»Poschner legte analytisch die Strukturen des Riesenwerks, das im sinfonischen Schaffen Bruckners eine Schlüsselfunktion einnimmt, offen; und dennoch verloren Dirigent und Klangkörper nie das große Ganze aus den Augen. Der Weg zu dieser großartigen Leistung führte über gemäßigte Tempi, akribisches Herausarbeiten von agogischen und dynamischen Feinheiten und ebenso brillante wie hochriskante Klarheit der Stimmführung. Alle Instrumentengruppen fügten sich ihrem Charakter gemäß sensibel in dieses System ein und ließen ein äußerst differenziertes Klangspektrum aufleuchten.«
Paul Stepanek
Oberösterreichisches Volksblatt, 10.02.2019
Foto: Reinhard Winkler
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»Natürlich hat man lieber sechs Wochen Produktionszeit und kann sein eigenes Konzept umsetzen. Da wir aber alle das Stück in und auswendig kennen, gelingt das auch auf der Basis von Improvisation und Spontanität. Im Gegenteil sogar: Das ist auf diese Art ein besonderes Erlebnis, weil am Abend viel entsteht auch bei Passagen, die wir vorher gar nicht so intensiv besprochen hatten. (Markus Poschner)«




