Die gerissene Füchsin

Resonanz

FOTO: REINHARD WINKLER | LANDESTHEATER LINZ

»Der Regisseur Peter Konwitschny und der Dirigent Markus Poschner machen Janáčeks ›Füchsin‹ in Linz ganz groß.«
Peter Blaha, Frankfurter Allgemeine

»Dirigent Markus Poschner machte das eindrucksvoll deutlich: Er vermied passend zur Regie jede Süßlichkeit, alles Erbauliche an Janáčeks Partitur. So gedeutet, hätte sie glatt einen Krimi der “Schwarzen Serie” Hollywoods untermalen können.«
Peter Jungblut, BR Klassik

»Die Musik hingegen hat Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester (BOL) ungemein feinfühlig erarbeitet und deutlich gemacht, dass der eigentliche Hauptdarsteller in dieser Oper das Orchester ist. Denn die ausgedehnten Verwandlungsmusiken und klangfarbigen Genrebilder sind das Herzstück. Es ist eine Kunst, Janáčeks Klangvorstellungen, die oft die eigenwilligsten Instrumentationen vorsehen, tatsächlich zum überzeugenden Klangbild zu gestalten. Das ist diesem Abend mehr als fein gelungen. Damit bekam das BOL auch ganz und gar nicht zu Unrecht den meisten Applaus.«
Michael Wruss | OÖNachrichten

»Das Bruckner Orchester erschafft blühende Klanglandschaften«
Stefan Ender | DerStandard

»Viel Beifall für ›Die gerissene Füchsin‹«
TV-Beitrag ORF Oberösterreich

Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz

»Musikalisch bleiben keine Wünsche offen. Die neun orchestralen Zwischenspiele der Szenen sind eine Wohltat. Tadellose sängerische Leistungen bieten, den 25 großen und kleinen Soli voran, Carina Tybjerg Madsen (Die gerissene Füchsin), Adam Kim (Förster), Tenor SeungJick Kim (Fuchs, anstelle der bisherigen Hosenrolle eines Mezzosoprans), Ulf Bunde (Dachs), Christian Drescher (Schulmeister), Dominik Nekel (Pfarrer), Michael Wagner (Haraschta) sowie die auch spielfreudigen (besonders bei der Hochzeit von Füchsin und Fuchs) drei Landestheater-Chöre.«
Wolfgang Katzböck, APA

»Das Bruckner Orchester klingt unter Markus Poschner fantastisch mit samtigen Streichern und sauberstem Blech, aufregender Dynamik und bewegender Lyrik – auch mit Janáček schaffen diese Partner eine wundersame Einheit, mit einfühlsamer Einbeziehung der Bühnenstimmen zum großartigen Ganzen.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker

»Janáčeks prachtvoll-eigentümliche Musik ist mit all ihrer komplexen Kleinteiligkeit, ihren quecksilbrigen Volten und dabei auch noch einer berüchtigt komplizierten Notation für das Bruckner-Orchester keineswegs Muttersprache. Dennoch ist erstaunlich, wie tief es unter Markus Poschner in dieses Idiom eintauchen konnte.«
Walter Weidringer | Die Presse

»Stimmungen, die hingegen musikalisch reichlich vorhanden sind: Denn das Bruckner Orchester Linz unter dem souveränen Markus Poschner weiß die kühnen harmonischen Verbindungen der kunstvoll gearbeiteten Partitur mit ihrer sensiblen Instrumentation und charakteristischen Rhythmik wunderbar farbig, nuancenreich und sängerfreundlich zu verströmen..«
Helmut Christian Mayer | Kurier

»Musikalisch schuf Janáček dabei einen eigenen Kosmos, den das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner überzeugend darbietet: wunderschöne Holzbläser-Zusammenklänge, wuchtige Kino-Sounds, schwierigste Streicherpassagen.«
»Fazit: so hat man dieses große Opernwerk noch nie erlebt! Die einzigartige Version ist sehenswert!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung

»Hudební nastudování bylo ve zkušených rukách šéfdirigenta Brucknerova orchestru Markuse Poschnera. Orchestr hraje pod jeho taktovkou výtečně, ve zvuku kompaktně, s dynamickými jemnostmi ve smyčcových skupinách. Houslová sekce zaujala ve vypracovaných, jemných dynamických nuancích i dokonalou intonací.«
»Poschner vede s obdivuhodným přehledem sólisty. Výborný Brucknerův orchestr se svým šéfdirigentem byl po zásluze v zavěru odměněn publikem nejvřelejším aplausem.«
Jiří Fuchs | KlasikaPlus

Markus Poschner

Markus Poschner officially announced as new principal conductor of the RSO Vienna from 2026/27

» ORF Radio-Symphonieorchester Wien

» Markus Poschner wird neuer Chefdirigent des RSO | ORF Sound

» Poschner soll RSO-Chefdirigent werden | ORF

» Markus Poschner soll RSO Wien leiten | BR Klassik

» Markus Poschner als Chefdirigent des RSO Wien vorgesehen | Deutschlandfunk Kultur

» Markus Poschner soll Radio-Symphonieorchester Wien leiten | WDR

» Interview mit Markus Poschner: ›Das RSO ist ein Stück Österreich‹ | Salzburger Nachrichten

» Markus Poschner wird Chefdirigent des RSO | Die Presse

» Markus Poschner wird neuer Chefdirigent des RSO Wien | DerStandard

» Interview: ORF-Orchester bekommt neuen Chefdirigenten – Zukunft weiter unsicher | Kurier

» Münchner Markus Poschner übernimmt ORF-Orchester | Kronen Zeitung

» Poschner neuer Chefdirigent beim RSO | BackstageClassical

» Markus Poschner soll Radio-Symphonieorchester Wien leiten | nmz neue musikzeitung

» Poschner wird Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien | Schweizer Musikzeitung

» Poschner soll Chefdirigent des RSO Wien werden | Musik Heute

» Markus Poschner nommé à l’Orchestre symphonique de la radio de Vienne | ResMusica

» Markus Poschner Appointed Conductor of ORF Radio Symphony Orchestra Vienna | OperaWire

» Markus Poschner, nuevo director titular de la ORF Radio Symphony de Viena | scherzo

» ORF Radio Symphony Orchestra Vienna Appoints New Chief Conductor | The Violin Channel

Foto: Kaupo Kikkas

Richard Wagner: Der fliegende Holländer

Resonanz

FOTO: REINHARD WINKLER | LANDESTHEATER LINZ

»Richard Wagners Sturm-und-Drang-Werk, sensationell feinfühlig und stimmig inszeniert vom Hausherrn Hermann Schneider und fulminant geleitet von Markus Poschner«
»… ein unter Markus Poschner einfühlsam und trotzdem fulminant, ja manchmal vielleicht fast zu schön spielendes Bruckner Orchester […] – und es war einer der gelungensten ›Holländer‹ seit langem.«
Jens F. Laurson | Die Presse

»Richard Wagners Oper ›Der fliegende Holländer‹ begeisterte im Linzer Musiktheater: heutig inszeniert, musikalisch grandios.«
»Das Bruckner Orchester lässt unter Markus Poschner die ohnehin schon virtuose Oper in rekordverdächtigen zwei Stunden und acht Minuten zu einer Naturgewalt mit Sogwirkung werden.«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung

»›Der fliegende Holländer‹: Umjubelte Premiere in Linz«
Zum ORF-Bericht

»Bruckner, Mahler oder eben Wagner: Hier liefern Orchester und Dirigent stets uneingeschränkt ab. Poschner lässt der Sogwirkung der Partitur freien Lauf. Allen Versuchungen, da und dort noch einen zusätzlichen Turbo zuzuschalten, widerstehen die Musiker und der Taktgeber. Stürmische See, aber keine gebrochenen Dämme – durchgehend großes Kino.«
Helmut Atteneder | OÖNachrichten

»Spannungsgeladener Orchesterklang mit packender Wirkung«
»Besonders eine so tiefgründige Inszenierung lebt in ihrer dichten Dramaturgie von der wechselseitigen Durchdringung mit der Musik. Mit dem Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner gelingt dies in höchstem Maße. So beweist es seine Größe als wandelbares Opernorchester, das jedoch bei Wagner erst richtig aufzublühen scheint. Musikalisch und emotional differenziert wird ein Spannungsbogen gezogen, der, wie es bei diesem Werk erforderlich ist, keinen Moment durchatmen lässt, sondern bewegend, teilweise auch beunruhigend, mitreißt. Poschner verzichtet auf eine allzu romantische Interpretation und setzt stattdessen auf schroffe, eindringliche Töne, dichte Klanggewalten und fein gestaltete Virtuosität, vielfach durchzogen von zarten, jedoch immer gleichsam gespenstischen Melodien, die deutlich machen, dass jede Ruhe nur einem weiteren Sturm vorausgeht. All dies führt zu einer packenden Darbietung, die bereits in der Musik jede Dramatik des Werks einzufangen weiß.«

 Elena Deinhammer | Das Opernmagazin

Richard Wagner: Der fliegende Holländer

»Beeindruckend sind auch die herausragenden Leistungen des Chors und Extrachors des Landestheaters Linz sowie des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Markus Poschner. Gemeinsam schaffen sie ein musikalisches Erlebnis von außergewöhnlicher Intensität und Präzision.«
»Das Bruckner Orchester Linz begeistert unter der souveränen Leitung von Markus Poschner mit technischer Präzision und einem feinsinnigen Gespür für Wagners musikalische Sprache. Poschner entfaltet die ganze Bandbreite der Partitur – von der majestätischen Wucht bis hin zu den zartesten lyrischen Momenten – und führt Orchester, Solisten und Chor zu einer harmonischen und bewegenden Einheit.«
Marcus Haimerl | IOCO – Kultur im Netz

»Das hochgradig differenzierte Dirigat Maestro Poschners unterstützt diese Intention: Schon während der Ouvertüre lässt er das ›Steuermann‹-Thema fein und elegant erklingen, an keiner Stelle erschlägt die Lautstärke die detailreiche Komposition, stets ist ausreichend Freiraum für alle Sänger vorhanden. Die Arie vom Südwind wird so tatsächlich zur Bel-Canto-Arie, deren Finesse freilich durch einen Donnerschlag beiseite gedrängt wird, als das Schiff des Holländers mit einem mal erscheint. Das Duett zwischen Senta und dem Holländer führt in regelrecht paradiesisch-lyrische Klänge die tatsächlich ein erlösendes Happy-End vorgaukeln, während sich der Matrosenschor von Strophe zu Strophe zu einem extatischem Klangfest steigert, welches sich schließlich zu einem schauderhaften Höhepunkt entwickelt, der das Haus nahezu zum Bersten zu bringen scheint.«
E.A.L. | Online Merker

»Erlösung mit Wow-Effekt«
»Hausherr Hermann Schneider setzt im ›Fliegenden Holländer‹ einen stimmigen Fokus auf Senta, erwartungsgemäß fulminant auch das Bruckner Orchester unter Markus Poschner«

Jens F. Laurson | Opern News

»[…] ein voller Erfolg, sowohl inszenatorisch wie musikalisch.«
»Markus Poschner dirigierte mit einem federnd leichten, aber permanent die Spannung der Bewegung des gerade dieser Produktion zugrunde liegenden Meeres manifestierend. Dazu die hervorragende Chöre, von Elena Pierini und David Barnard einstudiert, besonders in dem schockierenden Clash des Holländerchores mit den Norwegen im 3. Akt, ›Steuermann lass die Wacht…‹. Da war das ganze Landestheater am Beben, in der Tat aufregendes, unter die Haut gehendes Musiktheater!
«
Klaus Billand | Der Opernfreund

»Im Orchestergraben brilliert Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester. Mit dem wuchtigen Einsatz des Vorspiels stellt Poschner die intensive Gestaltung der Oper einmal mehr absolut überzeugend vor und ist den Sängern ein zuverlässiger Partner.«
Passauer Neue Presse

»Poschnerův senzační Bludný Holanďan«
»Proč bych doporučil návštěvu Lince právě na tento Wagnerův titul? Především pro vynikající, brilantní hudební nastudování a interpretaci šéfdirigenta Markuse Poschnera, excelentní hru Brucknerova orchestru, která na premiéře zapůsobila technickou vyspělostí, jemností dynamických detailů i krásnými forte, která však nikde nepostrádala základ v přirozené, krásné měkkosti zvuku.«

Jiří Fuchs | KlasikaPlus

»Das populäre Werk konnte im Linzer Musiktheater musikalisch und szenisch restlos überzeugen. Unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner blühte Wagners Musik durch das Bruckner Orchester Linz in symphonisch größter Besetzung regelrecht auf und wurde von Solisten und Chor auf der Bühne kongenial ergänzt.«
»Großer Jubel und stehender Beifall für alle Beteiligten, im Besonderen für Markus Poschner und das Orchester.«
Wolfgang Katzböck | APA

»Markus Poschner hat die musikalische Leitung inne und uns, natürlich mit dem fabelhaft aufspielenden Bruckner Orchester, einen begeisternden Opernabend beschert, mit ebensoviel Präzision wie Emotion, Dynamik und Spannung – beispielhafter Wagner!«
Petra und Helmut Huber | Online Merker

»Am Linzer Musiktheater erlebt man Richard Wagners ›Der fliegende Holländer‹ szenisch und musikalisch mehr als überzeugend.«
»Markus Poschner hat mit dem Bruckner Orchester Linz sorgfältig gearbeitet. Neben aufpeitschenden Wellen eines Sturmes weiß er expressive Spannung, Emotion, Dynamik aber auch Lyrismen voll auszureizen und bleibt dabei immer sängerfreundlich.«

Helmut Christian Mayer | Kurier

»Man vernahm am 25. Jänner die ersten Takte der so energiegeladenen Ouvertüre mit dem sturmwütigen Meer aus Richard Wagners romantischer Oper ›Der fliegende Holländer‹ am Musiktheater Linz und war auch schon gefangen und mitgenommen vom großartig musizierenden Bruckner-Orchester unter der Leitung von Markus Poschner. Die ohne Pause gespielte Aufführung in Linz wusste in weiterer Folge sowohl szenisch wie auch musikalisch vollends zu überzeugen, und das lag wohl am gelungenen Zusammenspiel des großteils hauseigenen Ensembles mit dem schauspielstarken und stimmgewaltigen Bariton Aris Argiris als Holländer.«
Josef Penzendorfer | NÖN

»Markus Poschner und unter seiner Leitung das an diesem Premierenabend sehr gut aufgestellte Bruckner Orchester Linz entfalten bereits in der Ouvertüre genau jenen beispiellosen Sog, den dieses Werk auszeichnet und der an diesem Werk so fasziniert. Das pausenlos gespielte Stück musiziert Poschner werkimmanent als Naturereignis höchster Intensität gleich einem seelischen Sturm, der fürchterlich wie gleichsam lebensbedrohend daherkommt. Derart vom Pult aus immer das Geschehen auf der Bühne im Blick, ergänzen sich Musik und Szene, greifen ineinander, und kommt Wagners balladenartiges Werk modern, als cineastisches Musiktheater, daher.«
Thomas Rauchenwald | Simply Classic

»Rippling and lashing like the rough and stormy sea, Maestro Poschner creates a Dutchman far removed from any seafaring romanticism. The longing for a better life, the overcoming of trauma and the question of a happy life are raised in a haunting and captivating way. Aris Argiris creates a gripping Dutchman and Dorothea Herbert a yearning Senta. What a fanstastic evening – bravissimo tutti!«
The Opera Blog

Markus Poschner

CHARLOTTE SEITHER »zu welcher stunde« für Kammerorchester
PHILIPP MAINTZ »upon a moment’s shallow rim« für Violoncello und Orchester
SARAH NEMTSOV »black trees«

Markus Poschner Dirigent
Johannes Moser Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Sonntag, 19. Jänner 2025 | 20.00 Uhr
Haus des Rundfunks: Großer Sendesaal des rbb | Berlin

›Ultraschall Berlin‹ – Festival für neue Musik

Markus Poschner im Gespräch | Radio3

Foto: Kaupo Kikkas

Markus Poschner | Foto: Kaupo Kikkas

So selbstverständlich es für viele Musiker:innen ist, sich künstlerisch einzumischen in die Debatten der Zeit, so legitim ist es auch, unabhängig von all dem zu arbeiten. Ultraschall Berlin, das Festival für Neue Musik von Deutschlandfunk Kultur und radio3, gibt beiden Tendenzen Raum. Über konkrete aktuellen Bezüge hinaus präsentiert Ultraschall Berlin auch in diesem Jahr Uraufführungen, Deutsche Erstaufführungen und Werke der jüngsten Vergangenheit ebenso wie Klassiker der Avantgarde.

Zum Abschluss des Festivals am Sonntag dirigiert Markus Poschner im Großen Sendesaal des rbb. radio3 überträgt das Konzert live. Vorab ist Markus Poschner Studiogast bei radio3.

Freitag 17. Jänner 2025, 09.10 Uhr, radio3

Foto: Kaupo Kikkas

Winner ICMA International Classical Music Awards 2024

Today the Jury of the International Classical Music Awards (ICMA) announced the 2025 winners.

Anna Gourari | Orchestra della Svizzera italiana | Markus Poschner

Alfred Schnittke: Piano Concerto | Paul Hindemith: Mathis der Maler, The Four Temperaments

ASSORTED PROGRAMMES

»By juxtaposing Schnittke’s Piano Concerto with two scores by Hindemith, conductor Markus Poschner with pianist Anna Gourari and the Orchestra della Svizzera italiana take an acute look at a very particular side of the 20th century, made up of a nostalgic glance at the past and also an acute analysis of the miseries of the present, hovering between polystylism and irony. And they do so with an absolutely impeccable instrumental and musical quality.«

» CD: Hindemith & Schnittke
» Winners 2025

Markus Poschner

»Ein grandioser Start: Markus Poschner und das Bruckner Orchester Linz im Brucknerhaus«

»Insgesamt ein wunderbarer Auftakt für das neue Jahr!«

Neujahrsauftakt: »Walzerkönig« und junges Musik-Feuerwerk | Kronen Zeitung

»Das Bruckner Orchester unter Markus Poschner hat dabei bewiesen, dass es sich nicht nur eine enorme Bruckner-Kompetenz erarbeitet hat, sondern auch in der sogenannten leichten, aber alles andere als einfachen Muse zu Hause ist.

Da ist es gut, wenn ein Dirigent wie Markus Poschner am Pult steht, der die Partitur für sich selbst neu erarbeitet und da bei auf feine Details stößt, die die Herangehensweise an das Strauss-Œuvre bereichern und beleben – wie kleine kontrapunktische Spielereien, das Hervorheben einer Gegenmelodie oder die klangliche Balance.

Diese exakte Lesart machte im Brucknerhaus aus der Unterhaltung große Kunst.«

Konzertkritik: Wie Unterhaltungsmusik durch exakte Lesart zu großer Kunst wird | OÖnachrichten

»Stand das vorige Jahr ganz im Zeichen Anton Bruckners, setzte das Bruckner Orchester unter der Leitung von Dirigent Markus Poschner beim Neujahrskonzert im Brucknerhaus naturgemäß ganz auf die Musik von Johann Strauss (Sohn) – und sorgte im ausverkauften Haus für einen frischen, unterhaltsamen und lebensfrohen musikalischen Auftakt in das neue Jahr.«

Kurier

JOHANN STRAUSS (Sohn)

Ouvertüre zur Operette »Die Fledermaus«
»Lob der Frauen.« Polka-Mazur op. 315
»Seid umschlungen, Millionen.« Walzer op. 443
»Lucifer-Polka« op. 266
Intermezzo aus der Operette »Tausend und eine Nacht« [Bearbeitung der Operette Indigo und die 40 Räuber von Ernst Reiterer]
»Niko-Polka« op. 228
»Künstler-Quadrille (nach Motiven berühmter Meister)« op. 201
»Kaiser Franz Joseph I. Rettungs-Jubel-Marsch« op. 126
»Traumbild 1.« Fantasie für Orchester
»Éljen a Magyar!« Schnellpolka op. 332
»Bauern-Polka« op. 276
»Electro-magnetische Polka« op. 110
»Perpetuum mobile. Musikalischer Scherz« op. 257
»Künstlerleben.« Walzer op. 316
»Furioso-Polka.« Quasi Galopp op. 260

Bruckner Orchester Linz | Markus Poschner Dirigent

Mittwoch, 1. Jänner 2025
Brucknerhaus Linz

Fotos von Reinhard Winkler

Anton Bruckner #9

ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 9 d-moll

Bruckner Orchester Linz | MARKUS POSCHNER

This final release of Capriccios Bruckner Symphonies – The Complete Versions Edition includes his very first and last Symphony. In March 1861, Anton Bruckner completed his counterpoint studies with the renowned teacher Simon Sechter who had also taught Schubert. His graduation signaled the end of an extended compositional hiatus. Bruckner’s F-Minor Symphony was conceived in the classical and early romantic tradition of Beethoven, Schubert, Mendelssohn and Schumann. 

Bruckner’s Ninth: his best (as some say) symphony, certainly his most daring and, thanks to the missing finale, his most mysterious. It is where Bruckner meets Mahler and, while working on it, his maker. He wanted to write a finale, of course, but too much remains missing. What is left, is a heavenly Adagio, which quietly fades away with references in the brass to the two preceding symphonies. Thus ends Bruckner’s uncompleted life’s work. 

ANTON BRUCKNER Symphony #9

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #9 | C8096 + Bonus: Sinfonie in f-moll »Studiensinfonie« (1863) –erschienen 07/2024

REVIEWS

Bruckner- Symphonien: Beginn und Ende

»Markus Poschner dirigierte es in einer Interpretation, die sehr kraftvoll, farbig und lebendig ist und der Musik ein Maximum an recht jugendlicher Ausdruckskraft gibt.«

»Markus Poschner is conducting it in a very powerful, colorful, and lively interpretation, giving the music a maximum of youthful expressiveness.«

Remy Franck | Pizzicato | 08.07.2024

«Anton Bruckner», Orchestre Bruckner de Linz, Markus Poschner

»Markus Poschner est en train de graver l’intégrale la plus exhaustive des symphonies de Bruckner, prenant en compte des éditions différentes d’une même oeuvre. L’entreprise, qui suscite un intérêt très variable, a rarement atteint un niveau aussi élevé que dans cette 9e Symphonie.

Poschner renoue, en fait, avec le Bruckner éruptif de certains brucknériens des années 1950. Cela a du sens lorsqu’on connaît les fragments du finale (enregistrés ailleurs par le chef), infernaux et tourmentés. Ce passionnant album comprend un second disque dévolu à la Symphonie en fa, oeuvre de jeunesse, dite ‹ no 00 ›.«

Christophe Huss | Le Devoir | 08.2024

Sinfonie Nr. 9/Sinfonie f-Moll

»Unter all den CD-Veröffentlichungen sämtlicher Symphonien und Fassungen Bruckners bei Capriccio stellt die hier vorliegende Aufnahme nicht nur das Finale, sondern ebenfalls den absoluten Höhepunkt dar. Insbesondere der 9. Symphonie zuzuhören, bereitet ungetrübte Freude. Was Dirigent Markus Poschner und das hervorragend disponierte und überaus klangschön aufspielende Bruckner Orchester Linz hier leisten, ist absolute Spitzenklasse. Schon der feierlich anmutende, langsame erste Satz atmet unter Poschners versierter Leitung große Intensität. Begeisterung erweckt der schnelle zweite Satz, das Scherzo, in seiner ungemein ansprechenden und präzise durchgehaltenen rhythmischen Prägnanz sowie seiner punktgenauen Ausgewogenheit. Alles wirkt hier wie aus einem Guss. So perfekt wie unter Poschner hat man diesen Satz noch nie gehört. Bravo! Und auch der vom Dirigenten mit enormer innerer Erfülltheit, großer Kraft und hoher Emotionalität ausgelotete dritte Satz, das Adagio, ist meisterhaft gestaltet. Bezeichnend ist, dass der dramatische Faden nie abreißt und Poschner die Spannung auch noch bei langsamen Passagen aufrechtzuerhalten versteht. Grandios sind zudem die in gewaltige orchestrale Höhepunkte mündenden Spannungsbögen.«

»Sehr gelungen ist auch Poschners Interpretation der Studiensymphonie. Hier wartet er ebenfalls mit großer Eleganz und großer klanglicher Finesse auf, wobei er die bereits erwähnten Einflüsse von Schumann und Mendelssohn geschickt herausstellt. Bei beiden Symphonien beeindruckt er zudem durch eine herrliche dynamische Ausgewogenheit der Tongebung und durch eine vorbildliche Transparenz. Insbesondere bei der hier vorliegenden Einspielung der 9. Symphonie haben wir es mit einem echten Meilenstein in der Aufnahmegeschichte des Werks zu tun.«

Ludwig Steinbach | Das Orchester | 10.2024

»Poschner’s new recording is perhaps the finest in his 18-CD cycle, an interpretation that’s wonderfully alert to the work’s melodic and rhythmic ingenuity. The faster movements have tremendous impetus and the playing of the Andante is both limpidly beautiful and remarkably impassioned. It’s a performance that belies the traditional view of the work as an apprentice composition and very effectively moves it closer to the orbit of the great works that would follow.«

Christian Hoskins | Gramophone | 10.2024

»The recording of Symphony in F minor (often referred to as No. 00, or A Study Symphony) is the best of the few performances of the work I have heard.«

»This is an offbeat but entertaining Bruckner Ninth …«

Roger Hecht | American Record Guide | 11.2024

»Poschner imprime à la symphonie d’étude, écrite en 1863 sous la houlette d’Otto Kitzler, un bel élan romantique. Il sait mettre en valeur les traits typiquement brucknériens de cette partition encore sous l’influence de Weber et Schumann.«

Jean-Claude Hulot | Diapason | 11.2024

»Con este doble disco se cierra el ciclo Bruckner que la Orquesta de Linz y Markus Poschner han realizado en los últimos años, para acabarlo en este 2024 en el que se celebra el bicentenario bruckneriano. Todo ello con el rigor musicológico de Paul Hawkshaw, que ha puesto orden en la maraña de ediciones y versiones dejando las 9 Sinfonías en un total de 18 versiones en la suma final. La empresa ha sido titánica y el resultado óptimo. En este disco final se presenta el Alfa y Omega de la obra sinfónica bruckneriana, desde su Sinfonía de estudio n. 00 de 1863, escrita aún bajo la tutela de Kitzler y que contiene in nuce algunos estilemas que desarrollaría a lo largo de sus treinta años como autor sinfónico, hasta la gloriosa Novena, cuyo Adagio es una de las cumbres del romanticismo.

La versión de la poco transitada Sinfonía 00 es muy clara en su ejecución, y, a pesar de que sus temas son poco originales, se escucha con deleita. Mucho más exigente es la interpretación de la Novena, en la que el director tiene que tener clara la complicada estructura formal para que todo el movimiento armónico, que roza el impresionismo por momentos, no naufrague. Poschner consigue una maravillosa versión, llena de matices y pequeños detalles de instrumentación que son resaltados en una excelente toma sonora. Es de agradecer que, por una vez, no se interprete un Scherzo bruckneriano como una hecatombe, sino que el tempo sea más pausado para dejarnos entender la música sin avasallar.«

»With this double album, the Bruckner cycle conducted by the Linz Orchestra and Markus Poschner comes to a close, culminating in 2024, the year of Bruckner’s bicentennial. All of this is achieved with the musicological rigor of Paul Hawkshaw, who has organized the tangled web of editions and versions, resulting in a total of 18 versions of the 9 symphonies. This endeavor has been monumental, and the result is excellent. In this final album, the Alpha and Omega of Bruckner’s symphonic work are presented, from his study Symphony No. 00 from 1863, written under the tutelage of Kitzler and containing in nuce some stylistic elements that he would develop over his thirty years as a symphonic composer, to the glorious Ninth, whose Adagio is one of the peaks of Romanticism.

The version of the rarely performed Symphony No. 00 is very clear in its execution, and although its themes are somewhat unoriginal, it is enjoyable to listen to. The interpretation of the Ninth is much more demanding, as the conductor needs to have a clear understanding of the complicated formal structure to ensure that the entire harmonic movement, which occasionally brushes against impressionism, does not flounder. Poschner delivers a wonderful rendition, full of nuances and small details of instrumentation that are highlighted in an excellent sound recording. It is refreshing that, for once, a Bruckner scherzo is not treated like a catastrophe; instead, the tempo is more measured, allowing us to understand the music without being overwhelmed.«

Jerónimo Marín | Ritmo | 12.2024

Foto: Kaupo Kikkas, Grafik: Capriccio