Markus Poschner

Er ist Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und gern gesehener Gast am Pult des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Markus Poschner ist gebürtig aus Bayern, als Dirigent allerdings in der ganzen Welt unterwegs. Jüngst hat er sich vor allem mit dem Mammut-Projekt der Gesamteinspielungen aller Symphonien Bruckners in sämtlichen Fassungen verdient gemacht. Neben seiner Liebe für Bruckner hegt Markus Poschner aber auch eine große Liebe zum Jazz, und das u.a. auch als Pianist.

Foto: ORF

Salzkammergut Open Air

Der international gefeierte Bassbariton Erwin Schrott singt zusammen mit Sopranistin Erica Eloff vor der spektakulären Kulisse am Traunsee. Begleitet wird er vom Bruckner Orchester Linz, das unter der musikalischen Leitung seines Chefdirigenten Markus Poschner spielt.

Live-Übertragung am 7. Juli 2024 | aus dem Toscanapark Gmunden

Foto: Max Mayrhofer

DER FINDLING, Martin Achrainer

Resonanz

FOTO: REINHARD WINKLER | LANDESTHEATER LINZ

»[…] eine Seelenerkundung zwischen Mysterienspiel, Kirchenoper und Messe. Beeindruckter Jubel für diesen Beitrag zum Bruckner-Jahr.«

»Das Ergebnis beeindruckt, weil es nicht vor ausführlichen Bruckner-Zitaten zurückschreckt, diese aber rasch überwuchert: mit einem expressiven orchestralen Gewebe, das Kraft aus Bruckners Moderne saugt, aber auch durchaus eigene, andere, jüngere Wurzeln besitzt. Markus Poschner steuert das mit dem Bruckner Orchester Linz bei, das auf der Orgelempore postiert ist.«

Walter Weidringer | Die Presse


»Wesentlich für den großen Erfolg ist natürlich auch das sensationelle Ensemble des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Die Komposition hält wunderschöne Soli für Violine oder Cello und passende Zitate aus Bruckners Werk samt Verfremdungen bereit. Die Bruckner-Orgel meistert Bernhard Prammer, der sie schon jahrelang als ›seine Hausorgel‹ bezeichnen darf.
Ein großartiges Werk (nur wenige Aufführungen!) und eine phänomenale Inszenierung im Alten Dom – Linz darf sich glücklich schätzen!«

Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung


»Musik, die wie das Libretto, immer wieder Erinnerungen nicht nur an Bruckners Musik wachruft, zwar nicht revolutionär modern ist, aber in ihrer Kombination doch neue Wege geht. Neue Wege, die Dirigent Markus Poschner mit dem auf der Empore platzierten Bruckner Orchester subtil erarbeitete, und die Bernhard Prammer an jener Orgel, die Bruckner für lange Zeit als sein Instrument betrachten durfte, ergänzte.«

Michael Wruss | OÖNachrichten


»Die Klangwelten, die der im August 2022 verstorbene Franz Hummel und Susan Oswell im Auftrag des Landestheaters Linz zum Handlungsgang erschaffen haben, sind von einer eindrücklichen Wandelbarkeit. Fin-de-Siècle-Wehmut à la Alban Berg durchzieht Hummels Vorspiel, in den zwölf Szenen danach zieht Oswell alle Register ihres beachtlichen Könnens.
Mit dem Bruckner Orchester Linz und den exzellenten Chören des Landestheaters sowie Organist Bernhard Prammer fächert Musikchef Markus Poschner alle Facetten der Partitur auf.«

Stefan Ender | DerStandard


»Das 45köpfig auf der Orgelempore angetretene Bruckner Orchester […] unter Markus Poschner musizieren die Damen und Herren ebenso glasklar, wie man es aus Musiktheater und Brucknerhaus gewohnt ist.«

Petra und Helmut Huber | Online Merker

»Eine bemerkenswerte musikdramatische Hommage an Anton Bruckner, der bekanntlich selbst keine Oper und auch kein Oratorium komponiert hat. Grandios und wertschätzend interpretiert vom Bruckner Orchester Linz unter der der souveränen, animierenden Leitung von Markus Poschner.«

Manfred A. Schmid | Online Merker


»Als technische wie organisatorische Meisterleistung kann bereits der zur Bühne umgebaute Kirchenraum gesehen werden. Die künstlerische Realisierung mit dem Bruckner Orchester (Leitung Markus Poschner), mehreren auf den Seitenemporen der Kirche platzierten Chören, darunter einem Kinder- und Jugendchor, und verschiedenen Sparten des Landestheaters stand dem in nichts nach.«

Michael Scheiner | Passauer Neue Presse

Bruckner Symphony #7

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 7 E-Dur

RADIO-SYMPHONIEORCHESTER WIEN | MARKUS POSCHNER

»Since Beethoven, nothing has been written that even comes close!«
The great conductor Arthur Nikisch made this remark to Bruckner’s former student, Joseph Schalk and also his fellow conductor, Hermann Levi, described the piece as »the most significant symphonic work since Beethoven’s death.« Arthur Nikisch conducted the first performance in the Stadttheater, Leipzig, on 30 December 1884, with Bruckner in the audience. While the performance was not a total triumph, it brought the sixty-year-old composer significant international recognition for the first time. During the composer’s lifetime, the Seventh, especially its Adagio, was his most popular symphony, and it remains among his most beloved and frequently performed works.

ANTON BRUCKNER Symphony #7

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #7 | C8091 – erschienen 04/2024

REVIEWS

Bruckner, forsch und scharf

Rating: 5.0

»Diese Interpretation von Bruckners Siebter Symphonie ist ungemein spannend, weil sie sich sehr von vielen anderen unterscheidet.«

»This interpretation of Bruckner’s Seventh Symphony is incredibly exciting because it is so different from many others.«

Remy Franck | Pizzicato | 06.04.2024

Une symphonie n°7 de Bruckner revigorée avec Markus Poschner 

« Joker absolu »

»On est loin de l’art intimidant d’une architecte de cathédrale sonore, Bruckner se dévoile ici, altier, conquérant, pugnace, tel un maître artisan qui cisèle un ouvrage dont la modernité orchestrale apparaît au grand jour. 

Avec l’enregistrement de la Symphonie n°5, cette Symphonie n°7 est d’emblée la lecture de référence de cette intégrale qui nous ravit au fil des parutions!«

Pierre Jean Tribot | Crescendo Magazine | 18.05.2024

»… Poschner favours swift tempos in his account of the Seventh. The result is a performance that’s fresh and invigorating but also deeply felt. Key moments such as the transition to the coda of the first movement and the climax of the Adagio are impressively rendered, and both the Scherzo and finale brim with energy.«

Christian Hoskins | Gramophone | 06.2024

»Poschner… leans to the quick side in Bruckner, bringing transparent textures and lots of excitement to the music.

I found a lot to enjoy in the performance. The outer movements show a lot of strength when approached head-on, and of course the scherzo withstands the attack easily.«

Paul L Althouse | American Record Guide | 07.2024

Symphonie Nr. 7 in E-Dur

»Dem zum Zeitpunkt der Entstehung bereits 60-jährigen Bruckner ist mit dieser Symphonie ein echter Knalleffekt gelungen. Und Markus Poschner, der Dirigent der vorliegenden CD, lotet die Musik zusammen mit dem versiert aufspielenden ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit breitem Atem und vielfältigen musikalischen Nuancen aus. Geschickt bettet er die einzelnen Motive in den großen symphonischen Zusammenhang ein, wobei er sehr differenziert vorgeht. Zeitweilig dreht er den Orchesterapparat mächtig auf. Oftmals geht er aber auch ausgesprochen leise und behände ans Werk. Bereits die einleitenden, kaum zu hörenden Tremoli scheinen einer anderen Sphäre zu entstammen, bevor sich das erste, äußerst lange Motiv des ersten Satzes mit großer Eleganz und Spannung seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Auch andere Passagen erklingen unter Poschners versierter Leitung sehr bedächtig. Nur wenige Stellen hätte man sich etwas dramatischer gewünscht.

Insbesondere im zweiten Satz wird die Nähe von Bruckners genialer Komposition zu Richard Wagner offenkundig. Dem ersten Thema des zweiten Satzes mit Wagner-Tuben und Bratschen gibt Poschner gekonnt einen äußerst weihevollen, tragischen Gehalt. Man merkt Bruckner seine große Trauer um Richard Wagner, der in der Zeit der Komposition starb, an. Die Coda des zweiten Satzes bildet die eigentliche Trauermusik für den Bayreuther Meister, die von Poschner sehr ergreifend dargeboten wird. Hier haben wir es wahrlich mit einer der besten Trauermusiken der symphonischen Literatur zu tun, die man mit Siegfrieds Trauermarsch aus Wagners Götterdämmerung durchaus auf eine Stufe stellen kann. Dem Scherzo des dritten Satzes gibt Poschner einen raschen, ländlichen Charakter. Hier wirkt sein Dirigat recht prägnant. Im abschließenden vierten Satz wartet der Dirigent dann mit grandiosen Steigerungen auf, die den strahlenden Höhepunkt seines bemerkenswerten Dirigats bilden.«

Ludwig Steinbach | Das Orchester | 07.2024

Bruckner 7 / Markus Poschner

»Nach nur sieben Jahren hat Markus Poschner das Ziel erreicht: Mit gleich zwei Orchestern wurden nicht nur Bruckners insgesamt 11 Sinfonien eingespielt (einschließlich der Studiensinfonie f-Moll und der ›Nullten‹), sondern auch alle in der Neuen Bruckner-Ausgabe edierten Fassungen. So sind es dann in der zusammenfassenden Box 18 CDs geworden. Zu den letzten Meilensteinen des Projekts gehört die Einspielung der Nr. 7 – einer Sinfonie, die (vergleichbar den Nummern 5 und 6) zwar Revisionen, aber keine größeren Fassungsprobleme aufweist. Diesmal ist es das ORF-Sinfonieorchester, mit dem Poschner die Partitur auf beeindruckende Weise frisch interpretiert (und nicht etwa umkrempelt). Was an der Deutung (wie auch dem ganzen Zyklus, an dem ferner das Bruckner Orchester Linz maßgeblich beteiligt war) fasziniert, ist die Leichtigkeit, mit der der Verlauf aller Sätze gestaltet wird.

Um nicht missverstanden zu werden: Bruckner behält auch hier seine berückende Erhabenheit im Ton, erfährt aber eine geradezu musikantische Frischzellenkur, bei der viel Staub weggewischt und noch mehr Hör-Verkrustungen aufgebrochen werden. In der Sinfonie Nr. 7 gilt das vor allem für die ersten beiden Sätze – von den aus den Tiefen der Erde aufsteigenden Violoncelli bis zum dunkel raunenden Trauermarsch. Poschner aber verliert bei aller Ernsthaftigkeit des Ausdrucks nie den Fluss des Satzes aus den Augen, lässt immer auf das Ende eines melodischen Bogens oder einer Phrase hin spielen und das tiefe Blech suchend grummeln. So gewinnt Bruckners musikalische Sprache einen zutiefst romantischen Ausdruck und wirkt nicht mehr allein wie erratisch vom Himmel gefallen; der Komponist selbst erscheint gar weitaus menschlicher als gewöhnlich.«

Michael Kube | HörBar der nmz | 08.2024

»I think Poschner’s approach suits the orchestra nicely… Dynamics revolve around mezzo forte and louder, and contrasting moods, particularly in the finale, are homogenized. The result is worth a listen…«

Huntley Dent | Fanfare | 09.2024

»Poschner is not trying to compete with the great Brucknerian conductors of the past. Instead, he is doing his part to establish Bruckner’s relevance to a new generation of listeners

Collectors who have been following this series will want this release, and they will not be disappointed.«

Raymond Tuttle | Fanfare | 09.2024

Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

Anton Bruckner wurde 1824 in Ansfelden, Oberösterreich geboren – sein runder Geburtstag ist willkommener Anlass, 2024 gemeinsam oberösterreichische Kultur in ihrer ganzen Vielfalt zu präsentieren.

Anton Bruckner 2024

Eine Vorschau auf die Ereignisse mit dem Bruckner Orchester Linz und Chefdirigent Markus Poschner im Jubiläumsjahr:

2. & 3. Dezember 2023 | REDOUTENSAAL LINZ

TREMOLO

Das Brucknerjahr fängt schon im Dezember 2023 an zu vibrieren. Bruckners 1. Sinfonie wurde 1868 im Redoutensaal uraufgeführt. Das Bruckner Orchester Linz und Chefdirigent Markus Poschner setzen an diesem Originalschauplatz ein TREMOLO mit der »Ersten«, der »Nullten« und einem besonderen Vermittlungsprogrammen.


1. Jänner 2024 | BRUCKNERHAUS LINZ

NEUJAHRSKONZERT – FEIERLICHE ERÖFFNUNG DES BRUCKNER-JAHRES 2024

Hierzulande gehen oftmals Tradition und Innovation Hand in Hand. Daher feiert das traditionelle Neujahrskonzert nicht nur den heimischen Jubilar Anton Bruckner, sondern auch Smetana, Janáček, Schönberg und Ives, die allesamt runde Geburtstage begehen. Mit einem Tanzprogramm der besonderen Art wird das Jubiläumsjahr offiziell eröffnet.

Eine musikalische Kost-Probe mit Auszügen aus Werken von Anton Bruckner und Bedřich Smetana findet am Freitag, 29. Dezember um 12.30 im Brucknerhaus statt.


13. & 14. Jänner 2024 | MUSIKVEREIN WIEN | MUSIKTHEATER LINZ

AUFBRUCH BRUCKNER

Das Bruckner Orchester Linz und Markus Poschner spielen im Jubiläumsjahr alle Sinfonien des Genius Loci. Bruckner ist dem Orchester im Namen eingeschrieben, das Ereignis ist jedes Mal eine neue klingende Spurensuche, die immer im Jetzt stattfindet. An diesen Auftaktabenden in Wien und Linz erwartet das Publikum nicht nur die »Romantische«, sondern auch unerwartete Gäste.


19. März & 23. April 2024 | Kunstuniversität | Anon Bruckner Privatuniversität LINZ

POSCHNERS BRUCKNER

Gemeinsam mit Markus Poschner in Anton Bruckners Klangkosmos eintauchen. Im März an der Kunstuniversität & im April an der ABPU Linz.


22. März 2024 | Bruchknerhaus Linz

FESTKONZERT 50 JAHRE BRUCKNERHAUS

Exakt 50 Jahre nach seiner Eröffnung feiert das Brucknerhaus Linz das halbe Jahrhundert seines Bestehens standesgemäß mit einem großen musikalischen Fest. Wie schon 1974 werden auch 2024 das Bruckner Orchester Linz und sein Chefdirigent am Vorabend des Festaktes ein Konzert geben, auf dessen Programm eine Uraufführung und zwei Werke mit Linz-Bezug stehen.


22. & 23. April 2024 | Anton Bruckner Privatuniversität Linz

CONDUCTING BRUCKNER
Internationale Meisterklasse

Markus Poschner und das Bruckner Orchester Linz setzen Maßstäbe in der Wiedergabe der Musik Anton Bruckners. Diese Expertise verpflichtet zur Weitergabe – mit dem Ziel, der jungen Generation am Ursprung eine Bruckner-Erfahrung zu ermöglichen. Markus Poschner führt Dirigent:innen im Rahmen einer internationalen Meisterklasse an das Werk von Anton Bruckner heran. Markus Poschner ist ein charismatischer Anstifter, der in Winkel von Partituren zu führen weiß, um das Wunder der Musik in all seiner Einzigartigkeit freizulegen.


25. April & 29. Mai 2024 | BRUCKNERHAUS LINZ

BRUCKNER VOM URSPRUNG!

2024 werden das Bruckner Orchester Linz und sein Chefdirigent alle Sinfonien des Ansfeldner Meisters im Bruckner-Raum und auf der Welt spielen. Im Brucknerhaus sind im eigenen Zyklus Anton Bruckners »Dritte« und »Sechste« zu erleben.

Lassen Sie sich überraschen und nehmen Sie Platz, wenn Norbert Trawöger, der Künstlerische Direktor des BOL, Markus Poschner und Musiker:innen des Orchesters auf »die Rote Couch« bittet. Die Konzerteinführung der besonderen Art, jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im Brucknerhaus.


URAUFFÜHRUNG AM 7. Juni 2024 | ALTER DOM LINZ

DER FINDLING

An Bruckners langjähriger Wirkungsstätte im Alten Dom wird die Oper DER FINDLING von Franz Hummel und Susan Oswell Weltpremiere feiern. Das Werk ist eine vielschichtige musiktheatrale Spurensuche zum Thema Bruckner, das der speziellen klanglichen und ideellen Aura, die die Werke dieses Komponisten auszeichnet, auf den Grund gehen möchte. Inszenierung: Lukas Hemleb.

Weitere Termine: 9. Juni, 17. Juni und 18. Juni 2024


14. & 16. Juni 2024 | STIFTSBASILIKA ST. FLORIAN

BRUCKNERS GEHEIMNIS

Der Stiftsbasilika von St. Florian ist eine Bruckner-Aura eingeschrieben, die es an keinem anderen Ort der Welt gibt. Daher werden Aufführungen von Bruckners Musik in diesem prächtigen Kirchenraum an sich schon zum Ereignis. Das Bruckner Orchester Linz und Markus Poschner widmen sich in St. Florian auch dezidiert den späteren Sinfonien, die besonders um ein transzendentes Geheimnis zu wissen scheinen: die »Siebte« und die »Achte« (1890).


15. Juni 2024 | SALINE EBENSEE

BRUCKNERS SALZ

Eine Saline ist ein Ort zur Gewinnung von Salz. Es gibt keinen besseren Ort, um auf den Geschmack der kristallinen Grundstrukturen von Bruckners Musik zu kommen. In der Weitläufigkeit einer Produktionshalle der Saline Ebensee versammeln sich viele Chöre Oberösterreichs (Leitung: Alexander Koller), das Bruckner Orchester und Markus Poschner zu einem einzigartigen Bruckner-Großereignis der Sonderklasse mit Motteten, Sinfonieteilen, Improvisiertem und Unerwartetem – in einem unverwechselbaren Raum, die zu einem unerhörten Bruckner-Crash amalgamieren.


04. SEptember 2024 | STIFTSBASILIKA ST. FLORIAN

»HAPPY BIRTHDAY, ANTON!«

Am 200. Geburtstag Anton Bruckners feiern das Bruckner Orchester und Markus Poschner gemeinsam mit weltberühmten Gesangssolist:innen vormittags eine Feierstunde in der der Basilika des Stift St. Florian. Auf dem Programm: Bruckners »Te Deum« und seine 9. Symphonie.


08. September 2024 | Brucknerhaus Linz

FEIERLICHE ERÖFFNUNG DES INTERNATIONALEN BRUCKNERFESTES LINZ 2024

Neben Werken aus der Feder des Jubilars selbst wird »InstAnt on« des österreichischen Komponisten Johannes Berauer uraufgeführt. »InstAnt on« richtet den Blick zurück nach vorn und durchstreift, frei nach der Devise »Bruckners sämtliche Sinfonien (leicht gekürzt)«, in elf Minuten adaptierend, arrangierend, fortspinnend, nachlauschend, neu denkend, verfremdend und zitierend dessen elf Gattungsbeiträge.


09. Oktober 2024 | Mariendom Linz

BRUCKNER IM MARIENDOM

Anton Bruckners 1854 entstandene Missa solemnis b-moll stellt die Summe seiner damaligen Auseinandersetzung mit der Tradition dar und lässt Einflüsse Johann Sebastian Bachs, der Wiener Klassiker und Franz Schuberts erkennen, zeigt aber, etwa in der Fugenarbeit, auch sein inzwischen erworbenes beträchtliches kompositionstechnisches Können. Die Messe überrascht mit der ungewöhnlichen Anfangstonart b-Moll, die sich im weiteren Verlauf zu B-Dur aufhellt. In gleißendem C-Dur beginnt dagegen das berühmte Te Deum, das Bruckner 30 Jahre später vollendete, ohne dass es einen entsprechenden Auftrag oder die konkrete Aussicht auf eine Aufführungsmöglichkeit gegeben hätte. Die überragende Bedeutung, die dieser Hymnus für seinen Schöpfer hatte, kommt nicht zuletzt darin zum Ausdruck, dass er ihn als »Stolz seines Lebens« und »sein bestes Werk« bezeichnete.


11. Oktober 2024 | Stiftsbasilika St. Florian

»REQUEIM AETERNAM DONA EI, DOMINE«

Seit 2018 endet das Internationale Brucknerfest Linz jährlich am 11. Oktober, dem Todestag seines Namensgebers. Das Gedenkkonzert zum Abschluss des Festivals findet dabei stets in der Stiftsbasilika St. Florian statt, jenem Ort, an dem auch für Anton Bruckner alles endete, an dem er auf eigenen Wunsch unter der geliebten großen Orgel begraben wurde und die ewige Ruhe zu finden hoffte.


THE SYMPHONIES COMPLETE VERSIONS EDITION

#BRUCKNER24

Ein Projekt von Bruckner Orchester Linz und Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Markus Poschner: die Einspielung aller Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen bis zum Jubiläumsjahr 2024.


Foto: Reinhard Winkler

Festkonzert 50 Jahre Brucknerhaus

RUDOLF JUNGWIRTH Neues Werk für Orchester [UA]
LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 8 F-Dur, op. 93
ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 1 c-moll, WAB 101 »Linzer Fassung«

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner Dirigent

Freitag, 22. März 2024
Brucknerhaus Linz

Fotos von Reinhard Winkler

  • Festkonzert 50 Jahre Brucknerhaus
  • Festkonzert 50 Jahre Brucknerhaus
  • Festkonzert 50 Jahre Brucknerhaus
  • Festkonzert 50 Jahre Brucknerhaus
  • Festkonzert 50 Jahre Brucknerhaus
  • Festkonzert 50 Jahre Brucknerhaus

ANTON BRUCKNER Symphony #3

ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 3 d-moll


Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

Bruckner revised his Third Symphony more than any other: There are three manuscript versions, two published versions from within his lifetime, a separate manuscript of the Adagio, and surviving revision fragments from 1874, 1875, and 1876.  In its first version (here recorded), it is Bruckner’s longest and most overtly Wagnerian symphony. When Brucknerian extraordinaire Robert Simpson got to study Nowak’s edition of this version in 1977, he threw his hitherto held opinions overboard and declared it an “achievement… progressively maimed in successive versions.” As part of this completist cycle, Markus Poschner will present the work in all states of pruning, but this is the obvious point to start at.

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #3 | C8086 – erschienen 09/2022

REVIEWS

Kontrastreicher Bruckner mit Markus Poschner

»Es ist eine kontrastreiche Interpretation, die das Geflecht der Motive klar herausstellt und uns so beeindruckend die Architektur der vieldimensionierten Gedankenwelt des Komponisten vor Ohren führt.«

»It is an interpretation rich in contrasts that clearly brings out the mesh of motifs, impressively presenting us with the architecture of the composer’s multi-dimensional world of thought.«

Remy Franck | Pizzicato | 11.09.2022

Bruckner: Symphony 3 (Capriccio)

»This release is obligatory for those who already have the previous discs in this series and the growing number of Bruckner enthusiasts.«

Gregor Tassie | MusicWeb International | 12.2022

Review: BRUCKNER Symphony No 3 (1873 version. Poschner)

»At 57 minutes, Markus Poschner’s performance is a fleet interpretation, the running time barely a minute longer than Dausgaard’s account with the Bergen Philharmonic Orchestra, the fastest performance of the 1873 version on record.«

Christian Hoskins | Gramophone | Awards Issue 2022

»Poschner is flexible in phrases and parts of phrases, taking each as it comes.

Another trademark of this series, the treatment of orchestral balances, is more apparent in this symphony than in the other Thirds that I have heard. The Third is not one of Bruckner’s monumental symphonies. It is more line driven; and in this reading, the lines in the middle textures, many of them accompaniment figures, stand out more than usual.«

Roger Hecht | American Record Guide | 01.2023

»For me, this ebullient reading now is the most appealing choice amongst multiple recordings of the first version of Bruckner’s Third… Poschner’s cheeky Bruckner made me fall in love with the symphony all over again.«

Raymond Tuttle | Fanfare | 03.2023

Bruckner: Symphony 3 (Capriccio)

»[Poschner is] sensitive to the varying moods of the music – the lyrical themes blossom – and, unlike many other ›horizontal‹ Bruckner conductors, he never lets the music feel inappropriately light; his deliberate, purposeful shaping of the climaxes invests them with the necessary tonal weight

Stephen Francis Vasta | MusicWeb International | 05.2023

Anton Bruckner began the revision of his Third Symphony after completing the Fifth on 16 May 1876 and continued working on it sporadically until 28 April 1877.  Then, after the Vienna Philharmonic rejected the Symphony for a third time, Bruckner’s friend, Hofkapellmeister Johann Herbeck, took matters into his own hands.  He arranged to conduct the work himself on the concert series of the Society for the Friends of Music [Gesellschaftskonzerte] on 16 December 1877. After Herbeck passed away unexpectedly, Bruckner was forced to conduct the symphony himself.  The performance proved to be one of the worst debacles of his career.  The players were rude and unreceptive, and the audience left the concert hall in droves. Despite the public fiasco, Theodor Rättig, one of the few people who stayed, offered to publish the symphony. Two other people who were there at the end, Gustav Mahler and Rudolf Krzyzanowski, prepared a piano four-hand reduction for Rättig’s publication which appeared at the end of 1879.  It was the first publication of a Bruckner Symphony.

ANTON BRUCKNER Symphony #3

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #3 | C8095 – erschienen 06/2024

REVIEWS

Poschner mit Bruckners Dritter von 1877

»Markus Poschner gelingt es sehr gut, die verhaltenen, hin und wieder fast ängstlichen Klänge mit sehr dezidierter und erhabener Gestik in einen Fluss zu bringen. Das Gefühl innerer Unsicherheit setzt sich im Adagio fort, dessen motivische Vielfalt Poschner sehr klar herausstellt.«

»Markus Poschner succeeds very well in bringing the restrained, sometimes almost anxious sounds into a flow with very determined and sublime gestures. The feeling of inner uncertainty continues in the Adagio, whose motivic variety Poschner emphasizes very clearly.«

Remy Franck | Pizzicato | 08.06.2024

»The energy that [Poschner] brings to the symphony’s stirring peroration is very welcome… The recording quality of all the items here is very good and Capriccio’s documentation once again includes an illuminating essay.«

Christian Hoskins | Gramophone | 08.2024

»… I find Poschner well matched to this piece. … this is a welcome addition to the Capriccio series.«

Paul L Althouse | American Record Guide | 11.2024

»Listeners will have no trouble discerning that the first movement is punchy and exciting in the racing momentum Poschner imparts. … There’s no slowing down for the lyrical second theme, although the yearning cello line is brought out expressively. …the strings [of the Vienna orchestra] in particular add a lustre to the overall sonority that keeps the performance from sounding brusque.«

Huntley Dent | Fanfare | 11.2024

»… I feel that Poschner’s youthful enthusiasm… is becoming more pronounced as this project draws to a close. …if you are willing to entertain the idea that Bruckner was…something of a young buck, Poschner’s Brucknerian gallop might be exactly what you are looking for.«

Raymond Tuttle | Fanfare | 01.2025

Bruckner’s Third Symphony had always been something of a problem child among Bruckner’s symphonies, from its disastrous first reception (an enthused youthful Gustav Mahler notwithstanding) until well into the 20th century. In its original form, it is the longest, most Wagnerian of his symphonies – and often considered, rightly or not, the first truly Brucknerian symphony. While some cherish the uncompromising originality of the first version, Bruckner himself wanted the third, much tightened Edition performed, finding it “incomparably better”. It is that final version that is here recorded – and listeners can now easily decide for themselves. 

ANTON BRUCKNER Symphony #3

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #3 | C8088 – erschienen 03/2024

REVIEWS

Die Dritte Bruckner in der Fassung letzter Hand

»Alle Beteiligten haben die Noten und die Gestaltung sicher in den Händen. So lassen sie nonchalant eine gut geölte Interpretation erklingen, die mit gutem Fluss zu hören ist. Dabei werden das Farbspiel und die Strukturen beschienen, als dass es zu aufgetürmten Ballungen orchestraler Massen kommt. Dabei lassen sie keine Wünsche hinsichtlich Durchhörbarkeit und instrumentalem Können offen und Markus Poschner lotst die Musiker sicher durch die Tücken der Partitur.«

»All those involved [Poschner and the Bruckner Orchestra Linz] have the notes and the arrangement securely in their hands. They nonchalantly give a well-oiled interpretation that can be heard with a good flow. The play of colours and the structures are illuminated rather than piling up orchestral masses. They leave nothing to be desired in terms of audibility and instrumental skill and Markus Poschner guides the musicians safely through the pitfalls of the score.«

Uwe Krusch | Pizzicato | 04.03.2024

ANTON BRUCKNER – Symphony No. 3 (1889 Version) 

»The finale, often the most difficult movement for Bruckner (and others) is handled with grace. … Poschner’s tempos aid that process and lead the symphony to a triumphant and thrilling conclusion.«

Ian Orbell | Classical Music Sentinel | 03.2024

»Poschner’s performance has the distinction of being the fastest on any official label and is enlivened by some notably vigorous playing, especially from the timpani…«

Christian Hoskins | Gramophone | 04.2024

»This symphony… is one of the least monumental in Bruckner. It is more linear and rhythmic and seems to suit Poschner better – and I am happy to recommend it.«

Paul L Althouse | American Record Guide | 07.2024

»Poschner and his orchestra seem to be telling us that we can never know [the Third Symphony] well enough, and they are correct.«

Raymond Tuttle | Fanfare | 11.2024

Foto: Reinhard Winkler | Grafik: Capriccio

Markus Poschner

Today the Jury of the International Classical Music Awards (ICMA) announced the winners of 26 awards for the 2024 edition. 

SPECIAL ACHIEVEMENT AWARD
#bruckner24 | Anton Bruckner | The Complete Versions Edition

Bruckner Orchestra Linz | ORF Vienna Radio Symphony Orchestra | Markus Poschner

»This complete set of editions of Bruckner’s symphonies is an exceptional project because it questions our listening habits and musical tradition. It combines musicological research with artistic excellence, while bringing together Austria’s leading musical institutions. In short, the sound of Bruckner, yet innovative too.«

» The Symphonies Complete Versions Edition
» Winners 2024

Foto: Reinhard Winkler

Markus Poschner

ANTON BRUCKNER  Sinfonie Nr 4. Es-Dur »Romantische« WAB 104 (1878–80)

Tarek Leitner Präsentation | Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner Dirigent

Samstag, 13. Jänner 2024
Musikverein Wien

Sonntag, 14. Jänner 2024
Musiktheater Linz

Fotos von Reinhard Winkler

Alles Anton, oder was? 
KulturMontag, ORF 2, 15. Jänner 2024

Bruckner Orchester gastiert im Wiener Musikverein
ORF Oberösterreich, 14. Jänner 2024

Aufbruch in revolutionär neue Klangwelten
»Fazit: Eine fulminant neue, Brucker wohl sehr nahekommende Lesart der Vierten.«
Michael Wruss, OÖNachrichten, 15. Jänner 2024

»Die zweite Hälfte des Abends gehörte dem Bruckner Orchester und war ein einziges Nonplus-ultra in der Darbietung der vierten Sinfonie, der ›Ro-mantischen‹. Besonders lyrische Stellen waren extra langsam, lebendige Tänze resch und frisch. Exzellente Leistungen der Musiker; der erste Hornist: Weltklasse!«
Johannes Sonnberger, Kronen Zeitung, 17. Jänner 2024

Umjubelter Aufbruch ins Brucknerjahr
»Fantastische Klangwelten, hingebungsvoll dargeboten«
Barbara Duftschmid, oberösterreichisches volksblatt, 15. Jänner 2024