
ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 7 E-Dur
RADIO-SYMPHONIEORCHESTER WIEN | MARKUS POSCHNER
»Since Beethoven, nothing has been written that even comes close!«
The great conductor Arthur Nikisch made this remark to Bruckner’s former student, Joseph Schalk and also his fellow conductor, Hermann Levi, described the piece as »the most significant symphonic work since Beethoven’s death.« Arthur Nikisch conducted the first performance in the Stadttheater, Leipzig, on 30 December 1884, with Bruckner in the audience. While the performance was not a total triumph, it brought the sixty-year-old composer significant international recognition for the first time. During the composer’s lifetime, the Seventh, especially its Adagio, was his most popular symphony, and it remains among his most beloved and frequently performed works.

#bruckner24 – ein gemeinsamen Projekt von Bruckner Orchester Linz, Radio-Symphonieorchester Wien und dem Label Capriccio unter der Leitung von Markus Poschner, das bis 2024 alle Sinfonien Anton Bruckners in allen Fassungen vorlegen wird.
Bruckner Symphony #7 | C8091 – erschienen 04/2024
REVIEWS
Bruckner, forsch und scharf
Rating: 5.0
»Diese Interpretation von Bruckners Siebter Symphonie ist ungemein spannend, weil sie sich sehr von vielen anderen unterscheidet.«
»This interpretation of Bruckner’s Seventh Symphony is incredibly exciting because it is so different from many others.«
Remy Franck | Pizzicato | 06.04.2024
Une symphonie n°7 de Bruckner revigorée avec Markus Poschner
« Joker absolu »
»On est loin de l’art intimidant d’une architecte de cathédrale sonore, Bruckner se dévoile ici, altier, conquérant, pugnace, tel un maître artisan qui cisèle un ouvrage dont la modernité orchestrale apparaît au grand jour.
Avec l’enregistrement de la Symphonie n°5, cette Symphonie n°7 est d’emblée la lecture de référence de cette intégrale qui nous ravit au fil des parutions!«
Pierre Jean Tribot | Crescendo Magazine | 18.05.2024
»… Poschner favours swift tempos in his account of the Seventh. The result is a performance that’s fresh and invigorating but also deeply felt. Key moments such as the transition to the coda of the first movement and the climax of the Adagio are impressively rendered, and both the Scherzo and finale brim with energy.«
Christian Hoskins | Gramophone | 06.2024
»Poschner… leans to the quick side in Bruckner, bringing transparent textures and lots of excitement to the music.
I found a lot to enjoy in the performance. The outer movements show a lot of strength when approached head-on, and of course the scherzo withstands the attack easily.«
Paul L Althouse | American Record Guide | 07.2024
Symphonie Nr. 7 in E-Dur
»Dem zum Zeitpunkt der Entstehung bereits 60-jährigen Bruckner ist mit dieser Symphonie ein echter Knalleffekt gelungen. Und Markus Poschner, der Dirigent der vorliegenden CD, lotet die Musik zusammen mit dem versiert aufspielenden ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit breitem Atem und vielfältigen musikalischen Nuancen aus. Geschickt bettet er die einzelnen Motive in den großen symphonischen Zusammenhang ein, wobei er sehr differenziert vorgeht. Zeitweilig dreht er den Orchesterapparat mächtig auf. Oftmals geht er aber auch ausgesprochen leise und behände ans Werk. Bereits die einleitenden, kaum zu hörenden Tremoli scheinen einer anderen Sphäre zu entstammen, bevor sich das erste, äußerst lange Motiv des ersten Satzes mit großer Eleganz und Spannung seinen Weg an die Oberfläche bahnt. Auch andere Passagen erklingen unter Poschners versierter Leitung sehr bedächtig. Nur wenige Stellen hätte man sich etwas dramatischer gewünscht.
Insbesondere im zweiten Satz wird die Nähe von Bruckners genialer Komposition zu Richard Wagner offenkundig. Dem ersten Thema des zweiten Satzes mit Wagner-Tuben und Bratschen gibt Poschner gekonnt einen äußerst weihevollen, tragischen Gehalt. Man merkt Bruckner seine große Trauer um Richard Wagner, der in der Zeit der Komposition starb, an. Die Coda des zweiten Satzes bildet die eigentliche Trauermusik für den Bayreuther Meister, die von Poschner sehr ergreifend dargeboten wird. Hier haben wir es wahrlich mit einer der besten Trauermusiken der symphonischen Literatur zu tun, die man mit Siegfrieds Trauermarsch aus Wagners Götterdämmerung durchaus auf eine Stufe stellen kann. Dem Scherzo des dritten Satzes gibt Poschner einen raschen, ländlichen Charakter. Hier wirkt sein Dirigat recht prägnant. Im abschließenden vierten Satz wartet der Dirigent dann mit grandiosen Steigerungen auf, die den strahlenden Höhepunkt seines bemerkenswerten Dirigats bilden.«
Ludwig Steinbach | Das Orchester | 07.2024
Bruckner 7 / Markus Poschner
»Nach nur sieben Jahren hat Markus Poschner das Ziel erreicht: Mit gleich zwei Orchestern wurden nicht nur Bruckners insgesamt 11 Sinfonien eingespielt (einschließlich der Studiensinfonie f-Moll und der ›Nullten‹), sondern auch alle in der Neuen Bruckner-Ausgabe edierten Fassungen. So sind es dann in der zusammenfassenden Box 18 CDs geworden. Zu den letzten Meilensteinen des Projekts gehört die Einspielung der Nr. 7 – einer Sinfonie, die (vergleichbar den Nummern 5 und 6) zwar Revisionen, aber keine größeren Fassungsprobleme aufweist. Diesmal ist es das ORF-Sinfonieorchester, mit dem Poschner die Partitur auf beeindruckende Weise frisch interpretiert (und nicht etwa umkrempelt). Was an der Deutung (wie auch dem ganzen Zyklus, an dem ferner das Bruckner Orchester Linz maßgeblich beteiligt war) fasziniert, ist die Leichtigkeit, mit der der Verlauf aller Sätze gestaltet wird.
Um nicht missverstanden zu werden: Bruckner behält auch hier seine berückende Erhabenheit im Ton, erfährt aber eine geradezu musikantische Frischzellenkur, bei der viel Staub weggewischt und noch mehr Hör-Verkrustungen aufgebrochen werden. In der Sinfonie Nr. 7 gilt das vor allem für die ersten beiden Sätze – von den aus den Tiefen der Erde aufsteigenden Violoncelli bis zum dunkel raunenden Trauermarsch. Poschner aber verliert bei aller Ernsthaftigkeit des Ausdrucks nie den Fluss des Satzes aus den Augen, lässt immer auf das Ende eines melodischen Bogens oder einer Phrase hin spielen und das tiefe Blech suchend grummeln. So gewinnt Bruckners musikalische Sprache einen zutiefst romantischen Ausdruck und wirkt nicht mehr allein wie erratisch vom Himmel gefallen; der Komponist selbst erscheint gar weitaus menschlicher als gewöhnlich.«
Michael Kube | HörBar der nmz | 08.2024
»I think Poschner’s approach suits the orchestra nicely… Dynamics revolve around mezzo forte and louder, and contrasting moods, particularly in the finale, are homogenized. The result is worth a listen…«
Huntley Dent | Fanfare | 09.2024
»Poschner is not trying to compete with the great Brucknerian conductors of the past. Instead, he is doing his part to establish Bruckner’s relevance to a new generation of listeners…
Collectors who have been following this series will want this release, and they will not be disappointed.«
Raymond Tuttle | Fanfare | 09.2024
Foto: Reinhard Winkler
















