Chef Poschner.«
Christoph Irrgeher | Der Standard


Poschners Gebet für die Seejungfrau: Das RSO im Musikverein
»Werke von Lili Boulanger und Alexander Zemlinsky im Musikverein – bei einem begeisternden Konzert wenig bekannter Spätromantik, wie es nur das RSO liefern kann.«
»Poschner, der das Werk schätzt und im Zuge des Konzertes mit dem RSO für CD aufnahm (Capriccio), ließ die Meeresdame munter blubbern, die Wellen hochschlagen und dem Orchester leidenschaftlich seinen Lauf.«
»… herrlich überwältigend«
Jens F. Laurson | Die Presse


Der neue Chef begeistert alle
»Er tritt seine Chefdirigentenstelle beim ORF-Radio-Symphonieorchester Wien (RSO)
zwar erst 2026 an. Aber zum Vorgeschmack dirigierte er schon jetzt einen Abend mit
faszinierenden Raritäten, der vom Publikum mit Jubel und Bravogeschrei gefeiert wurde: Lili Boulangers (1893 bis 1918) mischt in ihrem
Alten buddhistischen Gebet‹ und im 130. Psalm, entstanden zwischen 1910 und 1917, beginnende französische Moderne, archaische Weihestimmung und orientalische Farben zu monumentalen Klangbildern. Ihre Instrumentation ist raffiniert. Blech – inklusive des Militärinstruments Sarrusophon – wird bevorzugt. Imponierend, wie Boulanger Solostimmen (Claudia Mahnke & Paul Schweinester) und Chor (hervorragend studiert: der Wiener Singverein) einsetzt. Markus Poschner führt das RSO straff, setzt auf große Bögen und bis ins Detail genau schattierte Farben. Bei Boulanger wie bei Alexander Zemlinskys symphonischem Märchen ›Die Seejungfrau‹ arbeitet er effektvoll das theatralische Element, Überschwang der Gefühle, Liebeszauber und Abschiedsschmerz heraus. Die Arbeit mit ihm wird für das RSO spannend.«
Karlheinz Roschitz | Kronen Zeitung


11. Oktober 2025 | Musikverein Wien
LILI BOULANGER »Vieille prière bouddhique« für Tenor, Chor und Orchester
LILI BOULANGER Psaume 130, »Du fond de l’abîme«, für Alt, Chor und Orchester
ALEXANDER ZEMLINSKY Die Seejungfrau. Symphonische Dichtung
Claudia Mahnke Alt | Paul Schweinester Tenor | Robert Kovács Orgel | Wiener Singverein ORF Radio-Symphonieorchester WienMarkus Poschner Dirigent

Foto: Amar Mehmedinovic

Markus Poschner

Sinfonieorchester Basel: Fulminante Saisoneröffnung mit der 2. Sinfonie von Mahler
»Die Aufführung unter dem Dirigat von Markus Poschner liess keine Wünsche offen. Man erlebte ein Orchester, welches mit höchster Konzentration und großer Spielfreude die äußerst anspruchsvolle Partitur zu einem Hörerlebnis erster Güte gestaltete.«
»Die Musiker/innen, der Chor und die Solisten fanden sich zu einer umwerfenden Interpretation unter der Leitung von Markus Poschner zusammen. Man spürte, dass sich alle Beteiligten mit Herzblut dieser Aufführung gewidmet haben, was mit dem Jubel des Publikums für diese grandiose Leistung belohnt wurde. Einen solchen Start wünscht sich wohl jeder neue Chefdirigent. Man freut sich bereits auf die weiteren Begegnungen.«
Marco Stücklin | Das Opernmagazin


Markus Poschner feiert umjubelten Einstand in Basel
»Nach 90 hochintensiven Minuten drehte sich Markus Poschner sichtlich erschöpft zum Publikum um, das mit Jubelrufen und minutenlangen Standing Ovations reagierte. Der 54-Jährige aus München ist definitiv in Basel angekommen. Sein erstes Konzert hat gezeigt: Poschner wird das Sinfonieorchester Basel an seine Grenzen bringen – und darüber hinaus.«
Lukas Nussbaumer | Basler Zeitung


Mahler überbordet, Poschner hält das Orchester im Zaum: Der neue Chef dirigiert die ›Auferstehungssinfonie
»Markus Poschner gibt als neuer Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel seinen Einstand mit Mahlers zweiter Sinfonie: Da klingt das Sterben himmlisch und die Auferstehung todernst.«
Kathrin Signer | bz Basel


3. | 4. September 2025 | Stadtcasino Basel
GUSTAV MAHLER Sinfonie Nr. 2 c-moll, »Auferstehungssinfonie«
Wiebke Lehmkuhl Mezzosopran | Nikola Hillebrand Sopran | MDR-Rundfunkchor LeipzigSinfonieorchester Basel | Markus Poschner Dirigent

Foto: Bettina Matthiessen

Markus Poschner

Der Chefdirigent des Linzer Bruckner Orchesters, Markus Poschner, leitet am Samstag bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele das Mozarteumorchester. Im Interview spricht er über seine neuen Aufgaben als Chefdirigent beim Wiener ORF-Radiosymphonieorchester, wie er trotz seines vollen Terminplans genug Zeit für das Bruckner Orchester findet, und sein Debüt an der Wiener Staatsoper.

Herbert Schorn, OÖNachrichten, 25. Juli 2025
Foto: Volker Weihbold

Die offizielle Eröffnung der Salzburger Festspiele 2025 erfolgt durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Festrednerin ist die polnisch-amerikanische Historikerin und Publizistin Anne Applebaum.

LUDWIG VAN BEETHOVEN Ouvertüre zu »Leonore« Nr. 3, op. 72b
ERNEST BLOCH »Prayer« für Violoncello und Orchester
WOLFGANG AMADEUS MOZART Divertimento D-Dur, KV 136

Kian Soltani Violoncello
Mozarteumorchester Salzburg
Markus Poschner Dirigent

Sendetermin: Samstag, 26. Juli 2025 | 11.00 Uhr

Foto: ORF/Roman Zach-Kiesling

Markus Poschner, François Leleux, SWR Symphonieorchester

LUDWIG VAN BEETHOVEN Ouvertüre aus der Musik zum Trauerspiel Egmont op. 84
RICHARD STRAUSS Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur AV 144
JOHANN SEBASTIAN BACH »Air« aus der Orchestersuite D-Dur BWV 1068 (Zugabe François Leleux)
JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

François Leleux Oboe
SWR Symphonieorchester
Markus Poschner
Dirigent

Livemitschnitt in der Stuttgarter Liederhalle vom 18. Juli 2025.

Foto: SWR/Hans Fahr