»On Friday, the German-born conductor, who is an ardent advocate of Bruckner’s music, gave a spectacular account of the Austrian composer’s Symphony No. 4, ›Romantic‹, that captured the work’s scope and breadth. One can only hope that when Poschner finally steps into his position, starting with the 2027-28 season, that Bruckner’s music will be on the menu more frequently here than it has under previous music directors.«
Edward Reichel | Utah Arts Review

Markus Poschner & Utah Symphony

22. | 23. Mai 2026 | Abravanel Hall 
CAMILLE SAINT-SAËNS Piano Concerto No. 5, »Egyptian«
ANTON BRUCKNER Symphony No. 4, »Romantic«
Youl Sun piano | Utah Symphony | Markus Poschner conductor

Foto: Utah Symphony

Markus Poschner

Markus Poschner, einer der vielseitigsten und am meisten beschäftigten Dirigenten unserer Tage (Chefdirigent beim Bruckner Orchester Linz und Generalmusikdirektor am Musiktheater Linz bis Ende 2026/27 sowie beim Sinfonieorchester Basel, designierter Chefdirigent beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien ab 2026/27 sowie beim Utah Symphony Orchestra ab 2027/28), hat SIMPLY CLASSIC in seinem Büro im Musiktheater Linz ein Interview gegeben.

Thomas Rauchenwald, SIMPLY CLASSIC, 14. Mai 2026
Foto: Kaupo Kikkas

GUSTAV MAHLER Resurrection

Mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 nahm im September 2025 der Basler Mahler-Zyklus unter der Leitung von Chefdirigent Markus Poschner seinen Anfang. Die vorliegende Einspielung hält diesen Moment als erstes künstlerisches Dokument eines auf fünf Jahre angelegten Projekts fest, in dessen Rahmen das Sinfonieorchester Basel bis 2030 sämtliche Mahler-Sinfonien zur Aufführung bringt.

Die Aufnahme entstand live im Musiksaal des Stadtcasinos Basel und dokumentiert zugleich Poschners Einstand als Chefdirigent. Mahlers Zweite verbindet existenzielle Tiefe mit visionärer Klangkraft und entfaltet eine auf Wandlung, Aufbruch und Auferstehung ausgerichtete musikalische Dramaturgie.

Im Zentrum der Interpretation steht ein transparenter, klar strukturierter Mahler-Klang. Die vielschichtige Partitur wird differenziert ausgehört, Linien treten deutlich hervor und dynamische Abstufungen sowie die klangliche Balance schaffen neue Hörperspektiven auf ein zentrales Werk des sinfonischen Repertoires.

Für die vokalen Partien konnten mit Nikola Hillebrand (Sopran) und Wiebke Lehmkuhl (Alt) zwei herausragende Interpretinnen gewonnen werden. Gemeinsam mit dem MDR-Rundfunkchor Leipzig gestalten sie den Finalsatz, der zu den eindrucksvollsten Momenten der Musikgeschichte zählt.

Die CD erschien am 8. April 2026 beim Label Prospero Classical und ist als CD sowie auf allen gängigen Streamingdiensten verfügbar.

Diese Einspielung markiert den Beginn eines gross angelegten Mahler-Zyklus in Basel und gibt zugleich einen ersten Einblick in die künstlerische Handschrift von Markus Poschner und dem Sinfonieorchester Basel.

GUSTAV MAHLER Resurrection

GUSTAV MAHLER Sinfonie Nr. 2, »Auferstehungssinfonie«

REVIEWS

» Pizzicato | »Supersonic pizzicato«

» Gramophone

» La Liberté

» Klassik Heute

Německý dirigent Markus Poschner pravidelně hostuje u předních orchestrů a na významných scénách od Berlína a Vídně až po Tokio a patří k nejvytíženějším dirigentům současnosti. Je považován za experta na dílo Antona Brucknera a věnuje se také interpretaci oper 20. století, včetně děl Janáčka, Hindemitha a Schnittkeho. Intenzivní je i jeho práce na operách Richarda Wagnera, v těchto dnech ostatně připravuje nové nastudování Parsifala, které bude mít premiéru 26. března v pražské Státní opeře v režii Andrease Homokiho. V rozhovoru jsme si povídali nejen o Wagnerově poslední opeře, ale také o tom, co může mít společného opera a jazz.

Jan Sebastian Tomsa, KlasikaPlus, 23. März 2026
Foto: Robert Josipović

Leonidas Kavakos, Markus Poschner

»Beim vierten Akademiekonzert brilliert das Bayerische Staatsorchester unter Markus Poschner mit Beethoven.«
»Und dann kommt Beethovens ›Eroica‹, man bereitet sich auf Langwieriges vor – und wird schier umgehauen von der Frische, mit der Poschner die Symphonie durchwirkt. Mit federnden Akzenten und fließendem Tempo räumt er mit dem Irrglauben auf, dass Klang-Transparenz mit Orchestergröße zu tun hätte. Denn die Band auf der Opernbühne ist stattlich, aber Poschner gestaltet mit vorbildlicher Klarheit. Der Trauermarsch marschiert in organischem Tempo auf die Höhepunkte zu, ehe das Scherzo Haydn’schen Witz demonstriert. Sprudelnde Musikalität schließlich im Finale, das unter Poschner spielerische Qualitäten bekommt. Mit sichtbarem Spaß treibt er das Orchester zu schmissigem Dröhnen in der Episode an, die einen ungarischen Verbunkos imitiert. Das lässt hoffen. Vor allem, dass der Münchner Poschner nach diesem Debüt an der Bayerischen Staatsoper öfters zum Musikmachen in seine Heimatstadt zurückkehrt.«
Paul Schäufele | Süddeutsche Zeitung

Leonidas Kavakos, Markus Poschner
Markus Poschner, Leonidas Kavakos und das Bayerische Staatsorchester

Mit Leonidas Kavakos und Markus Poschner zum Licht
»Kavakos gab Tschaikowski die nötige Disziplin, damit der Abend nicht im Überschwang badete, und Poschner wiederum gab Beethoven Energie, Spannung und großen Atem, damit die ›Eroica‹ nicht zum Denkmal erstarrte. Am Ende trafen sich beide an einem Punkt: Sie vertrauten dem Text. Nicht dem Effekt. So entstand ein Abend, der wie eine kleine Charakterstudie funktionierte: zwei Komponisten, zwei Werke, zwei Bühnenpersönlichkeiten. Und am Ende war da ein Konzert, das nicht das Rad neu erfand, aber zeigte, wie gut es funktionierte.«
Larissa Schütz | BR-Klassik


9. | 10. Februar 2026 | Bayerische Staatsoper München
PJOTR I. TSCHAIKOWSKI Violinkonzert D-Dur op. 35
LUDWIG VAN BEETHOVEN Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Leonidas Kavakos Violine | Bayerisches Staatsorchester | Markus Poschner Dirigent

Foto: Geoffroy Schied

Christian Gerhaher und Markus Poschner

»Markus Poschner leitete das Sinfonieorchester Basel mit Eleganz und großen Gesten. Er vermag Leistungen aus dem gewaltigen Klangkörper herauszulocken, die man schlicht großartig nennen darf. Unter ihm wird bis ins kleinste Detail gearbeitet und mit hervorragenden solistischen Einsätzen ein Klang erreicht, welcher trotz voller Orchesterbesetzung nie die Akustik des Raumes sprengt.«
Marco Stücklin | Das Opernmagazin

Markus Poschner und das Sinfonieorchester Basel
Markus Poschner und das Sinfonieorchester Basel

»Eine so in sich geeinte Klangkultur, wie vom Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Markus Poschner in Richard Strauss’ ›Also sprach Zarathustra‹ dargeboten, hat man hier lange nicht gehört.«
Kathrin Signer | bz Basel


28. | 29. Jänner 2026 | Stadtcasino Basel
GUSTAV MAHLER Lieder aus der Sammlung »Des Knaben Wunderhorn«
»Der Schildwache Nachtlied«
»Rheinlegendchen«
»Lied des Verfolgten im Turm«
»Des Antonius von Padua Fischpredigt«
»Das irdische Leben«
»Der Tamboursg’sell«
»Urlicht«
RICHARD STRAUSS »Also sprach Zarathustra« op. 30, TrV 176
Christian Gerhaher Bariton | Sinfonieorchester Basel | Markus Poschner Dirigent

Foto: Bettina Matthiessen