In Linz dokumentierte Markus Poschner seine musikalische Entdeckerfreude mit einer preisgekrönten Gesamteinspielung von Bruckners Sinfonien in allen ihren überlieferten Fassungen. Als neuer Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel stellt er Gustav Mahlers sinfonischen Kosmos programmatisch in den Mittelpunkt seines Wirkens. Gleich zum Auftakt Anfang September mit der monumentalen Zweiten, der sogenannten Auferstehungssinfonie. Zum Abschluss dieser ersten gemeinsamen Saison folgt im Juni 2026 dann noch die Dritte. Wir sprachen mit Markus Poschner über seine Beziehung zu Mahlers Musik, seine Vorfreude auf die Kunststadt Basel und weshalb er es gerade jetzt für wichtig erachtet, sich als Künstler nicht von den Vereinigten Staaten abzuwenden.
»Der Regisseur Peter Konwitschny und der Dirigent Markus Poschner machen Janáčeks ›Füchsin‹ in Linz ganz groß.« Peter Blaha, Frankfurter Allgemeine
»Dirigent Markus Poschner machte das eindrucksvoll deutlich: Er vermied passend zur Regie jede Süßlichkeit, alles Erbauliche an Janáčeks Partitur. So gedeutet, hätte sie glatt einen Krimi der “Schwarzen Serie” Hollywoods untermalen können.« Peter Jungblut, BR Klassik
»Die Musik hingegen hat Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester (BOL) ungemein feinfühlig erarbeitet und deutlich gemacht, dass der eigentliche Hauptdarsteller in dieser Oper das Orchester ist. Denn die ausgedehnten Verwandlungsmusiken und klangfarbigen Genrebilder sind das Herzstück. Es ist eine Kunst, Janáčeks Klangvorstellungen, die oft die eigenwilligsten Instrumentationen vorsehen, tatsächlich zum überzeugenden Klangbild zu gestalten. Das ist diesem Abend mehr als fein gelungen. Damit bekam das BOL auch ganz und gar nicht zu Unrecht den meisten Applaus.« Michael Wruss | OÖNachrichten
»Das Bruckner Orchester erschafft blühende Klanglandschaften« Stefan Ender | DerStandard
»Musikalisch bleiben keine Wünsche offen. Die neun orchestralen Zwischenspiele der Szenen sind eine Wohltat. Tadellose sängerische Leistungen bieten, den 25 großen und kleinen Soli voran, Carina Tybjerg Madsen (Die gerissene Füchsin), Adam Kim (Förster), Tenor SeungJick Kim (Fuchs, anstelle der bisherigen Hosenrolle eines Mezzosoprans), Ulf Bunde (Dachs), Christian Drescher (Schulmeister), Dominik Nekel (Pfarrer), Michael Wagner (Haraschta) sowie die auch spielfreudigen (besonders bei der Hochzeit von Füchsin und Fuchs) drei Landestheater-Chöre.« Wolfgang Katzböck, APA
»Das Bruckner Orchester klingt unter Markus Poschner fantastisch mit samtigen Streichern und sauberstem Blech, aufregender Dynamik und bewegender Lyrik – auch mit Janáček schaffen diese Partner eine wundersame Einheit, mit einfühlsamer Einbeziehung der Bühnenstimmen zum großartigen Ganzen.« Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Janáčeks prachtvoll-eigentümliche Musik ist mit all ihrer komplexen Kleinteiligkeit, ihren quecksilbrigen Volten und dabei auch noch einer berüchtigt komplizierten Notation für das Bruckner-Orchester keineswegs Muttersprache. Dennoch ist erstaunlich, wie tief es unter Markus Poschner in dieses Idiom eintauchen konnte.« Walter Weidringer | Die Presse
»Stimmungen, die hingegen musikalisch reichlich vorhanden sind: Denn das Bruckner Orchester Linz unter dem souveränen Markus Poschner weiß die kühnen harmonischen Verbindungen der kunstvoll gearbeiteten Partitur mit ihrer sensiblen Instrumentation und charakteristischen Rhythmik wunderbar farbig, nuancenreich und sängerfreundlich zu verströmen..« Helmut Christian Mayer | Kurier
»Musikalisch schufJanáček dabei einen eigenenKosmos, den das BrucknerOrchester Linz unter MarkusPoschner überzeugenddarbietet: wunderschöneHolzbläser-Zusammenklänge,wuchtige Kino-Sounds,schwierigste Streicherpassagen.« »Fazit: so hat man diesesgroße Opernwerk noch nieerlebt! Die einzigartige Versionist sehenswert!« Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»Hudební nastudování bylo ve zkušených rukách šéfdirigenta Brucknerova orchestru Markuse Poschnera.Orchestr hraje pod jeho taktovkou výtečně, ve zvuku kompaktně, s dynamickými jemnostmi ve smyčcových skupinách. Houslová sekce zaujala ve vypracovaných, jemných dynamických nuancích i dokonalou intonací.« »Poschner vede s obdivuhodným přehledem sólisty. Výborný Brucknerův orchestr se svým šéfdirigentem byl po zásluze v zavěru odměněn publikem nejvřelejším aplausem.« Jiří Fuchs | KlasikaPlus
»Richard Wagners Sturm-und-Drang-Werk, sensationell feinfühlig und stimmig inszeniert vom Hausherrn Hermann Schneider und fulminant geleitet von Markus Poschner« »… ein unter Markus Poschner einfühlsam und trotzdem fulminant, ja manchmal vielleicht fast zu schön spielendes Bruckner Orchester […] – und es war einer der gelungensten ›Holländer‹ seit langem.« Jens F. Laurson | Die Presse
»Richard Wagners Oper ›Der fliegende Holländer‹ begeisterte im Linzer Musiktheater: heutig inszeniert, musikalisch grandios.« »Das Bruckner Orchester lässt unter Markus Poschner die ohnehin schon virtuose Oper in rekordverdächtigen zwei Stunden und acht Minuten zu einer Naturgewalt mit Sogwirkung werden.« Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»›Der fliegende Holländer‹: Umjubelte Premiere in Linz« Zum ORF-Bericht
»Bruckner, Mahler oder eben Wagner: Hier liefern Orchester und Dirigent stets uneingeschränkt ab. Poschner lässt der Sogwirkung der Partitur freien Lauf. Allen Versuchungen, da und dort noch einen zusätzlichen Turbo zuzuschalten, widerstehen die Musiker und der Taktgeber. Stürmische See, aber keine gebrochenen Dämme – durchgehend großes Kino.« Helmut Atteneder | OÖNachrichten
»Spannungsgeladener Orchesterklang mit packender Wirkung« »Besonders eine so tiefgründige Inszenierung lebt in ihrer dichten Dramaturgie von der wechselseitigen Durchdringung mit der Musik. Mit dem Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner gelingt dies in höchstem Maße. So beweist es seine Größe als wandelbares Opernorchester, das jedoch bei Wagner erst richtig aufzublühen scheint. Musikalisch und emotional differenziert wird ein Spannungsbogen gezogen, der, wie es bei diesem Werk erforderlich ist, keinen Moment durchatmen lässt, sondern bewegend, teilweise auch beunruhigend, mitreißt. Poschner verzichtet auf eine allzu romantische Interpretation und setzt stattdessen auf schroffe, eindringliche Töne, dichte Klanggewalten und fein gestaltete Virtuosität, vielfach durchzogen von zarten, jedoch immer gleichsam gespenstischen Melodien, die deutlich machen, dass jede Ruhe nur einem weiteren Sturm vorausgeht. All dies führt zu einer packenden Darbietung, die bereits in der Musik jede Dramatik des Werks einzufangen weiß.« Elena Deinhammer | Das Opernmagazin
»Beeindruckend sind auch die herausragenden Leistungen des Chors und Extrachors des Landestheaters Linz sowie des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Gemeinsam schaffen sie ein musikalisches Erlebnis von außergewöhnlicher Intensität und Präzision.« »Das Bruckner Orchester Linz begeistert unter der souveränen Leitung von Markus Poschner mit technischer Präzision und einem feinsinnigen Gespür für Wagners musikalische Sprache. Poschner entfaltet die ganze Bandbreite der Partitur – von der majestätischen Wucht bis hin zu den zartesten lyrischen Momenten – und führt Orchester, Solisten und Chor zu einer harmonischen und bewegenden Einheit.« Marcus Haimerl | IOCO – Kultur im Netz
»Das hochgradig differenzierte Dirigat Maestro Poschners unterstützt diese Intention: Schon während der Ouvertüre lässt er das ›Steuermann‹-Thema fein und elegant erklingen, an keiner Stelle erschlägt die Lautstärke die detailreiche Komposition, stets ist ausreichend Freiraum für alle Sänger vorhanden. Die Arie vom Südwind wird so tatsächlich zur Bel-Canto-Arie, deren Finesse freilich durch einen Donnerschlag beiseite gedrängt wird, als das Schiff des Holländers mit einem mal erscheint. Das Duett zwischen Senta und dem Holländer führt in regelrecht paradiesisch-lyrische Klänge die tatsächlich ein erlösendes Happy-End vorgaukeln, während sich der Matrosenschor von Strophe zu Strophe zu einem extatischem Klangfest steigert, welches sich schließlich zu einem schauderhaften Höhepunkt entwickelt, der das Haus nahezu zum Bersten zu bringen scheint.« E.A.L. | Online Merker
»Erlösung mit Wow-Effekt« »Hausherr Hermann Schneider setzt im ›Fliegenden Holländer‹ einen stimmigen Fokus auf Senta, erwartungsgemäß fulminant auch das Bruckner Orchester unter Markus Poschner« Jens F. Laurson | Opern News
»[…] ein voller Erfolg, sowohl inszenatorisch wie musikalisch.« »Markus Poschner dirigierte mit einem federnd leichten, aber permanent die Spannung der Bewegung des gerade dieser Produktion zugrunde liegenden Meeres manifestierend. Dazu die hervorragende Chöre, von Elena Pierini und David Barnard einstudiert, besonders in dem schockierenden Clash des Holländerchores mit den Norwegen im 3. Akt, ›Steuermann lass die Wacht…‹. Da war das ganze Landestheater am Beben, in der Tat aufregendes, unter die Haut gehendes Musiktheater!« Klaus Billand | Der Opernfreund
»Im Orchestergraben brilliert Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester. Mit dem wuchtigen Einsatz des Vorspiels stellt Poschner die intensive Gestaltung der Oper einmal mehr absolut überzeugend vor und ist den Sängern ein zuverlässiger Partner.« Passauer Neue Presse
»Poschnerův senzační Bludný Holanďan« »Proč bych doporučil návštěvu Lince právě na tento Wagnerův titul? Především pro vynikající, brilantní hudební nastudování a interpretaci šéfdirigenta Markuse Poschnera, excelentní hru Brucknerova orchestru, která na premiéře zapůsobila technickou vyspělostí, jemností dynamických detailů i krásnými forte, která však nikde nepostrádala základ v přirozené, krásné měkkosti zvuku.« Jiří Fuchs | KlasikaPlus
»Das populäre Werk konnte im Linzer Musiktheater musikalisch und szenisch restlos überzeugen. Unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner blühte Wagners Musik durch das Bruckner Orchester Linz in symphonisch größter Besetzung regelrecht auf und wurde von Solisten und Chor auf der Bühne kongenial ergänzt.« »Großer Jubel und stehender Beifall für alle Beteiligten, im Besonderen für Markus Poschner und das Orchester.« Wolfgang Katzböck | APA
»Markus Poschner hat die musikalische Leitung inne und uns, natürlich mit dem fabelhaft aufspielenden Bruckner Orchester, einen begeisternden Opernabend beschert, mit ebensoviel Präzision wie Emotion, Dynamik und Spannung – beispielhafter Wagner!« Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Am Linzer Musiktheater erlebt man Richard Wagners ›Der fliegende Holländer‹ szenisch und musikalisch mehr als überzeugend.« »Markus Poschner hat mit dem Bruckner Orchester Linz sorgfältig gearbeitet. Neben aufpeitschenden Wellen eines Sturmes weiß er expressive Spannung, Emotion, Dynamik aber auch Lyrismen voll auszureizen und bleibt dabei immer sängerfreundlich.« Helmut Christian Mayer | Kurier
»Man vernahm am 25. Jänner die ersten Takte der so energiegeladenen Ouvertüre mit dem sturmwütigen Meer aus Richard Wagners romantischer Oper ›Der fliegende Holländer‹ am Musiktheater Linz und war auch schon gefangen und mitgenommen vom großartig musizierenden Bruckner-Orchester unter der Leitung von Markus Poschner. Die ohne Pause gespielte Aufführung in Linz wusste in weiterer Folge sowohl szenisch wie auch musikalisch vollends zu überzeugen, und das lag wohl am gelungenen Zusammenspiel des großteils hauseigenen Ensembles mit dem schauspielstarken und stimmgewaltigen Bariton Aris Argiris als Holländer.« Josef Penzendorfer | NÖN
»Markus Poschner und unter seiner Leitung das an diesem Premierenabend sehr gut aufgestellte Bruckner Orchester Linz entfalten bereits in der Ouvertüre genau jenen beispiellosen Sog, den dieses Werk auszeichnet und der an diesem Werk so fasziniert. Das pausenlos gespielte Stück musiziert Poschner werkimmanent als Naturereignis höchster Intensität gleich einem seelischen Sturm, der fürchterlich wie gleichsam lebensbedrohend daherkommt. Derart vom Pult aus immer das Geschehen auf der Bühne im Blick, ergänzen sich Musik und Szene, greifen ineinander, und kommt Wagners balladenartiges Werk modern, als cineastisches Musiktheater, daher.« Thomas Rauchenwald | Simply Classic
»Rippling and lashing like the rough and stormy sea, Maestro Poschner creates a Dutchman far removed from any seafaring romanticism. The longing for a better life, the overcoming of trauma and the question of a happy life are raised in a haunting and captivating way. Aris Argiris creates a gripping Dutchman and Dorothea Herbert a yearning Senta. What a fanstastic evening – bravissimo tutti!« The Opera Blog
CHARLOTTE SEITHER »zu welcher stunde« für Kammerorchester PHILIPP MAINTZ »upon a moment’s shallow rim« für Violoncello und Orchester SARAH NEMTSOV »black trees«
Markus Poschner Dirigent Johannes Moser Violoncello Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Sonntag, 19. Jänner 2025 | 20.00 Uhr Haus des Rundfunks: Großer Sendesaal des rbb | Berlin
So selbstverständlich es für viele Musiker:innen ist, sich künstlerisch einzumischen in die Debatten der Zeit, so legitim ist es auch, unabhängig von all dem zu arbeiten. Ultraschall Berlin, das Festival für Neue Musik von Deutschlandfunk Kultur und radio3, gibt beiden Tendenzen Raum. Über konkrete aktuellen Bezüge hinaus präsentiert Ultraschall Berlin auch in diesem Jahr Uraufführungen, Deutsche Erstaufführungen und Werke der jüngsten Vergangenheit ebenso wie Klassiker der Avantgarde.
Today the Jury of the International Classical Music Awards (ICMA) announced the 2025 winners.
Anna Gourari | Orchestra della Svizzera italiana | Markus Poschner
Alfred Schnittke: Piano Concerto | Paul Hindemith: Mathis der Maler, The Four Temperaments
ASSORTED PROGRAMMES
»By juxtaposing Schnittke’s Piano Concerto with two scores by Hindemith, conductor Markus Poschner with pianist Anna Gourari and the Orchestra della Svizzera italiana take an acute look at a very particular side of the 20th century, made up of a nostalgic glance at the past and also an acute analysis of the miseries of the present, hovering between polystylism and irony. And they do so with an absolutely impeccable instrumental and musical quality.«
»Das Bruckner Orchester unter Markus Poschner hat dabei bewiesen, dass es sich nicht nur eine enorme Bruckner-Kompetenz erarbeitet hat, sondern auch in der sogenannten leichten, aber alles andere als einfachen Muse zu Hause ist.
Da ist es gut, wenn ein Dirigent wie Markus Poschner am Pult steht, der die Partitur für sich selbst neu erarbeitet und da bei auf feine Details stößt, die die Herangehensweise an das Strauss-Œuvre bereichern und beleben – wie kleine kontrapunktische Spielereien, das Hervorheben einer Gegenmelodie oder die klangliche Balance.
Diese exakte Lesart machte im Brucknerhaus aus der Unterhaltung große Kunst.«
»Stand das vorige Jahr ganz im Zeichen Anton Bruckners, setzte das Bruckner Orchester unter der Leitung von Dirigent Markus Poschner beim Neujahrskonzert im Brucknerhaus naturgemäß ganz auf die Musik von Johann Strauss (Sohn) – und sorgte im ausverkauften Haus für einen frischen, unterhaltsamen und lebensfrohen musikalischen Auftakt in das neue Jahr.«
Kurier
JOHANN STRAUSS (Sohn)
Ouvertüre zur Operette »Die Fledermaus« »Lob der Frauen.« Polka-Mazur op. 315 »Seid umschlungen, Millionen.« Walzer op. 443 »Lucifer-Polka« op. 266 Intermezzo aus der Operette »Tausend und eine Nacht« [Bearbeitung der Operette Indigo und die 40 Räuber von Ernst Reiterer] »Niko-Polka« op. 228 »Künstler-Quadrille (nach Motiven berühmter Meister)« op. 201 »Kaiser Franz Joseph I. Rettungs-Jubel-Marsch« op. 126 »Traumbild 1.« Fantasie für Orchester »Éljen a Magyar!« Schnellpolka op. 332 »Bauern-Polka« op. 276 »Electro-magnetische Polka« op. 110 »Perpetuum mobile. Musikalischer Scherz« op. 257 »Künstlerleben.« Walzer op. 316 »Furioso-Polka.« Quasi Galopp op. 260
Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner Dirigent