
»Völlig aus dem Nichts kommend begann schon das Adagio des ersten Satzes mit fast nicht – aber eben doch – hörbarem Pizzicato der Celli und Bässe, ehe die restlichen Streicher feinstes Pianissimo beisteuerten. Nach wenigen Takten folgte die große Zäsur und ein aus allen Rohren schießendes Fortissimo stellte klar, dass an diesem Abend mit einer enormen dynamischen Bandbreite zu rechnen sein würde.«
Johann Wahlmüller
OÖ Kronen Zeitung, 11.02.2019
Foto: Reinhard Winkler
-> Zum Artikel













“Was bei Anton Bruckner meist zu kurz kommt, ist die Orchestration, die Meisterschaft der klanglichen Farbigkeit, die man vielfach nicht aus seinen Partituren herausliest. Genau hier hat Markus Poschner bei seiner Interpretation angesetzt. Nicht künstlich aufgesetzt, sondern ganz natürlich aus der Steuerung der Gruppen erwachsen.”