Markus Poschner

Der Chefdirigent des Linzer Bruckner Orchesters, Markus Poschner, leitet am Samstag bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele das Mozarteumorchester. Im Interview spricht er über seine neuen Aufgaben als Chefdirigent beim Wiener ORF-Radiosymphonieorchester, wie er trotz seines vollen Terminplans genug Zeit für das Bruckner Orchester findet, und sein Debüt an der Wiener Staatsoper.

Herbert Schorn, OÖNachrichten, 25. Juli 2025
Foto: Volker Weihbold

Die offizielle Eröffnung der Salzburger Festspiele 2025 erfolgt durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Festrednerin ist die polnisch-amerikanische Historikerin und Publizistin Anne Applebaum.

LUDWIG VAN BEETHOVEN Ouvertüre zu »Leonore« Nr. 3, op. 72b
ERNEST BLOCH »Prayer« für Violoncello und Orchester
WOLFGANG AMADEUS MOZART Divertimento D-Dur, KV 136

Kian Soltani Violoncello
Mozarteumorchester Salzburg
Markus Poschner Dirigent

Sendetermin: Samstag, 26. Juli 2025 | 11.00 Uhr

Foto: ORF/Roman Zach-Kiesling

Markus Poschner, François Leleux, SWR Symphonieorchester

LUDWIG VAN BEETHOVEN Ouvertüre aus der Musik zum Trauerspiel Egmont op. 84
RICHARD STRAUSS Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur AV 144
JOHANN SEBASTIAN BACH »Air« aus der Orchestersuite D-Dur BWV 1068 (Zugabe François Leleux)
JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

François Leleux Oboe
SWR Symphonieorchester
Markus Poschner
Dirigent

Livemitschnitt in der Stuttgarter Liederhalle vom 18. Juli 2025.

Foto: SWR/Hans Fahr

Markus Poschner

Die Operette »Die Fledermaus« dirigiert von Carlos Kleiber würde der Dirigent Markus Poschner unbedingt auf die einsame Insel mitnehmen. Dazu Alben von Miles Davis oder Keith Jarrett. Die beiden zählten zu den »absoluten Giganten unserer Zeit«, sagt Poschner.

Klassik-Pop-et cetera, Deutschlandfunk, 7. Juni 2024

Foto: Kaupo Kikkas

Markus Poschner

In Linz dokumentierte Markus Poschner seine musikalische Entdeckerfreude mit einer preisgekrönten Gesamteinspielung von Bruckners Sinfonien in allen ihren überlieferten Fassungen. Als neuer Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel stellt er Gustav Mahlers sinfonischen Kosmos programmatisch in den Mittelpunkt seines Wirkens. Gleich zum Auftakt Anfang September mit der monumentalen Zweiten, der sogenannten Auferstehungssinfonie. Zum Abschluss dieser ersten gemeinsamen Saison folgt im Juni 2026 dann noch die Dritte. Wir sprachen mit Markus Poschner über seine Beziehung zu Mahlers Musik, seine Vorfreude auf die Kunststadt Basel und weshalb er es gerade jetzt für wichtig erachtet, sich als Künstler nicht von den Vereinigten Staaten abzuwenden.

Andrea Meuli, Musik & Theater, Mai/Juni 2025
Foto: Robert Josipović

Die gerissene Füchsin

Resonanz

FOTO: REINHARD WINKLER | LANDESTHEATER LINZ

»Der Regisseur Peter Konwitschny und der Dirigent Markus Poschner machen Janáčeks ›Füchsin‹ in Linz ganz groß.«
Peter Blaha, Frankfurter Allgemeine

»Dirigent Markus Poschner machte das eindrucksvoll deutlich: Er vermied passend zur Regie jede Süßlichkeit, alles Erbauliche an Janáčeks Partitur. So gedeutet, hätte sie glatt einen Krimi der “Schwarzen Serie” Hollywoods untermalen können.«
Peter Jungblut, BR Klassik

»Die Musik hingegen hat Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester (BOL) ungemein feinfühlig erarbeitet und deutlich gemacht, dass der eigentliche Hauptdarsteller in dieser Oper das Orchester ist. Denn die ausgedehnten Verwandlungsmusiken und klangfarbigen Genrebilder sind das Herzstück. Es ist eine Kunst, Janáčeks Klangvorstellungen, die oft die eigenwilligsten Instrumentationen vorsehen, tatsächlich zum überzeugenden Klangbild zu gestalten. Das ist diesem Abend mehr als fein gelungen. Damit bekam das BOL auch ganz und gar nicht zu Unrecht den meisten Applaus.«
Michael Wruss | OÖNachrichten

»Das Bruckner Orchester erschafft blühende Klanglandschaften«
Stefan Ender | DerStandard

»Viel Beifall für ›Die gerissene Füchsin‹«
TV-Beitrag ORF Oberösterreich

Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz

»Musikalisch bleiben keine Wünsche offen. Die neun orchestralen Zwischenspiele der Szenen sind eine Wohltat. Tadellose sängerische Leistungen bieten, den 25 großen und kleinen Soli voran, Carina Tybjerg Madsen (Die gerissene Füchsin), Adam Kim (Förster), Tenor SeungJick Kim (Fuchs, anstelle der bisherigen Hosenrolle eines Mezzosoprans), Ulf Bunde (Dachs), Christian Drescher (Schulmeister), Dominik Nekel (Pfarrer), Michael Wagner (Haraschta) sowie die auch spielfreudigen (besonders bei der Hochzeit von Füchsin und Fuchs) drei Landestheater-Chöre.«
Wolfgang Katzböck, APA

»Das Bruckner Orchester klingt unter Markus Poschner fantastisch mit samtigen Streichern und sauberstem Blech, aufregender Dynamik und bewegender Lyrik – auch mit Janáček schaffen diese Partner eine wundersame Einheit, mit einfühlsamer Einbeziehung der Bühnenstimmen zum großartigen Ganzen.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker

»Janáčeks prachtvoll-eigentümliche Musik ist mit all ihrer komplexen Kleinteiligkeit, ihren quecksilbrigen Volten und dabei auch noch einer berüchtigt komplizierten Notation für das Bruckner-Orchester keineswegs Muttersprache. Dennoch ist erstaunlich, wie tief es unter Markus Poschner in dieses Idiom eintauchen konnte.«
Walter Weidringer | Die Presse

»Stimmungen, die hingegen musikalisch reichlich vorhanden sind: Denn das Bruckner Orchester Linz unter dem souveränen Markus Poschner weiß die kühnen harmonischen Verbindungen der kunstvoll gearbeiteten Partitur mit ihrer sensiblen Instrumentation und charakteristischen Rhythmik wunderbar farbig, nuancenreich und sängerfreundlich zu verströmen..«
Helmut Christian Mayer | Kurier

»Musikalisch schuf Janáček dabei einen eigenen Kosmos, den das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner überzeugend darbietet: wunderschöne Holzbläser-Zusammenklänge, wuchtige Kino-Sounds, schwierigste Streicherpassagen.«
»Fazit: so hat man dieses große Opernwerk noch nie erlebt! Die einzigartige Version ist sehenswert!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung

»Hudební nastudování bylo ve zkušených rukách šéfdirigenta Brucknerova orchestru Markuse Poschnera. Orchestr hraje pod jeho taktovkou výtečně, ve zvuku kompaktně, s dynamickými jemnostmi ve smyčcových skupinách. Houslová sekce zaujala ve vypracovaných, jemných dynamických nuancích i dokonalou intonací.«
»Poschner vede s obdivuhodným přehledem sólisty. Výborný Brucknerův orchestr se svým šéfdirigentem byl po zásluze v zavěru odměněn publikem nejvřelejším aplausem.«
Jiří Fuchs | KlasikaPlus

Markus Poschner

Markus Poschner officially announced as new principal conductor of the RSO Vienna from 2026/27

» ORF Radio-Symphonieorchester Wien

» Markus Poschner wird neuer Chefdirigent des RSO | ORF Sound

» Poschner soll RSO-Chefdirigent werden | ORF

» Markus Poschner soll RSO Wien leiten | BR Klassik

» Markus Poschner als Chefdirigent des RSO Wien vorgesehen | Deutschlandfunk Kultur

» Markus Poschner soll Radio-Symphonieorchester Wien leiten | WDR

» Interview mit Markus Poschner: ›Das RSO ist ein Stück Österreich‹ | Salzburger Nachrichten

» Markus Poschner wird Chefdirigent des RSO | Die Presse

» Markus Poschner wird neuer Chefdirigent des RSO Wien | DerStandard

» Interview: ORF-Orchester bekommt neuen Chefdirigenten – Zukunft weiter unsicher | Kurier

» Münchner Markus Poschner übernimmt ORF-Orchester | Kronen Zeitung

» Poschner neuer Chefdirigent beim RSO | BackstageClassical

» Markus Poschner soll Radio-Symphonieorchester Wien leiten | nmz neue musikzeitung

» Poschner wird Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien | Schweizer Musikzeitung

» Poschner soll Chefdirigent des RSO Wien werden | Musik Heute

» Markus Poschner nommé à l’Orchestre symphonique de la radio de Vienne | ResMusica

» Markus Poschner Appointed Conductor of ORF Radio Symphony Orchestra Vienna | OperaWire

» Markus Poschner, nuevo director titular de la ORF Radio Symphony de Viena | scherzo

» ORF Radio Symphony Orchestra Vienna Appoints New Chief Conductor | The Violin Channel

Foto: Kaupo Kikkas