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»Völlig aus dem Nichts kommend begann schon das Adagio des ersten Satzes mit fast nicht – aber eben doch – hörbarem Pizzicato der Celli und Bässe, ehe die restlichen Streicher feinstes Pianissimo beisteuerten. Nach wenigen Takten folgte die große Zäsur und ein aus allen Rohren schießendes Fortissimo stellte klar, dass an diesem Abend mit einer enormen dynamischen Bandbreite zu rechnen sein würde.«

Johann Wahlmüller
OÖ Kronen Zeitung, 11.02.2019
Foto: Reinhard Winkler

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»Poschner legte analytisch die Strukturen des Riesenwerks, das im sinfonischen Schaffen Bruckners eine Schlüsselfunktion einnimmt, offen; und dennoch verloren Dirigent und Klangkörper nie das große Ganze aus den Augen. Der Weg zu dieser großartigen Leistung führte über gemäßigte Tempi, akribisches Herausarbeiten von agogischen und dynamischen Feinheiten und ebenso brillante wie hochriskante Klarheit der Stimmführung. Alle Instrumentengruppen fügten sich ihrem Charakter gemäß sensibel in dieses System ein und ließen ein äußerst differenziertes Klangspektrum aufleuchten.«

Paul Stepanek
Oberösterreichisches Volksblatt, 10.02.2019
Foto: Reinhard Winkler

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“Fazit: Eine Sternstunde für das Bruckner Orchester. Es bewies seine technisch-klangliche Meisterschaft, doch noch mehr. Mit seiner Bereitschaft, sich auf interpretatorische Abenteuer einzulassen, verwandelte es diese zur Sensation.”

Michael Wruss
OÖNachrichten, 01.10.2018

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“Feinsinnig und detailversessen meißelt er mit seinen Händen mitunter an einzelnen Tönen und filigranen Phrasen, dann wieder führt er mit großem Gestus durch die dynamisch ausladenden Passagen und macht die 9. Sinfonie von Bruckner als faszinierend dichtes, kontrastreiches und unmittelbar packendes Werk erlebbar, in dem die hoch konzentrierten Momente der Stille ein wesentlicher Teil der Musik sind. Kaum ein Ensemble könnte diese Deutung eindrucksvoller umsetzen, als das Bruckner Orchester  …”

07.07.2018

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»Despite the spacious platform, Poschner jammed his orchestra tightly together, flanked by antiphonal violins with six double basses lined up along the rear. And what an impressive sound they made, spearheaded by a superb brass section, lustrous and rounded rather than abrasive and ear-splitting. This was less the epic ›cathedral of sound‹ Bruckner, built on Gothic architecture, and more a portrait of an impulsive, passionate soul, a sincere account that lived and breathed every bar.«

Mark Pullinger
Bachtrack, 7.5.2018

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1977395_cms2image-fixed-561x315_1qURW7_6EWGPj“Was bei Anton Bruckner meist zu kurz kommt, ist die Orchestration, die Meisterschaft der klanglichen Farbigkeit, die man vielfach nicht aus seinen Partituren herausliest. Genau hier hat Markus Poschner bei seiner Interpretation angesetzt. Nicht künstlich aufgesetzt, sondern ganz natürlich aus der Steuerung der Gruppen erwachsen.”

Michael Wruss
OÖNachrichten, 28.4.2018

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