Markus Poschner

»Mit einer packenden Wiedergabe von Gustav Mahlers 5. Sinfonie eröffnete das Bruckner Orchester Linz am Samstag die eigene Konzertreihe 2020/2021 im Linzer Brucknerhaus. Chefdirigent Markus Poschner präsentierte den großen Klangkörper in einer Qualität der Extraklasse, die erleben ließ, dass das Orchester nicht nur die ›Bruckner-DNA‹ in sich hat, sondern auch die Sinfonien Gustav Mahlers zu seiner Kernkompetenz gehören.«

»Nach der fulminanten Darbietung des Orchesters und der begeisternden Arbeit des Dirigenten war das frenetische Publikum an der Reihe: schier endloser Jubel.«

APA, 07.11.2021
Foto: Reinhard Winkler

Alexej Gerassimez

»Tatsächlich reagiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ungemein wendig auf die Energieschübe und Stimmungsumschwünge des Schlagzeugers. Nicht weniger furios will Markus Poschner nach der Pause Beethovens 7. Symphonie verstanden wissen. Der Geschwindgalopp des Grundmotivs im Kopfsatz, der permanente Überschwang – diese Musik ist immer auf dem Sprung. Poschner wählt eher schnelle Tempi, sorgt mit seinem zupackenden Dirigat für eine Art Treibsandeffekt.

Die Welt trudelt in den Abgrund, alles fließt und reißt alles andere mit. Dabei verweigert das Orchester jegliche Schwermut; der Trauerprozession des zweiten Satzes verleiht es beschwingte Züge. Bloß das Tanzen nicht verlernen, schon gar nicht auf dem Vulkan.«

Christiane Peitz
Der Tagesspiegel, 11.10.2021
Foto: Wildundleise

Mahlers Dritte im Brucknerhaus

»Mit der Aufführung seiner 3. Symphonie d-moll am Dienstag im Großen Saal des Linzer Brucknerhauses erreichte das allmählich ins Finale einbiegende Brucknerfest nun einen besonderen Höhepunkt – und die naheliegende Einstufung einer ›Sternstunde‹. Für diesen Höhepunkt sorgten Markus Poschner am Pult des Bruckner Orchesters Linz, die Altistin Christa Mayer, die Damen des Bachchores Salzburg und die St. Florianer Sängerknaben. Aufführungen der monumentalen 3. Symphonie Gustav Mahlers durch das Bruckner Orchester Linz wurden bereits in der Vergangenheit als Marksteine der Linzer Orchestergeschichte eingestuft. Auch unter dem derzeitigen Chefdirigenten Poschner und der inzwischen nächsten Musikergeneration drängt sich diese Klassifizierung auf.«

APA / Salzburger Nachrichten, 06.10.2021
Foto: Reinhard Winkler

La Bohème

»Dirigent Markus Poschner agiert mit seinem blendend aufgelegtem Bruckner Orchester sehr einfühlsam, mit berührenden Pianissimi und sicherer Führung der Sänger.«

»Bravi gibt es für die Künstler, den Chor und vor allem für Poschner und das Orchester. ›La Bohème‹ bleibt eine grandiose Oper, die man sich in Linz unbedingt ansehen sollte.«

Carola Baumann-Moritz
Passauer Neue Presse, 27.09.2021
Foto: Barbara Pálffy

Markus Poschner

»Mit höchster Hingabe führte Markus Poschner sein Bruckner Orchester durch die romantische vierte Sinfonie in der ›Fassung 1888‹ und gestaltete die Naturmotive und feinsten Stimmungen mit detaillierter Sorgfalt.«

Fred Dorfer
Kronen Zeitung, 25.09.2021
Foto: Reinhard Winkler

Paul Lewis und Markus Poschner

»Das Bruckner Orchester unter Markus Poschner war dabei der höchst sensitive Partner, der viele Nuancen fein auskostete und mit dem Solisten gemeinsam einen Atem gefunden hat.«

Michael Wruss
OÖNachrichten, 14.09.2021
Foto: Reinhard Winkler