Now available online and vinyl, with artwork by Louisa Gagliardi

In a remarkable union of art and music, the OSI’s latest recording – of Tchaikovsky’s »Manfred«, conducted by Markus Poschner – is live on the major digital platforms, as well as in a limited double-LP collectors’ edition with cover artwork by celebrated Swiss artist Louisa Gagliardi, available from 30 January on www.osi.swiss.

After their comprehensive rereadings of symphonic works by Pyotr Ilyich Tchaikovsky, the Orchestra della Svizzera italiana launches 2026 with a superb new recording dedicated to the famous Russian composer and conducted by Maestro Markus Poschner. The work in question is the »Manfred« Symphony in B minor, Op. 58, issued as a double LP in only 300 numbered copies by the Claves Records label. The recording is also available through digital distribution channels on the main online platforms.

LP - TCHAIKOVSKY

The vinyl release is adorned by a cover image from Swiss artist Louisa Gagliardi, star of the hugely popular exhibition »Many Moons« at the Museum of Art of Italian Switzerland (MASI) in Lugano in 2025. In this special collaboration with the OSI, Louisa Gagliardi was inspired by the haunting story of the Romantic hero Manfred – protagonist both of the Symphony as well as of the poem of the same name by Lord Byron – a character full of contradictions, whose dramatic existential journey sees him wandering through an Alpine landscape, plagued by never-ending inner torments.

The »Manfred« Symphony, recorded in Lugano just over two years ago, again in coproduction with RSI (Radiotelevisione svizzera di lingua italiana), follows the CD release of the Fifth and Sixth Symphonies by Tchaikovsky in 2023, with which it shares the same innovative approaches, being part of the »Traces« project in which, over a period of time, the OSI and Maestro Poschner offered a rereading of the symphonic as well as other works by Tchaikovsky. Their objective was to present these pieces in a new, more chamber-like manner (thus particularly suitable to the OSI’s own character), full of subtleties and details that are too often lost in the ›monumentalist‹ performances that are the legacy of the Russian-Soviet tradition.

Completing this »Manfred« double LP are an in-depth liner note by musicologist Ulrich Erich Linke as well as the customary artist biographies. The recording, overseen by sound engineer Michael Rast for the RSI (Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana), was made in December 2023 at the Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano.

REVIEWS

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Foto: Louisa Gagliardi

Bruckner-Befragungen: Gespräche über die elf Sinfonien

Anton Bruckner ist auch im Jahr nach den international begangenen Feierlichkeiten zu seinem 200. Geburtstag noch immer »der große Unbekannte« (Hinrichsen) unter den Komponisten des 19. Jahrhunderts. Das gilt sowohl für das durch Anekdoten und Klischees verzerrte Bild von seiner Persönlichkeit als auch für sein kompositorisches Schaffen.

Bruckner selbst maß seinen Sinfonien die größte Bedeutung bei. Als er 1891 das Ehrendoktorat der Universität Wien erhielt, verlangte er, dass die Urkunde ihn explizit »als Symphoniker« auswies, »weil darin stets mein Lebensberuf bestand«. Heute gelten seine Gattungsbeiträge unbestritten als Gipfelwerke des ›langen Jahrhunderts der Sinfonie‹.

Markus Poschner, Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und ebenso profilierter wie gefeierter Bruckner-Interpret, und Jan David Schmitz, bis 2024 Programmchef des Brucknerhauses Linz und des Internationalen Brucknerfestes Linz, nähern sich den elf Sinfonien auf dem Wege eines unterhaltsamen, für Musikinteressierte gut verständlichen Dialoges zwischen Theorie und Praxis, werfen einen von Vorurteilen möglichst freien Blick auf den Komponisten und sein Werk und zeichnen damit nicht zuletzt ein neues Bruckner-Bild.

Markus Poschner, Jan David Schmitz
BRUCKNER-BEFRAGUNGEN
Gespräche über die elf Sinfonien

Der gefeierte Bruckner-Interpret Markus Poschner im Gespräch.
Wegleitungen und Entdeckungen zu den elf Sinfonien

Koproduktion Metzler/Bärenreiter
Verlag Bärenreiter

Tat­ort Mu­sik­ver­ein im letz­ten Ok­to­ber. Das ORF Ra­dio-Sym­pho­nie­or­ches­ter spielt Ale­xan­der Zem­lin­skys sym­pho­ni­sche Dich­tung »Die See­jung­frau«, spielt mit ei­ner fas­zi­nie­ren­den Viel­falt an Farb­schat­tie­run­gen, mit Ele­ganz, mit Klang­schön­heit – und al­les ge­tra­gen von ei­ner un­ge­mei­nen Trans­pa­renz. Am Pult: Mar­kus Posch­ner, bay­e­ri­scher Di­ri­gent mit Welt­ruf, ab der Sai­son 2026/27 Chef­di­ri­gent des Klang­kör­pers. Der­zeit Chef des Bruck­ner Or­ches­ters Linz so­wie des Sin­fo­nie­or­ches­ters Ba­sel, zählt er zu den pro­fi­lier­tes­ten Meis­tern sei­nes Fachs. Er ist Trä­ger von Aus­zeich­nun­gen wie »Di­ri­gent des Jah­res«, ver­fügt über ein statt­li­ches Ar­se­nal an Ein­spie­lun­gen, heimst lau­fend in­ter­na­tio­na­les Lob ein, als klu­ger Red­ner wird er hoch­ge­schätzt. Was ein Opern­haus mit ei­ner Stein­zeit­höh­le ver­bin­det und wie viel Frei­heit bei der »Fle­der­maus« nö­tig und mög­lich ist: das er­zähl­te er Oli­ver Láng.

Oliver Láng, Dezember 2025
Foto: Robert Josipović

Markus Poschner, Bruckner Orchester Linz, ORF Oberösterreich

Österreich-Bild aus dem Landesstudio Oberösterreich

Mit »Bruckner goes Wirtshaus«, »Kostproben« etwa zu Bruckners 7. Sinfonie und zur »Fledermaus« von Johann Strauss oder dem »BOLiversum« hat das Bruckner Orchester Linz (BOL) neue Formate entwickelt, das damit auch das »klassikferne« Publikum abholen will und so in sein musikalisches Universum eintauchen lässt. Markus Poschner verleiht seit 2017 diesem Orchester seine moderne Handschrift, mit der er das BOL zu einem national und international respektierten Spitzenensemble geführt hat, das mit einer enormen musikalischen Bandbreite aufwarten kann.

Kaum zuvor konnte eine Fernsehkamera so hautnah die musikalische Arbeit der Musikerinnen und Musiker verfolgen, wie in diesem ÖSTERREICH-BILD aus Oberösterreich, gestaltet von Wolfgang Marecek und Kameramann Claus Muhr. Seltene Einblicke in die Probenarbeit und den Tournee-Betrieb des Orchesters bis hin zu einem Auftritt im Wiener Musikverein zeigen das unter Musikkennern bedeutendste österreichische Orchester außerhalb Wiens hautnah.

Gestaltung Wolfgang Marecek | Kamera Claus Muhr | Cutter Wolfgang Marecek

Sonntag, 4. Jänner 2026, 18.25 Uhr ORF 2

Foto: ORF OÖ

Markus Poschner

Intermezzo – Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

Der designierte RSO-Chefdirigent Markus Poschner über beharrliche Ohrwürmer und Kunst als politischen Akt.

»Wer soll es denn sonst machen?« fragt Markus Poschner und meint damit das Einstehen für Menschlichkeit und menschliches Miteinander in Zeiten sich verhärtender Fronten. Gerade jetzt könne die Kunst Wege zur Gemeinsamkeit eröffnen, so Poschner, der zu Silvester erstmals »Die Fledermaus« von Johann Strauss an der Wiener Staatsoper dirigiert.

Seit September ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, im Herbst 2026 übernimmt er zudem das RSO und 2027 die Utah Symphony. Poschner stammt aus einer Musikerfamilie und war mehrere Jahre als Jazzpianist tätig, bevor er erstmals zum Taktstock griff. Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt der geborene Münchner von einem Familienleben als »fahrende Gaukler«, warum das RSO kein Ablaufdatum hat und von seinem langjährigen Traum, mit einem Orchester Jazz zu spielen.

Sonntag, 28. Dezember 2025, 11.50 Uhr, Radio Ö1

Foto: Kaupo Kikkas

Die Fledermaus

»DIE FLEDERMAUS«
Oper von Johann Strauss
Text von Karl Haffner & Richard Genée

Gabriel von Eisenstein Jonas Kaufmann
Rosalinde Diana Damrau
Frank Jochen Schmeckenbecher
Prinz Orlofsky Daria Sushkova
Alfred, ein Tenor Jörg Schneider
Dr. Falke Adrian Eröd
Dr. Blind Lukas Schmidt
Adele Ilia Staple
Ida Hannah-Theres Weigl
Frosch Michael Niavarani
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper

Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung Otto Schenk
Bühne Günther Schneider-Siemssen
Kostüme Milena Canonero
Choreographie im 2. Akt »Unter Donner und Blitz« Gerlinde Dill

Radio Ö1, Mittwoch, 31. Dezember 2025, 18.00 Uhr
(Live-Übertragung aus der Wiener Staatsoper; Gestaltung: Michael Blees)

ORF III & ORF ON, Mittwoch, 31. Dezember 2025, 20.15 Uhr
(Live-zeitversetzt aus der Wiener Staatsoper; Bildregie: Jakob Pitzer, Redaktion: Teresa-Marilena Gschiel, Bernadette Viola Ortner)

Foto: Wiener Staatsoper

Markus Poschner

When the Utah Symphony introduced German conductor Markus Poschner as Music Director Designate last fall, it marked an exciting new era for the orchestra—just the eighth music director in its 85-year history! Renowned for his dynamic artistry and contagious enthusiasm, Maestro Poschner is already transforming the connection between the orchestra and its audiences. He spoke with Carol and Jeff from Linz, Austria, about his vision for what comes next.

Markus Poschner

Wagner und Strauss, Moussa und Tüür: Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien spielt unter Markus Poschner farbenprächtige Werke. Im Interview verrät der künftige RSO-Chefdirigent, was diese miteinander zu tun haben. Dabei spricht er auch über die neue gesellschaftspolitische Verantwortung von Künstler:innen.

Walter Weidringer, Konzerthaus Nachrichten, November 2025
Foto: Robert Josipović

GEORG FRIEDRICH HAAS – 2. Konzert für Violine und Orchester

Die vorliegende Veröffentlichung präsentiert die Weltersteinspielung des Violinkonzerts Nr. 2 von Georg Friedrich Haas, einem der international bedeutendsten Komponisten unserer Zeit. Das 2017 vollendete Werk wurde im selben Jahr in Japan uraufgeführt.

Im Zentrum dieser Edition steht die Live-Aufnahme aus dem Wiener Musikverein vom 24. November 2023 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Markus Poschner. Miranda Cuckson, für die das Konzert ursprünglich komponiert wurde und die seit vielen Jahren eng mit dem Komponisten zusammenarbeitet, ist als Solistin zu hören.

Ergänzend enthält die Veröffentlichung Cucksons Aufnahme von »de terrae fine« für Violine solo, einem Werk, in dem Haas’ charakteristische Klangsprache in konzentrierter Form erfahrbar wird.

GEORG FRIEDRICH HAAS – 2. Konzert für Violine und Orchester

GEORG FRIEDRICH HAAS
2. Konzert für Violine und Orchester
de terrae fine