
Richard Strauss DER ROSENKAVALIER | Inszenierung HERMANN SCHNEIDER | Musikalische Leitung MARKUS POSCHNER | bis 13. März | LANDESTHEATER LINZ
Foto: Thilo Beu


»Markus Poschner dirigiert eine musikalisch fulminante Neueinstudierung von Richard Strauss ›Rosenkavalier‹, den Regisseur Hermann Schneider in eine Zeitreise verwandelt.«
»Mittelpunkt der Premiere: Markus Poschner am Pult des Bruckner Orchester Linz, zügig in der Tempowahl, mit hoher Dynamik in den orchestralen Passagen, aber durchwegs detailverliebt modellierend und den Sängern stets ein aufmerksamer Begleiter. Allesamt wurden mit Standing Ovations gefeiert.«
Josef Schmitt | Die Presse
»Im Orchestergraben sitzen 90 Musikerinnen und Musiker des Bruckner Orchesters Linz, die unter Markus Poschners Leitung die komplexe Partitur mit Präzision und Gefühl zum Leben erwecken.«
»So soll Oper sein!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»Große Gefühle erschließen sich auch musikalisch, denn Markus Poschner leitet das Bruckner Orchester Linz mit vielen Feinheiten und kammermusikalischer Durchsichtigkeit.«
Helmut Christian Mayer | Kurier
»Musikalisch ist dieser neue ›Rosenkavalier‹ ein wahrer Ohrenschmaus. Markus Poschner führt das groß besetzte Bruckner Orchester zu erfreulicher und bewährter Klangqualität. Die Besetzung der Hauptpartien lässt keine Wünsche offen.«
ORF Oberösterreich

»Markus Poschner wählte für die äußerst dichte und mit verschiedenen Stilen spielende Partitur rasche Tempi, die das Brucknerorchester Linz mit großer Energie und imposanten Klängen ausfüllte. Trotz des fulminanten Rausches, den diese Musik so entfalten kann, war stets eine hohe Präzision zu vernehmen, die besonders in den Streichern zu Beginn des dritten Akts zu einer beeindruckenden Interpretation führte. Mit viel Agogik und zahlreichen klanglichen wie stilistischen Ausbrüchen erhielten sowohl die Anklänge an wienerische Walzer den nötigen Schwung als auch die träumerischen Momente dieser Oper einen zart-süßen, innigen Klang«
»… Gesamteindruck des Abends, der musikalisch sowohl von einem höchst virtuos, variierend stilsicher und kraftvoll agierenden Orchester als auch von einer beeindruckenden Besetzung getragen wurde …«
Elena Deinhammer, Das Opernmagazin
»Riskant inszenierter Linzer ›Rosenkavalier‹ umjubelt.
»Für Poschner, das perfekte Ensemble und das hoch motivierte Bruckner Orchester Linz wurde die Premiere am Samstag im Linzer Musiktheater zum umjubelten Erfolg.«
Wolfgang Katzböck, APA
»Markus Poschner und das Bruckner Orchester halten über die gesamte Spieldauer eine mit Leichtigkeit und Konzentration vermittelte hohe Qualität.«
Helmut Atteneder | OÖNachrichten
»Das Bruckner Orchester musizierte berückend schön, präzise, von großer Dynamik bis hin zu Spärenklängen.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Ein besuchenswerter Abend, vertraute Musik auf gewohnt hohem Niveau und ein zuverlässigen Ensemble.«
Carola Baumann-Moritz | Passauer Neue Presse

»Der Regisseur Peter Konwitschny und der Dirigent Markus Poschner machen Janáčeks ›Füchsin‹ in Linz ganz groß.«
Peter Blaha, Frankfurter Allgemeine
»Dirigent Markus Poschner machte das eindrucksvoll deutlich: Er vermied passend zur Regie jede Süßlichkeit, alles Erbauliche an Janáčeks Partitur. So gedeutet, hätte sie glatt einen Krimi der “Schwarzen Serie” Hollywoods untermalen können.«
Peter Jungblut, BR Klassik
»Die Musik hingegen hat Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester (BOL) ungemein feinfühlig erarbeitet und deutlich gemacht, dass der eigentliche Hauptdarsteller in dieser Oper das Orchester ist. Denn die ausgedehnten Verwandlungsmusiken und klangfarbigen Genrebilder sind das Herzstück. Es ist eine Kunst, Janáčeks Klangvorstellungen, die oft die eigenwilligsten Instrumentationen vorsehen, tatsächlich zum überzeugenden Klangbild zu gestalten. Das ist diesem Abend mehr als fein gelungen. Damit bekam das BOL auch ganz und gar nicht zu Unrecht den meisten Applaus.«
Michael Wruss | OÖNachrichten
»Das Bruckner Orchester erschafft blühende Klanglandschaften«
Stefan Ender | DerStandard
»Viel Beifall für ›Die gerissene Füchsin‹«
TV-Beitrag ORF Oberösterreich

»Musikalisch bleiben keine Wünsche offen. Die neun orchestralen Zwischenspiele der Szenen sind eine Wohltat. Tadellose sängerische Leistungen bieten, den 25 großen und kleinen Soli voran, Carina Tybjerg Madsen (Die gerissene Füchsin), Adam Kim (Förster), Tenor SeungJick Kim (Fuchs, anstelle der bisherigen Hosenrolle eines Mezzosoprans), Ulf Bunde (Dachs), Christian Drescher (Schulmeister), Dominik Nekel (Pfarrer), Michael Wagner (Haraschta) sowie die auch spielfreudigen (besonders bei der Hochzeit von Füchsin und Fuchs) drei Landestheater-Chöre.«
Wolfgang Katzböck, APA
»Das Bruckner Orchester klingt unter Markus Poschner fantastisch mit samtigen Streichern und sauberstem Blech, aufregender Dynamik und bewegender Lyrik – auch mit Janáček schaffen diese Partner eine wundersame Einheit, mit einfühlsamer Einbeziehung der Bühnenstimmen zum großartigen Ganzen.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Janáčeks prachtvoll-eigentümliche Musik ist mit all ihrer komplexen Kleinteiligkeit, ihren quecksilbrigen Volten und dabei auch noch einer berüchtigt komplizierten Notation für das Bruckner-Orchester keineswegs Muttersprache. Dennoch ist erstaunlich, wie tief es unter Markus Poschner in dieses Idiom eintauchen konnte.«
Walter Weidringer | Die Presse
»Stimmungen, die hingegen musikalisch reichlich vorhanden sind: Denn das Bruckner Orchester Linz unter dem souveränen Markus Poschner weiß die kühnen harmonischen Verbindungen der kunstvoll gearbeiteten Partitur mit ihrer sensiblen Instrumentation und charakteristischen Rhythmik wunderbar farbig, nuancenreich und sängerfreundlich zu verströmen..«
Helmut Christian Mayer | Kurier
»Musikalisch schuf Janáček dabei einen eigenen Kosmos, den das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner überzeugend darbietet: wunderschöne Holzbläser-Zusammenklänge, wuchtige Kino-Sounds, schwierigste Streicherpassagen.«
»Fazit: so hat man dieses große Opernwerk noch nie erlebt! Die einzigartige Version ist sehenswert!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»Hudební nastudování bylo ve zkušených rukách šéfdirigenta Brucknerova orchestru Markuse Poschnera. Orchestr hraje pod jeho taktovkou výtečně, ve zvuku kompaktně, s dynamickými jemnostmi ve smyčcových skupinách. Houslová sekce zaujala ve vypracovaných, jemných dynamických nuancích i dokonalou intonací.«
»Poschner vede s obdivuhodným přehledem sólisty. Výborný Brucknerův orchestr se svým šéfdirigentem byl po zásluze v zavěru odměněn publikem nejvřelejším aplausem.«
Jiří Fuchs | KlasikaPlus

»Richard Wagners Sturm-und-Drang-Werk, sensationell feinfühlig und stimmig inszeniert vom Hausherrn Hermann Schneider und fulminant geleitet von Markus Poschner«
»… ein unter Markus Poschner einfühlsam und trotzdem fulminant, ja manchmal vielleicht fast zu schön spielendes Bruckner Orchester […] – und es war einer der gelungensten ›Holländer‹ seit langem.«
Jens F. Laurson | Die Presse
»Richard Wagners Oper ›Der fliegende Holländer‹ begeisterte im Linzer Musiktheater: heutig inszeniert, musikalisch grandios.«
»Das Bruckner Orchester lässt unter Markus Poschner die ohnehin schon virtuose Oper in rekordverdächtigen zwei Stunden und acht Minuten zu einer Naturgewalt mit Sogwirkung werden.«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»›Der fliegende Holländer‹: Umjubelte Premiere in Linz«
Zum ORF-Bericht
»Bruckner, Mahler oder eben Wagner: Hier liefern Orchester und Dirigent stets uneingeschränkt ab. Poschner lässt der Sogwirkung der Partitur freien Lauf. Allen Versuchungen, da und dort noch einen zusätzlichen Turbo zuzuschalten, widerstehen die Musiker und der Taktgeber. Stürmische See, aber keine gebrochenen Dämme – durchgehend großes Kino.«
Helmut Atteneder | OÖNachrichten
»Spannungsgeladener Orchesterklang mit packender Wirkung«
»Besonders eine so tiefgründige Inszenierung lebt in ihrer dichten Dramaturgie von der wechselseitigen Durchdringung mit der Musik. Mit dem Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner gelingt dies in höchstem Maße. So beweist es seine Größe als wandelbares Opernorchester, das jedoch bei Wagner erst richtig aufzublühen scheint. Musikalisch und emotional differenziert wird ein Spannungsbogen gezogen, der, wie es bei diesem Werk erforderlich ist, keinen Moment durchatmen lässt, sondern bewegend, teilweise auch beunruhigend, mitreißt. Poschner verzichtet auf eine allzu romantische Interpretation und setzt stattdessen auf schroffe, eindringliche Töne, dichte Klanggewalten und fein gestaltete Virtuosität, vielfach durchzogen von zarten, jedoch immer gleichsam gespenstischen Melodien, die deutlich machen, dass jede Ruhe nur einem weiteren Sturm vorausgeht. All dies führt zu einer packenden Darbietung, die bereits in der Musik jede Dramatik des Werks einzufangen weiß.«
Elena Deinhammer | Das Opernmagazin

»Beeindruckend sind auch die herausragenden Leistungen des Chors und Extrachors des Landestheaters Linz sowie des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Gemeinsam schaffen sie ein musikalisches Erlebnis von außergewöhnlicher Intensität und Präzision.«
»Das Bruckner Orchester Linz begeistert unter der souveränen Leitung von Markus Poschner mit technischer Präzision und einem feinsinnigen Gespür für Wagners musikalische Sprache. Poschner entfaltet die ganze Bandbreite der Partitur – von der majestätischen Wucht bis hin zu den zartesten lyrischen Momenten – und führt Orchester, Solisten und Chor zu einer harmonischen und bewegenden Einheit.«
Marcus Haimerl | IOCO – Kultur im Netz
»Das hochgradig differenzierte Dirigat Maestro Poschners unterstützt diese Intention: Schon während der Ouvertüre lässt er das ›Steuermann‹-Thema fein und elegant erklingen, an keiner Stelle erschlägt die Lautstärke die detailreiche Komposition, stets ist ausreichend Freiraum für alle Sänger vorhanden. Die Arie vom Südwind wird so tatsächlich zur Bel-Canto-Arie, deren Finesse freilich durch einen Donnerschlag beiseite gedrängt wird, als das Schiff des Holländers mit einem mal erscheint. Das Duett zwischen Senta und dem Holländer führt in regelrecht paradiesisch-lyrische Klänge die tatsächlich ein erlösendes Happy-End vorgaukeln, während sich der Matrosenschor von Strophe zu Strophe zu einem extatischem Klangfest steigert, welches sich schließlich zu einem schauderhaften Höhepunkt entwickelt, der das Haus nahezu zum Bersten zu bringen scheint.«
E.A.L. | Online Merker
»Erlösung mit Wow-Effekt«
»Hausherr Hermann Schneider setzt im ›Fliegenden Holländer‹ einen stimmigen Fokus auf Senta, erwartungsgemäß fulminant auch das Bruckner Orchester unter Markus Poschner«
Jens F. Laurson | Opern News
»[…] ein voller Erfolg, sowohl inszenatorisch wie musikalisch.«
»Markus Poschner dirigierte mit einem federnd leichten, aber permanent die Spannung der Bewegung des gerade dieser Produktion zugrunde liegenden Meeres manifestierend. Dazu die hervorragende Chöre, von Elena Pierini und David Barnard einstudiert, besonders in dem schockierenden Clash des Holländerchores mit den Norwegen im 3. Akt, ›Steuermann lass die Wacht…‹. Da war das ganze Landestheater am Beben, in der Tat aufregendes, unter die Haut gehendes Musiktheater!«
Klaus Billand | Der Opernfreund
»Im Orchestergraben brilliert Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester. Mit dem wuchtigen Einsatz des Vorspiels stellt Poschner die intensive Gestaltung der Oper einmal mehr absolut überzeugend vor und ist den Sängern ein zuverlässiger Partner.«
Passauer Neue Presse
»Poschnerův senzační Bludný Holanďan«
»Proč bych doporučil návštěvu Lince právě na tento Wagnerův titul? Především pro vynikající, brilantní hudební nastudování a interpretaci šéfdirigenta Markuse Poschnera, excelentní hru Brucknerova orchestru, která na premiéře zapůsobila technickou vyspělostí, jemností dynamických detailů i krásnými forte, která však nikde nepostrádala základ v přirozené, krásné měkkosti zvuku.«
Jiří Fuchs | KlasikaPlus
»Das populäre Werk konnte im Linzer Musiktheater musikalisch und szenisch restlos überzeugen. Unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner blühte Wagners Musik durch das Bruckner Orchester Linz in symphonisch größter Besetzung regelrecht auf und wurde von Solisten und Chor auf der Bühne kongenial ergänzt.«
»Großer Jubel und stehender Beifall für alle Beteiligten, im Besonderen für Markus Poschner und das Orchester.«
Wolfgang Katzböck | APA
»Markus Poschner hat die musikalische Leitung inne und uns, natürlich mit dem fabelhaft aufspielenden Bruckner Orchester, einen begeisternden Opernabend beschert, mit ebensoviel Präzision wie Emotion, Dynamik und Spannung – beispielhafter Wagner!«
Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Am Linzer Musiktheater erlebt man Richard Wagners ›Der fliegende Holländer‹ szenisch und musikalisch mehr als überzeugend.«
»Markus Poschner hat mit dem Bruckner Orchester Linz sorgfältig gearbeitet. Neben aufpeitschenden Wellen eines Sturmes weiß er expressive Spannung, Emotion, Dynamik aber auch Lyrismen voll auszureizen und bleibt dabei immer sängerfreundlich.«
Helmut Christian Mayer | Kurier
»Man vernahm am 25. Jänner die ersten Takte der so energiegeladenen Ouvertüre mit dem sturmwütigen Meer aus Richard Wagners romantischer Oper ›Der fliegende Holländer‹ am Musiktheater Linz und war auch schon gefangen und mitgenommen vom großartig musizierenden Bruckner-Orchester unter der Leitung von Markus Poschner. Die ohne Pause gespielte Aufführung in Linz wusste in weiterer Folge sowohl szenisch wie auch musikalisch vollends zu überzeugen, und das lag wohl am gelungenen Zusammenspiel des großteils hauseigenen Ensembles mit dem schauspielstarken und stimmgewaltigen Bariton Aris Argiris als Holländer.«
Josef Penzendorfer | NÖN
»Markus Poschner und unter seiner Leitung das an diesem Premierenabend sehr gut aufgestellte Bruckner Orchester Linz entfalten bereits in der Ouvertüre genau jenen beispiellosen Sog, den dieses Werk auszeichnet und der an diesem Werk so fasziniert. Das pausenlos gespielte Stück musiziert Poschner werkimmanent als Naturereignis höchster Intensität gleich einem seelischen Sturm, der fürchterlich wie gleichsam lebensbedrohend daherkommt. Derart vom Pult aus immer das Geschehen auf der Bühne im Blick, ergänzen sich Musik und Szene, greifen ineinander, und kommt Wagners balladenartiges Werk modern, als cineastisches Musiktheater, daher.«
Thomas Rauchenwald | Simply Classic
»Rippling and lashing like the rough and stormy sea, Maestro Poschner creates a Dutchman far removed from any seafaring romanticism. The longing for a better life, the overcoming of trauma and the question of a happy life are raised in a haunting and captivating way. Aris Argiris creates a gripping Dutchman and Dorothea Herbert a yearning Senta. What a fanstastic evening – bravissimo tutti!«
The Opera Blog

»[…] eine Seelenerkundung zwischen Mysterienspiel, Kirchenoper und Messe. Beeindruckter Jubel für diesen Beitrag zum Bruckner-Jahr.«
»Das Ergebnis beeindruckt, weil es nicht vor ausführlichen Bruckner-Zitaten zurückschreckt, diese aber rasch überwuchert: mit einem expressiven orchestralen Gewebe, das Kraft aus Bruckners Moderne saugt, aber auch durchaus eigene, andere, jüngere Wurzeln besitzt. Markus Poschner steuert das mit dem Bruckner Orchester Linz bei, das auf der Orgelempore postiert ist.«
Walter Weidringer | Die Presse
»Wesentlich für den großen Erfolg ist natürlich auch das sensationelle Ensemble des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Die Komposition hält wunderschöne Soli für Violine oder Cello und passende Zitate aus Bruckners Werk samt Verfremdungen bereit. Die Bruckner-Orgel meistert Bernhard Prammer, der sie schon jahrelang als ›seine Hausorgel‹ bezeichnen darf.
Ein großartiges Werk (nur wenige Aufführungen!) und eine phänomenale Inszenierung im Alten Dom – Linz darf sich glücklich schätzen!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung

»Musik, die wie das Libretto, immer wieder Erinnerungen nicht nur an Bruckners Musik wachruft, zwar nicht revolutionär modern ist, aber in ihrer Kombination doch neue Wege geht. Neue Wege, die Dirigent Markus Poschner mit dem auf der Empore platzierten Bruckner Orchester subtil erarbeitete, und die Bernhard Prammer an jener Orgel, die Bruckner für lange Zeit als sein Instrument betrachten durfte, ergänzte.«
Michael Wruss | OÖNachrichten
»Die Klangwelten, die der im August 2022 verstorbene Franz Hummel und Susan Oswell im Auftrag des Landestheaters Linz zum Handlungsgang erschaffen haben, sind von einer eindrücklichen Wandelbarkeit. Fin-de-Siècle-Wehmut à la Alban Berg durchzieht Hummels Vorspiel, in den zwölf Szenen danach zieht Oswell alle Register ihres beachtlichen Könnens.
Mit dem Bruckner Orchester Linz und den exzellenten Chören des Landestheaters sowie Organist Bernhard Prammer fächert Musikchef Markus Poschner alle Facetten der Partitur auf.«
Stefan Ender | DerStandard
»Das 45köpfig auf der Orgelempore angetretene Bruckner Orchester […] unter Markus Poschner musizieren die Damen und Herren ebenso glasklar, wie man es aus Musiktheater und Brucknerhaus gewohnt ist.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Eine bemerkenswerte musikdramatische Hommage an Anton Bruckner, der bekanntlich selbst keine Oper und auch kein Oratorium komponiert hat. Grandios und wertschätzend interpretiert vom Bruckner Orchester Linz unter der der souveränen, animierenden Leitung von Markus Poschner.«
Manfred A. Schmid | Online Merker
»Als technische wie organisatorische Meisterleistung kann bereits der zur Bühne umgebaute Kirchenraum gesehen werden. Die künstlerische Realisierung mit dem Bruckner Orchester (Leitung Markus Poschner), mehreren auf den Seitenemporen der Kirche platzierten Chören, darunter einem Kinder- und Jugendchor, und verschiedenen Sparten des Landestheaters stand dem in nichts nach.«
Michael Scheiner | Passauer Neue Presse

»Ins Schwarze trifft hingegen Markus Poschner: Er sorgt mit dem trotz kleiner Konzentrationsschwächen prächtig tönenden Bruckner Orchester nebst vereinten Chorkräften dafür, dass Weber zu seinem Recht kommt. Das Klangbild wird nicht etwa von ekstatisch gesteigertem Hörnerschall bestimmt – nicht einmal im Jägerchor, den Schneider übrigens nur minimal ironisiert. […] Eher sucht Poschner einen Ausgleich der verschiedenen Kräfte, stilistischen Einflüsse und historischen Linien, ohne irgendetwas zu verwässern oder zu verkleinern. Und er gemeindet den Charme aus Operngefilden südlich der Alpen ein.
Vor allem aber weiß dieser Dirigent, wie man Webers Partitur zum Sprechen bringt: indem man nämlich gerade die so intelligent geführten zweiten Stimmen mit ins Rampenlicht holt, gleich bei den Hornduetten in der Einleitung der Ouvertüre, die sich vom proto-Wagnerischen Waldweben singend abheben. Und allgemein durch Hochachtung der innovativen koloristischen Effekte und die Freude an nicht nur ausgedehnten, sondern auch ausdrucksvoll vorgetragenen Bläsersoli.
Seinem frischen Zugriff stehen am anderen Ende der Palette manch betont breite Tempi gegenüber: In Agathes ›Leise, leise‹ etwa lässt sich Wagner späteres Pathos mehr als nur ahnen. Aber mit einem so tragfähigen, schwebenden jugendlich-dramatischen Sopran, wie Erica Eloff ihn besitzt, wirkt diese Lesart nur logisch: stimmliche Leuchtfeuer in der etwas unebenen Besetzung.«
Walter Weidringer | Die Presse
»Aber auch musikalisch setzt Markus Poschner mit dem fabelhaft musizierenden Bruckner Orchester beim revolutionären Aufbau der Partitur an. Jene vom Komponisten erfundenen erdig schwarzen Klangkombinationen, jene verstörenden Akzente, die die scheinbar unbehelligt schönen Linien stören, zielen genau auf jenen Psychothriller ab, den von Weber möglicherweise vor Augen hatte. Vielleicht mit der Hoffnung auf Rettung durch einen Himmel, den ihm Schneider sehr plausibel verwehrt.
Faszinierend ist auch, wie Poschner analytisch die Partitur durchforstet und zum Beispiel für die erste Agathen-Arie eine packende Stimmung erzeugt und das Pseudoidyllische wunderbar eliminiert hat. Dazu kommt ein Sängerensemble, das großteils jene Abenteuerreise grandios mitvollzieht. An erster Stelle Erica Eloff als überragende Agathe, die ihre Arien um viele Facetten bereichert, ohne in die Sphäre der einfältigen Försterstochter abzurutschen. Ihr Glaube kommt aus reinster Seele.«
Michael Wruss | OÖNachrichten

»Die musikalische Ebene war aber vom Feinsten. Das prächtig aufspielende Bruckner-Orchester wurde vom Hausherren Markus Poschner sehr routiniert zu Bestleistungen gefordert. Ouvertüre und Wolfsschluchtszene hört man selten so packend.«
Johannes Marksteiner | Online Merker
»Umsichtig, anfeuernd und mitreißend wie stets besorgte Opern- und Orchesterchef Markus Poschner die musikalische Gesamtleitung. Über ihn und das hoch motivierte Bruckner Orchester Linz entlud sich am Schluss der Jubel des Premierenpublikums.«
APA
»Webers Musik bleibt freilich unangetastet und wird vom Bruckner Orchester unter der Leitung von Markus Poschner ganz im Sinne der deutschen Romantik klangschön präsentiert.«
Paul Stepanek | Oberösterreichisches Volksblatt
»Mitreißend und auf höchstem Niveau entwickelte Opern- und Orchesterchef Markus Poschner die musikalische Gesamtleitung. Nicht nur das Bruckner Orchester Linz agiert in Bestform mit zwei jungen Solisten: Lia Vielhaber am Cello und Benedict Mitterbauer auf der Viola. Auch die Sängerinnen und Sänger brillieren! Erica Eloff als Agathe sowie Fenja Lukas als Annchen sind besonders hervorzuheben, weil sie schauspielerisch und sängerisch Topleistungen erbringen.«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»Riesenjubel dagegen für Agathe, Samiel, Ännchen (Fenja Lukas als kokette Gruselfigur), und einmal mehr für Bruckner Orchester, Chor und Dirigent Markus Poschner.«
Raimund Meisenberger | Passauer Neue Presse

Musikalische Leitung Markus Poschner | Inszenierung Hermann Schneider | Bühne, Kostüme und Video Falko Herold | Dramaturgie Christoph Blitt | Chorleitung Elena Pierini | Leitung Extrachor Martin Zeller, David Alexander Barnard | Nachdirigat Ingmar Beck
Ottokar, böhmischer Fürst Adam Kim | Cuno, fürstlicher Erbförster Markus Raab | Agathe, seine Tochter Erica Eloff | Ännchen, eine junge Verwandte Fenja Lukas | Caspar, erster Jägerbursche Michael Wagner | Max, zweiter Jägerbursche Timothy Richards | Ein Eremit Dominik Nekel | Gregorio Changhyun Yun | Kilian, ein reicher Bauer Laurin Siebert, Alexander York | Brautjungfern Karina Jay Bailey, Nelya Kravchenko, Alina Martemianova, Antoaneta Mineva, Kateryna Lyashenko, Vaida Raginskytė, Willemijn Spierenburg | Samiel, der »schwarze Jäger« Sven Mattke
Chor & Extrachor des Landestheaters Linz | Bruckner Orchester Linz

»›Die Meistersinger‹ in Linz: Musikalisch voll überzeugend«
»Eindrucksvoll ist vor allem aber das Bruckner-Orchester, das nie die Konversation der Sänger überdeckt. Selbst in der Prügelfuge (oder vielleicht noch passender: Prügelorgie) am Ende des 2. Akt spielt es transparent, aber besonders im Vorspiel zum dritten Akt faszinierend klar. Ein Spannungsbogen, der trotz der Marathon-Länge nie nachließ.«
Bernhard Doppler | BR-Klassik
»Wundersam zart und breit beginnt Poschner mit dem famos einfühlsamen Bruckner Orchester, um dann enorm zu steigern.«
»Musikalisch war’s freilich weitgehend ein Fest, bei dem Poschner als unpathetischer Zeremonienmeister ein gutes Ensemble und tadellose Kollektive anführte: Leichtigkeit und Größe, Ernst und Humor kamen unter seiner Leitung trefflich zusammen. Was wollt ihr von den Meistern mehr?«
Walter Weidringer | Die Presse
»Um es vorwegzunehmen: Das Stück funktioniert hier aus mehreren Gründen bestens, zum einen, weil für die Erzählung ein überraschender und erstaunlich gut funktionierender Rahmen gefunden wurde, zum anderen schlicht und ergreifend aufgrund der gebotenen musikalischen Exzellenz. Voll und ganz eingelöst wird dieser Anspruch von Chefdirigent Markus Poschner mit seinem Bruckner Orchester Linz: mit fließenden Tempi, Schwung und Kraft ohne Kraftmeierei und mit unglaublicher Transparenz und genauer Durchgestaltung. Der festliche Tonfall kommt – beginnend mit dem geradezu entschlackt, aber voller Elan gebrachten Vorspiel – völlig ohne schwere Emphase und Pathos daher, atmet vielmehr geradezu elegante Leichtigkeit.«
Daniel Ender | Der Standard
»Dirigent Markus Poschner liefert nach seinem umjubelten ›Tristan‹-Einsatz bei den Bayreuther Festspielen 2022 mit dem Bruckner Orchester sein nächstes Wagner-Meisterstück ab.«
Raimund Meisenberger | Passauer Neue Presse

»Mit großer Durchhörbarkeit, vielen feinen und eleganten Tönen, flüssigen Tempi und ohne Pathos lässt das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner die Musik herrlich auf blühen.«
Helmut Christian Mayer | Kurier
»Einmal mehr liegt der musikalische Erfolg des Abends in den Händen von Chefdirigent Markus Poschner. Souverän führt er das riesige Bruckner-Orchester zu klanglicher Opulenz, aber auch zu kammermusikalischen Kostbarkeiten. Solisten und Chöre (vor allem in der ›Prügelfuge‹ des zweiten Aktes) leitet Markus Poschner mit aller Aufmerksamkeit zu überzeugenden Interpretationen.«
Wolfgang Katzböck | APA
»Richard Wagners komische Oper ›Die Meistersinger von Nürnberg‹
völlig neu gedacht und herausragend musiziert zum zehnjährigen Jubiläum«
Peter Grubmüller, OÖNachrichten
»Das Bruckner Orchester und Markus Poschner bewältigen das Riesenwerk in allen Ehren; sie gestalten die lyrischen Passagen und viele Details sehr berührend.«
Paul Stepanek, Oberösterreichisches Volksblatt