
LUDWIG VAN BEETHOVEN Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
GUSTAV MAHLER Symphonie Nr. 9 D-Dur
Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner Dirigent
Aufgenommen am 20. Juni 2026 im Musikverein Wien
Foto: Reinhard Winkler


»Beim vierten Akademiekonzert brilliert das Bayerische Staatsorchester unter Markus Poschner mit Beethoven.«
»Und dann kommt Beethovens ›Eroica‹, man bereitet sich auf Langwieriges vor – und wird schier umgehauen von der Frische, mit der Poschner die Symphonie durchwirkt. Mit federnden Akzenten und fließendem Tempo räumt er mit dem Irrglauben auf, dass Klang-Transparenz mit Orchestergröße zu tun hätte. Denn die Band auf der Opernbühne ist stattlich, aber Poschner gestaltet mit vorbildlicher Klarheit. Der Trauermarsch marschiert in organischem Tempo auf die Höhepunkte zu, ehe das Scherzo Haydn’schen Witz demonstriert. Sprudelnde Musikalität schließlich im Finale, das unter Poschner spielerische Qualitäten bekommt. Mit sichtbarem Spaß treibt er das Orchester zu schmissigem Dröhnen in der Episode an, die einen ungarischen Verbunkos imitiert. Das lässt hoffen. Vor allem, dass der Münchner Poschner nach diesem Debüt an der Bayerischen Staatsoper öfters zum Musikmachen in seine Heimatstadt zurückkehrt.«
Paul Schäufele | Süddeutsche Zeitung

Mit Leonidas Kavakos und Markus Poschner zum Licht
»Kavakos gab Tschaikowski die nötige Disziplin, damit der Abend nicht im Überschwang badete, und Poschner wiederum gab Beethoven Energie, Spannung und großen Atem, damit die ›Eroica‹ nicht zum Denkmal erstarrte. Am Ende trafen sich beide an einem Punkt: Sie vertrauten dem Text. Nicht dem Effekt. So entstand ein Abend, der wie eine kleine Charakterstudie funktionierte: zwei Komponisten, zwei Werke, zwei Bühnenpersönlichkeiten. Und am Ende war da ein Konzert, das nicht das Rad neu erfand, aber zeigte, wie gut es funktionierte.«
Larissa Schütz | BR-Klassik
Foto: Geoffroy Schied

Die offizielle Eröffnung der Salzburger Festspiele 2025 erfolgt durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Festrednerin ist die polnisch-amerikanische Historikerin und Publizistin Anne Applebaum.
LUDWIG VAN BEETHOVEN Ouvertüre zu »Leonore« Nr. 3, op. 72b
ERNEST BLOCH »Prayer« für Violoncello und Orchester
WOLFGANG AMADEUS MOZART Divertimento D-Dur, KV 136
Kian Soltani Violoncello
Mozarteumorchester Salzburg
Markus Poschner Dirigent
Sendetermin: Samstag, 26. Juli 2025 | 11.00 Uhr
Foto: ORF/Roman Zach-Kiesling

LUDWIG VAN BEETHOVEN Ouvertüre aus der Musik zum Trauerspiel Egmont op. 84
RICHARD STRAUSS Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur AV 144
JOHANN SEBASTIAN BACH »Air« aus der Orchestersuite D-Dur BWV 1068 (Zugabe François Leleux)
JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
François Leleux Oboe
SWR Symphonieorchester
Markus Poschner Dirigent
Livemitschnitt in der Stuttgarter Liederhalle vom 18. Juli 2025.
Foto: SWR/Hans Fahr

Veloce, 04.06.2024

»Phänomenal, von hochkarätigster Verve und Eleganz, sowie musikalischem Herzblut erster Güte fesselnd durchlebt und umgesetzt von Markus Poschner und dem Bruckner Orchester Linz! Das zutiefst berührende, immens faszinierende, 1823 vollendete Meisterwerk Beethovens wurde in dieser Aufführung zu einem überirdischen Faszinosum und unvergesslichen Ausnahmeerlebnis!«
Marisa Altmann-Althausen | Der Neue Merker 12/2023
»Überhaupt schafft diese Aufführung eine Fülle an Bildern und Farben, eine Beschreibung als überwältigend ist nicht übertrieben!«
Petra und Helmut Huber, Online Merker 05.11.2023
»Und schließlich bedarf es eines Koordinators, der nicht nur den Überblick bewahrt, sondern auch das nötige Öl ins Feuer gießt, damit diese Musik nicht ein laues Lüftchen ist, sondern jene unfassbare Explosionskraft hat, die Beethoven intendierte. Markus Poschner entsprach da nicht nur Beethovens Wunsch: ›Von Herzen – Möge es wieder zu Herzen gehen!‹, er erzielte auch jene unmittelbar mitreißende Größe, die das Werk in idealen Aufführungen bis heute verströmt.«
Michael Wruss | OÖNachrichten 05.11.2023
Susanne Bernhard Sopran | Katrin Wundsam Mezzosopran | Airam Hernández Tenor | Hanno Müller-Brachmann Bass | Tschechischer Philharmonischer Chor Brno | Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner Dirigent
Fotos: Reinhard Winkler
Samstag, 4. November 2023
Brucknerhaus Linz
Sonntag, 5. November 2023
Musikverein Wien

Orchestre de la Suisse Italienne
Markus Poschner direction
Avi Avital mandoline
Diffusion du concert enregistré par la RSI le 4 mai 2023 à l’auditorio Stelio Molo de Lugano.
Foto: Reinhard Winkler

Welche Fähigkeit oder Begabung, welche Charaktereigenschaft darf in diesem Beruf auf keinen Fall fehlen?
Enthusiasmus! Totale Begeisterungsfähigkeit für eine Idee, ein Werk oder Projekt lässt mich andere Menschen mitreißen und überzeugen, mir auf diesem Weg zu folgen. Dirigieren ist eigentlich eine hauptsächlich kommunikative Disziplin, bei der der Austausch – verbal oder nonverbal – an erster Stelle steht. Dabei ist die Urquelle die eigene Besessenheit und die daraus resultierende Überzeugungskraft. Die eigene Liebe zur Musik kann jeder sofort spüren, das ist immer das Beste.
Seite 16–19, »Musikfreunde«
Magazin des Wiener Musikvereins
Ausgabe April 2023
Interview: Daniel Ender
Foto: Kaupo Kikkas

»Poschner wasn’t out to reinvent any wheels with his interpretation of Beethoven’s Fifth; rather, his approach was to let Beethoven be Beethoven. He conducted from memory, with an economy of gesture and the air of someone catching up with an old friend.«
Catherine Reese Newton
Utah Arts Review, 05.12.2022
Foto: Arabella Arts