Eine Reise ins Herz der Musik mit Dirigent Markus Poschner
Wie klingt der „typische Bruckner“ und warum gibt es ihn nicht? Wo können Zuhörer:nnen die Einflüsse des Landlebens in seiner Musik nachhören? Worum geht es in (seiner) Musik?
Moderatorin Ortrun Schandl geht mit Dirigent Markus Poschner auf eine zugängliche, aber keineswegs seichte Reise mitten in das Herz der Musik.
In dieser letzten Episode stellt Moderatorin Ortrun Schandl Künstlerinnen und Künstler vor, die extra fürs Brucknerjahr Projekte „Tourprojekte“ entwickelt haben, die Bruckner auf ganz unterschiedliche Weisen in ganz Oberösterreich und darüber hinaus gebracht haben.
Konkret sind das die Photographin und Künstlerin Zoe Goldstein gebürtige Riess, sie hat die Fotoausstellung „Für Theresia“ entwickelt, die Choreographin und Performancekünstlerin Silke Grabinger, die mit "Compositional Transfer Imbodied, I Anton" Bruckners Neunte Symphonie sozusagen sichtbar gemacht hat, Komponist und Kabarettist David Wagner, der mit "Wagner radelt Bruckner" sämtliche Brucknerstraßen/gassen, Plätze Oberösterreichs und Gebäude, die seinen Namen tragen, mit dem Rad bereist und mit den Menschen dort ein einzigartiges Musikstück kreiert hat, die bildende Künstlerin und Schöpferin des "Plopp! Kunstautomaten" Helene Huemer, "Schorgel"-Erfinder, Architekt und Künstler Clemens Bauder und Gitarrist Andre Zogholy, der mit dem Projekt "NoFive", einer Gruppe aus 10 Gitarristinnen, einem Bassisten, einem Schlagzeuger und einem Dirigenten die legendäre Melodie basierend auf einem Teil Bruckners Fünfter, der wie der Song Seven Nation Army von den White Stripes klingt, ein Wahnsinns Klangprojekt geschaffen hat.
Sie alle haben an verschiedensten Orten ihre Spuren hinterlassen – und alle inspiriert von Anton Bruckner.
Was haben sie alle mit dem Komponisten Anton Bruckner zu tun?
Und wie haben sie sich dem Menschen und dem Musiker genähert, was hat er in ihnen ausgelöst?
Er ist Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und gern gesehener Gast am Pult des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Markus Poschner ist gebürtig aus Bayern, als Dirigent allerdings in der ganzen Welt unterwegs. Jüngst hat er sich vor allem mit dem Mammut-Projekt der Gesamteinspielungen aller Symphonien Bruckners in sämtlichen Fassungen verdient gemacht. Neben seiner Liebe für Bruckner hegt Markus Poschner aber auch eine große Liebe zum Jazz, und das u.a. auch als Pianist.
Der international gefeierte Bassbariton Erwin Schrott singt zusammen mit Sopranistin Erica Eloff vor der spektakulären Kulisse am Traunsee. Begleitet wird er vom Bruckner Orchester Linz, das unter der musikalischen Leitung seines Chefdirigenten Markus Poschner spielt.
In diesem Programm, das Alfred Schnittkes »Konzert für Klavier und Streichorchester« der »Symphonie Mathis der Maler« und den »Vier Temperamenten« von Paul Hindemith gegenüberstellt, ist die Pianistin Anna Gourari zum ersten Mal in einem größeren orchestralen Kontext zu erleben: zusammen mit dem Luganer Orchestra della Svizzera italiana unter der Leitung von Markus Poschner.
Die im Auditorio Stelio Molo festgehaltene Einspielung untermauert sowohl den anspruchsvollen Kontrapunkt von Hindemiths zum Neoklassizismus tendierendes Repertoire als auch das polystilistische Gefüge von Schnittkes Konzert, in dem, wie der Komponist selbst anmerkte, »alles – außerstande, das Gleichgewicht zwischen ›Sonnenschein‹ und ›Sturmwolken‹ herzustellen – endlich in tausend Stücke zerspringt«.
ALFRED SCHNITTKE Konzert für Klavier und Streichorchester
PAUL HINDEMITH Sinfonie »Mathis der Maler«
PAUL HINDEMITH Thema mit vier Variationen »Die vier Temperamente«
»Since Beethoven, nothing has been written that even comes close!« The great conductor Arthur Nikisch made this remark to Bruckner’s former student, Joseph Schalk and also his fellow conductor, Hermann Levi, described the piece as »the most significant symphonic work since Beethoven’s death.« Arthur Nikisch conducted the first performance in the Stadttheater, Leipzig, on 30 December 1884, with Bruckner in the audience. While the performance was not a total triumph, it brought the sixty-year-old composer significant international recognition for the first time. During the composer’s lifetime, the Seventh, especially its Adagio, was his most popular symphony, and it remains among his most beloved and frequently performed works.
#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird. Bruckner Symphony #7 | C8091 – erschienen 04/2024
Une symphonie n°7 de Bruckner revigorée avec Markus Poschner
« Joker absolu »
»On est loin de l’art intimidant d’une architecte de cathédrale sonore, Bruckner se dévoile ici, altier, conquérant, pugnace, tel un maître artisan qui cisèle un ouvrage dont la modernité orchestrale apparaît au grand jour.
Avec l’enregistrement de la Symphonie n°5, cette Symphonie n°7 est d’emblée la lecture de référence de cette intégrale qui nous ravit au fil des parutions!«
»… Poschner favours swift tempos in his account of the Seventh. The result is a performance that’s fresh and invigorating but also deeply felt. Key moments such as the transition to the coda of the first movement and the climax of the Adagio are impressively rendered, and both the Scherzo and finale brim with energy.«
Christian Hoskins | Gramophone | 06.2024
»Poschner… leans to the quick side in Bruckner, bringing transparent textures and lots of excitement to the music.
I found a lot to enjoy in the performance. The outer movements show a lot of strength when approached head-on, and of course the scherzo withstands the attack easily.«
Paul L Althouse | American Record Guide | 07.2024
Symphonie Nr. 7 in E-Dur
»Dem zum Zeitpunkt der Entstehung bereits 60-jährigen Bruckner ist mit dieser Symphonie ein echter Knalleffekt gelungen. Und Markus Poschner, der Dirigent der vorliegenden CD, lotet die Musik zusammen mit dem versiert aufspielenden ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit breitem Atem und vielfältigen musikalischen Nuancen aus. Geschickt bettet er die einzelnen Motive in den großen symphonischen Zusammenhang ein, wobei er sehr differenziert vorgeht. Zeitweilig dreht er den Orchesterapparat mächtig auf. Oftmals geht er aber auch ausgesprochen leise und behände ans Werk. Bereits die einleitenden, kaum zu hörenden Tremoli scheinen einer anderen Sphäre zu entstammen, bevor sich das erste, äußerst lange Motiv des ersten Satzes mit großer Eleganz und Spannung seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Auch andere Passagen erklingen unter Poschners versierter Leitung sehr bedächtig. Nur wenige Stellen hätte man sich etwas dramatischer gewünscht.
Insbesondere im zweiten Satz wird die Nähe von Bruckners genialer Komposition zu Richard Wagner offenkundig. Dem ersten Thema des zweiten Satzes mit Wagner-Tuben und Bratschen gibt Poschner gekonnt einen äußerst weihevollen, tragischen Gehalt. Man merkt Bruckner seine große Trauer um Richard Wagner, der in der Zeit der Komposition starb, an. Die Coda des zweiten Satzes bildet die eigentliche Trauermusik für den Bayreuther Meister, die von Poschner sehr ergreifend dargeboten wird. Hier haben wir es wahrlich mit einer der besten Trauermusiken der symphonischen Literatur zu tun, die man mit Siegfrieds Trauermarsch aus Wagners Götterdämmerung durchaus auf eine Stufe stellen kann. Dem Scherzo des dritten Satzes gibt Poschner einen raschen, ländlichen Charakter. Hier wirkt sein Dirigat recht prägnant. Im abschließenden vierten Satz wartet der Dirigent dann mit grandiosen Steigerungen auf, die den strahlenden Höhepunkt seines bemerkenswerten Dirigats bilden.«
»Nach nur sieben Jahren hat Markus Poschner das Ziel erreicht: Mit gleich zwei Orchestern wurden nicht nur Bruckners insgesamt 11 Sinfonien eingespielt (einschließlich der Studiensinfonie f-Moll und der ›Nullten‹), sondern auch alle in der Neuen Bruckner-Ausgabe edierten Fassungen. So sind es dann in der zusammenfassenden Box 18 CDs geworden. Zu den letzten Meilensteinen des Projekts gehört die Einspielung der Nr. 7 – einer Sinfonie, die (vergleichbar den Nummern 5 und 6) zwar Revisionen, aber keine größeren Fassungsprobleme aufweist. Diesmal ist es das ORF-Sinfonieorchester, mit dem Poschner die Partitur auf beeindruckende Weise frisch interpretiert (und nicht etwa umkrempelt). Was an der Deutung (wie auch dem ganzen Zyklus, an dem ferner das Bruckner Orchester Linz maßgeblich beteiligt war) fasziniert, ist die Leichtigkeit, mit der der Verlauf aller Sätze gestaltet wird.
Um nicht missverstanden zu werden: Bruckner behält auch hier seine berückende Erhabenheit im Ton, erfährt aber eine geradezu musikantische Frischzellenkur, bei der viel Staub weggewischt und noch mehr Hör-Verkrustungen aufgebrochen werden. In der Sinfonie Nr. 7 gilt das vor allem für die ersten beiden Sätze – von den aus den Tiefen der Erde aufsteigenden Violoncelli bis zum dunkel raunenden Trauermarsch. Poschner aber verliert bei aller Ernsthaftigkeit des Ausdrucks nie den Fluss des Satzes aus den Augen, lässt immer auf das Ende eines melodischen Bogens oder einer Phrase hin spielen und das tiefe Blech suchend grummeln. So gewinnt Bruckners musikalische Sprache einen zutiefst romantischen Ausdruck und wirkt nicht mehr allein wie erratisch vom Himmel gefallen; der Komponist selbst erscheint gar weitaus menschlicher als gewöhnlich.«
»I think Poschner’s approach suits the orchestra nicely… Dynamics revolve around mezzo forte and louder, and contrasting moods, particularly in the finale, are homogenized. The result is worth a listen…«
»Poschner is not trying to compete with the great Brucknerian conductors of the past. Instead, he is doing his part to establish Bruckner’s relevance to a new generation of listeners…
Collectors who have been following this series will want this release, and they will not be disappointed.«
Alexander Zemlinsky DER TRAUMGÖRGE | Inszenierung TILMANN KÖHLER | Musikalische Leitung MARKUS POSCHNER | Video THIEMO HEHL| Redaktion HOLGER ENGELHARDT | bis 31. März | OPER FRANKFURT
Bruckner revised his Third Symphony more than any other: There are three manuscript versions, two published versions from within his lifetime, a separate manuscript of the Adagio, and surviving revision fragments from 1874, 1875, and 1876. In its first version (here recorded), it is Bruckner’s longest and most overtly Wagnerian symphony. When Brucknerian extraordinaire Robert Simpson got to study Nowak’s edition of this version in 1977, he threw his hitherto held opinions overboard and declared it an “achievement… progressively maimed in successive versions.” As part of this completist cycle, Markus Poschner will present the work in all states of pruning, but this is the obvious point to start at.
#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird. Bruckner Symphony #3 | C8086 – erschienen 09/2022
»Es ist eine kontrastreiche Interpretation, die das Geflecht der Motive klar herausstellt und uns so beeindruckend die Architektur der vieldimensionierten Gedankenwelt des Komponisten vor Ohren führt.«
»It is an interpretation rich in contrasts that clearly brings out the mesh of motifs, impressively presenting us with the architecture of the composer’s multi-dimensional world of thought.«
Review: BRUCKNER Symphony No 3 (1873 version. Poschner)
»At 57 minutes, Markus Poschner’s performance is a fleet interpretation, the running time barely a minute longer than Dausgaard’s account with the Bergen Philharmonic Orchestra, the fastest performance of the 1873 version on record.«
Christian Hoskins | Gramophone | Awards Issue 2022
»Poschner is flexible in phrases and parts of phrases, taking each as it comes.
Another trademark of this series, the treatment of orchestral balances, is more apparent in this symphony than in the other Thirds that I have heard. The Third is not one of Bruckner’s monumental symphonies. It is more line driven; and in this reading, the lines in the middle textures, many of them accompaniment figures, stand out more than usual.«
Roger Hecht | American Record Guide | 01.2023
»For me, this ebullient reading now is the most appealing choice amongst multiple recordings of the first version of Bruckner’s Third… Poschner’s cheeky Bruckner made me fall in love with the symphony all over again.«
»[Poschner is] sensitive to the varying moods of the music – the lyrical themes blossom – and, unlike many other ›horizontal‹ Bruckner conductors, he never lets the music feel inappropriately light; his deliberate, purposeful shaping of the climaxes invests them with the necessary tonal weight.«
ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 3 d-moll | 1877 & Adagio | 1876
Radio-Symphonieorchester Wien | Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner
Anton Bruckner began the revision of his Third Symphony after completing the Fifth on 16 May 1876 and continued working on it sporadically until 28 April 1877. Then, after the Vienna Philharmonic rejected the Symphony for a third time, Bruckner’s friend, Hofkapellmeister Johann Herbeck, took matters into his own hands. He arranged to conduct the work himself on the concert series of the Society for the Friends of Music [Gesellschaftskonzerte] on 16 December 1877. After Herbeck passed away unexpectedly, Bruckner was forced to conduct the symphony himself. The performance proved to be one of the worst debacles of his career. The players were rude and unreceptive, and the audience left the concert hall in droves. Despite the public fiasco, Theodor Rättig, one of the few people who stayed, offered to publish the symphony. Two other people who were there at the end, Gustav Mahler and Rudolf Krzyzanowski, prepared a piano four-hand reduction for Rättig’s publication which appeared at the end of 1879. It was the first publication of a Bruckner Symphony.
#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird. Bruckner Symphony #3 | C8095 – erschienen 06/2024
»Markus Poschner gelingt es sehr gut, die verhaltenen, hin und wieder fast ängstlichen Klänge mit sehr dezidierter und erhabener Gestik in einen Fluss zu bringen. Das Gefühl innerer Unsicherheit setzt sich im Adagio fort, dessen motivische Vielfalt Poschner sehr klar herausstellt.«
»Markus Poschner succeeds very well in bringing the restrained, sometimes almost anxious sounds into a flow with very determined and sublime gestures. The feeling of inner uncertainty continues in the Adagio, whose motivic variety Poschner emphasizes very clearly.«
»The energy that [Poschner] brings to the symphony’s stirring peroration is very welcome… The recording quality of all the items here is very good and Capriccio’s documentation once again includes an illuminating essay.«
Christian Hoskins | Gramophone | 08.2024
»… I find Poschner well matched to this piece. … this is a welcome addition to the Capriccio series.«
Paul L Althouse | American Record Guide | 11.2024
»Listeners will have no trouble discerning that the first movement is punchy and exciting in the racing momentum Poschner imparts. … There’s no slowing down for the lyrical second theme, although the yearning cello line is brought out expressively. …the strings [of the Vienna orchestra] in particular add a lustre to the overall sonority that keeps the performance from sounding brusque.«
»… I feel that Poschner’s youthful enthusiasm… is becoming more pronounced as this project draws to a close. …if you are willing to entertain the idea that Bruckner was…something of a young buck, Poschner’s Brucknerian gallop might be exactly what you are looking for.«
Bruckner’s Third Symphony had always been something of a problem child among Bruckner’s symphonies, from its disastrous first reception (an enthused youthful Gustav Mahler notwithstanding) until well into the 20th century. In its original form, it is the longest, most Wagnerian of his symphonies – and often considered, rightly or not, the first truly Brucknerian symphony. While some cherish the uncompromising originality of the first version, Bruckner himself wanted the third, much tightened Edition performed, finding it “incomparably better”. It is that final version that is here recorded – and listeners can now easily decide for themselves.
#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird. Bruckner Symphony #3 | C8088 – erschienen 03/2024
»Alle Beteiligten haben die Noten und die Gestaltung sicher in den Händen. So lassen sie nonchalant eine gut geölte Interpretation erklingen, die mit gutem Fluss zu hören ist. Dabei werden das Farbspiel und die Strukturen beschienen, als dass es zu aufgetürmten Ballungen orchestraler Massen kommt. Dabei lassen sie keine Wünsche hinsichtlich Durchhörbarkeit und instrumentalem Können offen und Markus Poschner lotst die Musiker sicher durch die Tücken der Partitur.«
»All those involved [Poschner and the Bruckner Orchestra Linz] have the notes and the arrangement securely in their hands. They nonchalantly give a well-oiled interpretation that can be heard with a good flow. The play of colours and the structures are illuminated rather than piling up orchestral masses.They leave nothing to be desired in terms of audibility and instrumental skill and Markus Poschner guides the musicians safely through the pitfalls of the score.«
»The finale, often the most difficult movement for Bruckner (and others) is handled with grace. … Poschner’s tempos aid that process and lead the symphony to a triumphant and thrilling conclusion.«
»Poschner’s performance has the distinction of being the fastest on any official label and is enlivened by some notably vigorous playing, especially from the timpani…«
Christian Hoskins | Gramophone | 04.2024
»This symphony… is one of the least monumental in Bruckner. It is more linear and rhythmic and seems to suit Poschner better – and I am happy to recommend it.«
Paul L Althouse | American Record Guide | 07.2024
»Poschner and his orchestra seem to be telling us that we can never know [the Third Symphony] well enough, and they are correct.«
Er war ein eigensinniger und exzentrischer Einzelgänger vom Land, ein Orgelvirtuose mit ausgeprägtem Improvisationstalent, er hatte einen ausgeprägten Zählzwang und war als Komponist ein regelrechter Spätzünder: das oberösterreichische Musikgenie Anton Bruckner.