Der Traumgörge

Resonanz

Ein Lichtgedicht

»›Der Traumgörge‹ von Alexander Zemlinsky darf an der Oper Frankfurt bleiben, was er ist: ein Märchen. Tilmann Köhlers Regie psychologisiert behutsam, Markus Poschners Dirigat führt in den Zauber der Unbehaustheit.«

»Die ganze Inszenierung ist ein Lichtgedicht.«

 Jan Brachmann | Frankfurter Allgemeine Zeitung | 27.02.2024


Die einen und alle anderen

»Eine bedeutende Ausgrabung, ein großer Abend, zeitlos, aber aktuell.«

Judith von Sternburg | Frankfurter Rundschau | 26.02.2024


Die Opfer träumen ein Happy End

»Im Graben vollführt er das Kunststück, die komplexe Polyphonie der Partitur nicht nur hörbar zu machen, sondern auch zu gestalten und dabei die Balance mit der Bühne nie aus den Augen und Ohren zu verlieren.«

Christoph Becher | nmz neue musikzeitung | 26.02.2024


Zwischen Realität und Traumwelt

»Mit den circa achtzig Musikern holt der musikalische Leiter des Abends, Markus Poschner, alles heraus, was die Wiener Moderne zu bieten hat, und führt das Frankfurter Publikum fesselnd durch den Abend.«

Patrick Erb | concerti | 26.02.2024


MIT BÜCHERN ZUR TRAUMFRAU

»Markus Poschner dirigiert mit Hingabe und – durchaus nachvollziehbarem – Hang zur Lautstärke, was dem (für Frankfurt typisch) exzellenten Ensemble viel Durchschlagskraft abfordert.«

Jörn Florian Fuchs | BR Klassik | 25.02.2024


KLANGMÄCHTIGE PSYCHOANALYSE

»Die Oper Frankfurt zeigt die Oper ›Der Traumgörge‹ von Alexander Zemlinsky in einer subtilen Lesart. Angesichts der gigantischen Klangkomposition erscheint das unmöglich, doch Markus Poschner gelingt es, den Subtext, der das hervorragend disponierte Frankfurter Opernorchester im Orchestergraben überaus deutlich in Klang übersetzt, ungeschönt direkt, delikat und dramatisch packend zu gestalten.«

Christiane Franke | klassik.com | 25.02.2024


Märchenhafte Träume und Albträume an Oper Frankfurt

»Jubelstürme erntete die erste szenische Frankfurter Aufführung von Alexander Zemlinskys Oper ›Der Traumgörge‹ in der nur vordergründig schlichten Inszenierung von Tilmann Köhler. Vor allen anderen bejubelte das Publikum am Sonntagabend das engagierte Dirigat Markus Poschners, der das Orchester nicht nur zu feinster Differenzierung in den extrem aufgefächerten Schwebezuständen Zemlinskys antrieb, sondern auch die aufpeitschenden Rhythmen der Dorfgemeinschaft mühelos bis zum blutigen Pogromrausch steigerte

Bettina Boyens, Wieland Aschinger | Musik Heute | 25.02.2024


FAZIT

Sendung Fazit: Selten gespielt: Alexander von Zemlinskys Oper »Der Traumgörge« in Frankfurt

Natascha Pflaumbaum | Deutschlandfunk Kultur | 25.02.2024

Foto: Barbara Aumüller