»Diesseitig zupackend, mit Brio, ja sogar unbeugsam und aufmüpfig, vor allem in der Scherzo-Coda, die nur in dieser zweiten Fassung von 1877 enthalten ist: So präsentierte Poschner danach Bruckners Dritte. Erstaunlich, was sich auch an diesem Werk an Ausdrucksgehalt freilegen lässt, wenn man den sonst oft bemühten Weihrauchnebel beiseite bläst. Genau das ist Poschners Ansatz, den er mit dem Bruckner Orchester Linz ebenso wie mit dem RSO Wien stringent verwirklicht: Jubel für diesen Bruckner mit Schneid’.«
Walter Weidringer | Die Presse
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