Markus Poschner

Zu Gast: Der Dirigent Markus Poschner
Moderation: Uta Sailer

Wagner, Jazz und Bruckner-Sinfonien. Das ist der Dreiklang des Dirigenten Markus Poschner. Groß geworden in einer Münchner Musikerfamilie war er schon als Kind von Musik umgeben, auch vom Dirigieren, denn sein Vater war ebenfalls Dirigent. So hatte es etwas ganz Natürliches, dass er selbst später zum Taktstock gegriffen hat. Erst als Leiter des Georgischen Kammerorchesters, dann als Chef der Bremer Philharmoniker. Spätestens jetzt wurde die Musikwelt auf ihn aufmerksam – für sein hervorragendes Dirigat und auch für seine kreative Vermittlungsarbeit. Markus Poscher brennt für die Musik und geht mitunter auch unkonventionelle Wege, die Funken sprühen zu lassen. Das tut er seit 2017 als Chef des Bruckner-Orchesters Linz, mit dem er alle Sinfonien in allen Fassungen eingespielt hat – zum zweihundertsten Bruckner-Jubiläum nächstes Jahr. In Bayreuth ist Markus Poschner auch höchst willkommen. Im Sommer 2022 – als Markus Poschner gerade knietief im Meerwassser auf Kreta stand – kam der Anruf, ob er nicht für den »Tristan« bei den Bayreuther Festspielen einspringen möchte. Markus Poscher sagte »JA!« und das hatte Folgen. Die Presse sprach von einem Sensationserfolg. Und so steht Markus Poschner auch dieses Jahr wieder in derselben Funktion am Pult im Bayreuther Orchestergraben. Für »Meine Musik« hat er seine Lieblingsmusik mitgebracht und er erzählt, wieso Anton Bruckner ein armer Hund war, was die Bayreuther Festspiele mit einem Ferienlager zu tun haben und weshalb es wichtig ist, sich manchmal ganz bewusst neben sich selbst zu stellen.

Radio BR-KLASSIK, Samstag, 29. Juli 2023, 11.05 Uhr

Foto: Werner Kerschbaummayr

Salzkammergut Open-Air

Erica Eloff Sopran
Adrian Eröd Bariton
Klaus Florian Vogt Tenor
Markus Poschner Dirigent
Bruckner Orchester Linz

Klassikstars am Traunsee


GIUSEPPE VERDI Sinfonia zur Oper »La forza del destino«
RICHARD WAGNER »O du mein holder Abendstern« aus »Tannhäuser«
RICHARD WAGNER »Walkürenritt« aus »Die Walküre«
RICHARD WAGNER »Gralserzählung« aus »Lohengrin«
ANTON BRUCKNER Scherzo aus der Sinfonie Nr. 2 c-moll
Richard Wagner »Dich, Teure Halle« aus »Tannhäuser«
ERICH WOLFGANG KORNGOLD Scherzo aus der Sinfonie in Fis, op. 40
ERICH WOLFGANG KORNGOLD »Mein Sehnen« aus »Die tote Stadt«
RICHARD WAGNER »Winterstürme wichen dem Wonnemond« aus »Die Walküre« JOHN WILLIAM Main Theme aus »Star Wars – Suite for Orchestra«
FRANZ LEHÁR »Dein ist mein ganzes Herz« aus »Das Land des Lächelns« 
JOHN WILLIAM »Imperial March« aus »Star Wars – Suite for Orchestra«
THE GREAT AMERICAN SONGBOOK »Summertime« (Arrangement: Johannes Berauer)

Klassikstars am Traunsee

Aufgezeichnet beim Salzkammergut Open-Air am 9. Juli 2023, Toscanapark Gmunden


Fotos: Max Mayrhofer

Markus Poschner

Markus Poschner leitet die Wiener Symphoniker mit einem Programm von Beethoven bis Brahms und Bruckner. Daniel Ender sprach mit ihm über drei gegensätzliche und doch miteinander verbundene Komponisten, über Fragen, die ihm oft gestellt werden, und über ganz Grundsätzliches.

Welche Fähigkeit oder Begabung, welche Charaktereigenschaft darf in diesem Beruf auf keinen Fall fehlen?
Enthusiasmus! Totale Begeisterungsfähigkeit für eine Idee, ein Werk oder Projekt lässt mich andere Menschen mitreißen und überzeugen, mir auf diesem Weg zu folgen. Dirigieren ist eigentlich eine hauptsächlich kommunikative Disziplin, bei der der Austausch – verbal oder nonverbal – an erster Stelle steht. Dabei ist die Urquelle die eigene Besessenheit und die daraus resultierende Überzeugungskraft. Die eigene Liebe zur Musik kann jeder sofort spüren, das ist immer das Beste.

Seite 16–19, »Musikfreunde«
Magazin des Wiener Musikvereins
Ausgabe April 2023
Interview: Daniel Ender
Foto: Kaupo Kikkas

Markus Poschner

»Fulminant zwischen Andre und Bruckner: Markus Poschner.«

»Dirigent Markus Poschner animiert bei Bruckner – vom bewusst vibratolos klaren Beginn bis zum prunkvoll-kontrapunktischen Finale – zur impulsiven und dabei klanglich doch ausgewogenen Lesart. Das war kein verzärtelter Bruckner, vielmehr robust dargestellte Struktur. Auch war das alles kein Requiem für sich selbst, das man dem RSO – ob der spartrüben Zukunftsaussichten – nicht verdenken würde. Langanhaltender Applaus.«

Ljubiša Tošič | Der Standard


Tönende Beweise für die These: Unser RSO ist unverzichtbar!

»Atemberaubendes Bruckner-Erlebnis«

»Nach der Pause ereignete sich eine atemberaubende Aufführung von Bruckners Fünfter, die das Orchester unter Poschner soeben für CD eingespielt hat. Auch das eine der noblen Aufgaben dieser Musiker die sich mit dem Bruckner-Orchester in die Gesamtaufnahme sämtlicher Fassungen der Bruckner-Symphonien teilen.
Markus Poschner ist der rechte Mann für diese Tat zum Jubiläumsjahr 2024. Das RSO ließ sich von ihm zu einer hoch dramatischen Wiedergabe hinreißen. Wunderbar fließend (auch in den Tempi!), in allen Stimmen beweglich und dynamisch wurde das kontrapunktische Geflecht durchhörbar und zwar bis hin in die komplexe Fugenstruktur des Finalsatzes. Selbst dort, wo Bruckner schon pointillistische Klangabenteuer der Moderne vorwegzunehmen scheint, waren noch klar einzelne Motivstränge nachvollziehbar. Die Meisterleistung, geballt, wuchtig, in weiten Bögen strömend, wurde nach dem überwältigenden Schlusschoral auch herzlich bedankt.«

Wilhelm Sinkovicz | DiePresse

Foto: Volker Weihbold

Markus Poschner

ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 8 c-moll


ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 8 c-moll | 1887

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner

Bruckner Symphony #8
1887 Version

Die Achte in der Urfassung. Teil des gemeinsamen Projekts von Bruckner Orchester LinzRadio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #8 | C8087 – erschienen 02/2023

REVIEW

Poschner mit einer spannenden Achten Bruckner, Version 1887

»The finale of the Eighth is Bruckner’s last. There is none left in the Ninth. Did he anticipate this when he focused all that energy here, when he juxtaposed the force of the first theme with a sublime chorale and composed a veritable apotheosis from a variety of motifs, which Poschner shapes with the excellent Bruckner Orchestra from Linz energetically and dramatically and without pathos?«

Remy Franck | Pizzicato | 11.02.2023

Recommended | Bruckner: Symphony No 8

»First impressions confirm that promising indication; we immediately beautiful sound – in terms of both the engineering and the playing in a perfectly paced introduction. There is some slight reverberation around the sonorous orchestral sound and the spread and balance among the various banks of instruments are ideal; close your eyes and you could be sitting midships in a concert hall.«

»This is an excellent recording.«

Ralph Moore | MusicWeb International | 14.03.2023

Bruckners achte Sinfonie als ruppiger und edler Gigant

»Die Interpretation von Markus Poschner und dem Bruckner Orchester Linz ist geprägt von Kraft und Tiefe. Obwohl das Tempo im Vergleich zu einigen früheren Aufnahmen eher schnell ist, wirkt es nie gehetzt. Poschner zeigt ein tiefes Verständnis für die Struktur und den Charakter der Sinfonie und führt das Orchester zu einer überzeugenden Aufführung.«

Dirk Schauß | Onlinemerker | September 2023

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 8 c-moll | 1890

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner

Bruckner Symphony #8
1890 Version

Die zweite Aufnahme (erschienen im November 2021) des gemeinsamen Projekts von Bruckner Orchester LinzRadio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #8 | C8081 – erschienen 11/2021

REVIEWS

Markus Poschner: Mit Drang durch Bruckners Achte

Supersonic pizzicato

»The 8th Symphony, which stands out among Bruckner’s large-scale works, always lends itself as a landmark for an orchestra and its conductor. […] If one transfers to this interpretation the thesis expressed in the film ›Anton Bruckner – the unrecognized genius‹ that Bruckner was not at all as shy and timid as often assumed, but quite convinced of himself and also enterprising, then the liberation of the listening habits from pathos to a more lively expression, which is expressed in a self-confidently mobile appearance, is also more than understandable.«

Uwe Krusch | Pizzicato | 29.11.2021

Brucknermania total

»Deren Aufnahme (Anm.: Die Achte, 1890) liegt jetzt vor – und sie ist fabelhaft. Poschners Tempi sind vernünftig, weder überhastet noch verlangsamt. Ungeheure Energie erfüllt die Musik, weil Poschner vom Rhythmus ausgeht. Dieser stete Puls macht, noch mehr als die ›Achte‹, die sonst so stiefkindlich behandelte ›Sechste‹ zum Ereignis. Lange sucht man, um eine Einspielung von vergleichbarer Qualität zu finden.«

»Poschner lässt die Rhythmen federn und tanzen, und er behält die Kontrolle im langsamen Satz, den er strömen, nicht aber verströmen lässt: Da führt alles klar und durchsichtig ganz ohne mystizistisches Brimborium zum Höhepunkt.«

Edwin Baumgartner | Wiener Zeitung | 27.12.2021

Anton BRUCKNER: Symphony No. 8 in C minor WAB 108 (ed. Nowak 1890 version)

»A splendid second instalment in this ongoing Complete Bruckner series; grand and beautifully shaped.«

»Poschner’s control of the shape and dynamics of long, arcing phrases within the movement ensures the listener’s concentration and the climactic release at 19:19 is as overwhelming as it is minutely prepared and the coda is rapt and tender, the horns once again sounding exceptionally luminous.«

Ralph Moore | MusicWeb International | Dezember 2021

Review: Bruckner Symphony No 8

»What we do get, however, is a wonderfully articulate presentation of the score in terms of phrasing, transparency and tone colour.«

»[…] the performance of the Eighth has a sense of power and depth that makes itself felt from the very start. Tempos are on the swift side compared with the majority of recordings made in recent decades, but never feel rushed. The Scherzo is thrilling at Poschner’s chosen tempo and the build-up to the climax of the Adagio is superbly controlled. The second cymbal clash makes a tremendous impression and the playing of the divided strings immediately afterwards is deeply eloquent.«

»Indeed, the orchestral playing is of the highest order throughout, on a level with that of the Bavarian Radio Symphony Orchestra for Mariss Jansons in his marvellously cogent recording on BR Klassik.«

»[…] Coupled with sound of surpassing transparency and range, this is an extremely distinguished release.«

Christian Hoskins | Gramophone | Issue 01/2022

BRUCKNER 8 – EEN GEVECHT DAT EINDIGT IN PURE LIEFDE

»De versie die u op dit album kunt horen, gespeeld door het Bruckner Orchester Linz klinkt scheppend, creërend, opborrelend fris. Ze worden medeschepper van Bruckner om alle zwaarte in licht om te zetten.«

»Een mooi tijdsdocument op CD, onmisbaar in de platenkast van elke melomaan en genieter.«

Knopskaya | CultuurPakt | 03.01.2022

Bruckner: Symphony No. 8 (Linz/Poschner)

Rating: 5.0

»Without being notably faster than the majority of contemporary accounts, this performance is much more flexible, less cumbersome, more of an experience and less of a monument. I found it refreshing, especially in the last two movements, which between them can last almost an hour and make you forget the thrust and energy of the first two, and indeed of this supreme work as a whole. Played and conducted like this, the work’s unity becomes much clearer, and it emerges, at least for me, as the greatest of all symphonies, though in the wrong hands it becomes a weariness for the spirit.«

Michael Tanner | Classical Music by BBC Music Magazine | 19.01.2022

Anton Bruckner

»Markus Poschnerin tempot ovat ripeitä, mutta ensiosasta alkaen hän leventää musiikkia melodisiin suvantoihin. Koko sinfonia mahtuu yhdelle levylle, ja ehkä juhlavaan hitaaseen osaan olisi suonut vähän syvempääkin hengitystä. Mutta on hyvä muistuttaa, että Bruckner oli dynaaminen, eteenpäin tähtäävä sinfonikko, eikä vain massiivisten sointipylväikköjen pystyttelijä. Siihen liittyy Linzin Bruckner-orkesterin kevyempi ja erittelevämpi saundi. Kaikkein majesteetillisin patina soinnista ehkä puuttuu, mutta on hienoa kuulla huolella säädetty dynamiikka ja kontrapunktin yksityiskohdat.«

Antti Hayrynen | Rondo Classic | 28.02.2022

recensie – Bruckner: Symfonie Nr. 8 (1890)

»Poschners aanpak is er een van een in de goede zin van het woord aardse soort.«

»Het klankbeeld is – en ook dat bedoel ik weer in de meest positieve zin van het woord – warm, gevrijwaard van om het even welke opsmuk en van een hoge transparantie. Samenvattend: alle reden om de voortgang van dit project met grote belangstelling te blijven volgen. Rest nog de vermelden dat de documentatie in het boekje, met onder meer een formidabele toelichting van Paul Hawkshaw, van de bovenste plank is.«

Maarten Brandt | Opus Klassiek | März 2022

Video Review: Poschner’s Stupendous Bruckner 8th 

»Yes, Bruckner can be refreshing. Witness this lively, flowing performance that never sacrifices the necessary gravitas for mere speed, but which delivers an interpretation of unusual cogency and musical logic. This is without a doubt one of the finest versions of this epic symphony available, a performance totally and miraculously without any ›dead‹ spots. Kudos to Markus Poschner the Bruckner Orchestra of Linz, and Capriccio Records for yet another outstanding volume of this ongoing series.«

David Hurwitz | Classics Today | 03.04.2022

BRUCKNER DES EXTRÊMES AVEC MARKUS POSCHNER 

»Le chef impose un Bruckner très orchestral qui met au jour la puissance visionnaire de l’orchestration.«

Pierre-Jean Tribot | Crescendo Magazine | 18.04.2022

MARKUS POSCHNER MIT BRUCKNER BEI CAPRICCIO: Nullte und Achte

»Trotz vergleichsweise lebendiger Tempowahl, die eine einzige CD ausreichend macht, verfällt Poschner glücklicherweise nicht einem unangemessenen Geschwindigkeitsrausch. Selten gehörte Nebenstimmen werden durch den transparenten und doch vollen Orchesterklang beleuchtet, ohne das dem Werk darüber die Majestät genommen würde, die es gleichsam naturgemäß ausstrahlt. Die orchestralen Höhepunkte wie die Beckenschläge im himmlischen Adagio und gerade auch die fulminante Schlusscoda mit fanfarenartigen Blechbläsern werden herzhaft ausgespielt. Die Flexibilität des Dirigats Poschners gemahnt stellenweise fast an den in Sachen Bruckner für nicht wenige unerreichten Eugen Jochum.«

Daniel Hauser | Opera Lounge

Bruckners achte Sinfonie als ruppiger und edler Gigant

»Markus Poschner berücksichtigt die Größe des Bruckner Orchesters Linz, das eine etwas schlankere Besetzung aufweist. Dies führt zu einer Interpretation, die eine bemerkenswerte Klarheit aufweist. Die Streicher des Orchesters sind besonders lobenswert und tragen zur emotionalen Tiefe der Aufführung bei.«

Dirk Schauß | Onlinemerker | September 2023

Foto: Reinhard Winkler

Anton Bruckner - die Romantische

ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 in Es-Dur


ORF Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

Anton Bruckner Smphony #4 1876

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #4 | C8084 – erschienen im November 2022

REVIEW

Bruckner mit Arabesken

Rating: 5.0

»Poschner gives this version a very fresh and spirited mood. He cares about details and presents us with a very imaginative Bruckner and a very playful Fourth. Here we are far from the Bruckner of 1878, which sounds much more serious.

The many small details seem like arabesques and also bring a variety in transparency that one can only admire.

All in all, the Romantic thus acquires a light-heartedness that, like the recordings of the original version and the already partially published revisions, sheds a whole new light on this symphony.«

Remy Franck | Pizzicato | 04.11.2022

Bruckner Orchester Linz | ORF Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

Anton Bruckner Symphony #4 Romantic

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #4 | C8083 – erschienen im Mai 2022

REVIEWS

Record of the Week – Radio BBC 3

»This latest edition to their anniversary Bruckner-series is an excellent just to hear them at greater length this morning. This is not one of the Bruckner cathedral-acoustics, but the playing is warm-hearted and committed and Poschners sense of scale and pacing fields spot on.«

BBC3 | 07.05.2022

Bruckners Vierte in der zweiten Fassung

Rating: 4.0

»Poschner remains true to his approach, which is to be welcomed, after all, one should not change horses in midstream. Thus again the aspects already heard in other contributions to the series play a role. These are a brightened sound structure, an interpretation that is attentive to detail but does not lead to a fraying of the flow, and a freshness that pushes the pathos aside.«

Uwe Krusch | Pizzicato | 17.05.2022

ORF Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

ANTON BRUCKNER Symphony #4

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #4 | C8085 – erschienen im Mai 2023

REVIEWS

Die letzte Version der vierten Symphonie von Bruckner

Rating: 5.0

»Each of these versions can be heard with profit and each offers details that the others lack. The tempo markings and metronome indications have changed, among other extensive revisions.

Poschner and the ORF musicians from Vienna collaborated to create this overview of the Fourth Symphonies. In the currently recorded 1888 version, Poschner shows that he knows the scores intimately and knows how to convey his ideas.«

Uwe Krusch | Pizzicato | 14.05.2023

Anton Bruckner Symphony – No 4 in E-flat major (1888)

»Poschner establishes a fine balance between the serious, grandiose outbursts and the more idyllic, rustic sections but the mood is prevailingly sombre. The otherworldly coda is beautifully gauged bringing a finely controlled account to an appropriately imposing conclusion – one of the greatest in the Bruckner canon, regardless of edition.«

Ralph Moore | MusicWeb International | 16.05.2023

Anton Bruckner Sinfonie Nr. Es-Dur (Fassung von 1888)

»Markus Poschner zeigt in seiner Interpretation dieser Sinfonie eine bemerkenswerte Lebhaftigkeit und Direktheit.«

»Poschner schafft es überdies, eine feine Balance zwischen den ernsten und grandiosen Momenten sowie den idyllischen und rustikalen Abschnitten dieses Satzes zu finden. Die düstere Stimmung, die das Finale durchzieht, wird sorgfältig von Poschner und dem Orchester dargestellt, und die jenseitige Coda bringt die Aufnahme zu einem eindrucksvollen Abschluss mit dazu ergänzten geheimnisvoll tönenden Beckenschlägen. Ungewohnt und doch überzeugend.«

»Insgesamt bietet diese Aufnahme der vierten Sinfonie von Bruckner in der Fassung von 1888 eine faszinierende Reise durch die musikalische Welt dieses bedeutenden Komponisten. Markus Poschner und das ORF Radio-Symphonieorchester Wien liefern eine engagierte und kompetente Interpretation, die Bruckners musikalische Entwicklung und seine tiefen Emotionen in dieser Sinfonie eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.«

Dirk Schauß | Onlinemerker | September 2023

Markus Poschner

Dirigent Markus Poschner hat mit Ortrun Schandl über Anton Bruckner als Meteoriten gesprochen, der eingeschlagen hat, um Musikschaffende nach ihm, etwa Komponisten wie Jean Sibelius, Arnold Schönberg oder Alfred Schnittke entscheidend zu prägen. Aber auch über die Kunst an sich als Safe Room unserer Gesellschaft, als einzige und daher »humanrelevante« Plattform für den öffentlichen Austausch.

»NIMM PLATZ – Der Kultursommer OÖ Podcast«

#48 Kammermusik vor der Haustür Nimm Platz – Der Kultursommer OÖ Podcast

„Die Leute müssen sich die Konzerte erwandern“, so der künstlerische Leiter der Internationalen Kammermusiktage Peter Aigner. Alle drei Konzertabende (vom 10.-17. September) finden in der von St. Marien etwas außerhalb und idyllisch gelegenen Kirche St. Michael statt. Das Festivalprogramm ist wie jedes Jahr sehr vielseitig: mit rhythmischen Tangos, Liebesliedern und Streicherklängen von Mozart und Haydn ist Vieles geboten. Außerdem können junge Nachwuchsmusiker:innen jeweils vor den Konzerten in der „Kids-Ouverture“ Bühnenluft schnuppern. Was genau auf dem Programm steht und wie die Stimmung beim Festival ist, darüber hat Daniela Fietzek mit Peter Aigner in dieser Podcastfolge gesprochen. http://www.kammermusik-stmarien.at/
  1. #48 Kammermusik vor der Haustür
  2. #46 Ein Musikfest auf Schloss Weinberg
  3. #45 Free Tree: Ein Festival von und für Freund:innen
  4. #44 Calender Girls in der Kulturfabrik
  5. #43 Alte Musik in alten Gemäuern

Foto: Reinhard Winkler

JOSEPH HAYDN Konzert für Violoncello in D-Dur Hob.VIIb.2
ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische« WAB 104 (Fassung 1878/80)

Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner Dirigent
Julia Hagen Violoncello

RTS – Radio Télévision Suisse:

Aufgenommen am 27. September 2022, Auditorium Stravinsky Montreux

Foto: Celine Michel / Septembre Musical

Anton Bruckner Symphony #3

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 3 d-moll | 1873

Radio-Symphonieorchester Wien | Markus Poschner

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #3 | C8086 – erschienen im September 2022

REVIEWS

Kontrastreicher Bruckner mit Markus Poschner

Rating: 4.0

»Es ist eine kontrastreiche Interpretation, die das Geflecht der Motive klar herausstellt und uns so beeindruckend die Architektur der vieldimensionierten Gedankenwelt des Komponisten vor Ohren führt.«

Remy Franck | Pizzicato | 11.09.2022

Review: BRUCKNER Symphony No 3 (1873 version. Poschner)

»At 57 minutes, Markus Poschner’s performance is a fleet interpretation, the running time barely a minute longer than Dausgaard’s account with the Bergen Philharmonic Orchestra, the fastest performance of the 1873 version on record.«

Christian Hoskins | Gramophone | Awards Issue 2022

Foto: Reinhard Winkler | Grafik: Capriccio

Markus Poschner

»The Andante is similarly perfectly judged and we have the opportunity hear how beautifully this orchestra sings in unison with a depth of sonority as fine as any.«

»The majesty and might of the crucial coda – one of the great conclusions in the symphonic canon – caps a masterful performance.«

»I cannot imagine anyone being disappointed by this superb recording, especially as in addition to a superlative account of the third version of the Fourth Symphony, it includes the bonus of the Volksfest.«

Ralph Moore
MusicWeb International, 23.05.2022

Foto: Reinhard Winkler