Resonanz
FOTO: REINHARD WINKLER | LANDESTHEATER LINZ
»Der Regisseur Peter Konwitschny und der Dirigent Markus Poschner machen Janáčeks ›Füchsin‹ in Linz ganz groß.«
Peter Blaha, Frankfurter Allgemeine
»Dirigent Markus Poschner machte das eindrucksvoll deutlich: Er vermied passend zur Regie jede Süßlichkeit, alles Erbauliche an Janáčeks Partitur. So gedeutet, hätte sie glatt einen Krimi der “Schwarzen Serie” Hollywoods untermalen können.«
Peter Jungblut, BR Klassik
»Die Musik hingegen hat Markus Poschner mit dem Bruckner Orchester (BOL) ungemein feinfühlig erarbeitet und deutlich gemacht, dass der eigentliche Hauptdarsteller in dieser Oper das Orchester ist. Denn die ausgedehnten Verwandlungsmusiken und klangfarbigen Genrebilder sind das Herzstück. Es ist eine Kunst, Janáčeks Klangvorstellungen, die oft die eigenwilligsten Instrumentationen vorsehen, tatsächlich zum überzeugenden Klangbild zu gestalten. Das ist diesem Abend mehr als fein gelungen. Damit bekam das BOL auch ganz und gar nicht zu Unrecht den meisten Applaus.«
Michael Wruss | OÖNachrichten
»Das Bruckner Orchester erschafft blühende Klanglandschaften«
Stefan Ender | DerStandard
»Viel Beifall für ›Die gerissene Füchsin‹«
TV-Beitrag ORF Oberösterreich

»Musikalisch bleiben keine Wünsche offen. Die neun orchestralen Zwischenspiele der Szenen sind eine Wohltat. Tadellose sängerische Leistungen bieten, den 25 großen und kleinen Soli voran, Carina Tybjerg Madsen (Die gerissene Füchsin), Adam Kim (Förster), Tenor SeungJick Kim (Fuchs, anstelle der bisherigen Hosenrolle eines Mezzosoprans), Ulf Bunde (Dachs), Christian Drescher (Schulmeister), Dominik Nekel (Pfarrer), Michael Wagner (Haraschta) sowie die auch spielfreudigen (besonders bei der Hochzeit von Füchsin und Fuchs) drei Landestheater-Chöre.«
Wolfgang Katzböck, APA
»Das Bruckner Orchester klingt unter Markus Poschner fantastisch mit samtigen Streichern und sauberstem Blech, aufregender Dynamik und bewegender Lyrik – auch mit Janáček schaffen diese Partner eine wundersame Einheit, mit einfühlsamer Einbeziehung der Bühnenstimmen zum großartigen Ganzen.«
Petra und Helmut Huber | Online Merker
»Janáčeks prachtvoll-eigentümliche Musik ist mit all ihrer komplexen Kleinteiligkeit, ihren quecksilbrigen Volten und dabei auch noch einer berüchtigt komplizierten Notation für das Bruckner-Orchester keineswegs Muttersprache. Dennoch ist erstaunlich, wie tief es unter Markus Poschner in dieses Idiom eintauchen konnte.«
Walter Weidringer | Die Presse
»Stimmungen, die hingegen musikalisch reichlich vorhanden sind: Denn das Bruckner Orchester Linz unter dem souveränen Markus Poschner weiß die kühnen harmonischen Verbindungen der kunstvoll gearbeiteten Partitur mit ihrer sensiblen Instrumentation und charakteristischen Rhythmik wunderbar farbig, nuancenreich und sängerfreundlich zu verströmen..«
Helmut Christian Mayer | Kurier
»Musikalisch schuf Janáček dabei einen eigenen Kosmos, den das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner überzeugend darbietet: wunderschöne Holzbläser-Zusammenklänge, wuchtige Kino-Sounds, schwierigste Streicherpassagen.«
»Fazit: so hat man dieses große Opernwerk noch nie erlebt! Die einzigartige Version ist sehenswert!«
Johannes Sonnberger | Kronen Zeitung
»Hudební nastudování bylo ve zkušených rukách šéfdirigenta Brucknerova orchestru Markuse Poschnera. Orchestr hraje pod jeho taktovkou výtečně, ve zvuku kompaktně, s dynamickými jemnostmi ve smyčcových skupinách. Houslová sekce zaujala ve vypracovaných, jemných dynamických nuancích i dokonalou intonací.«
»Poschner vede s obdivuhodným přehledem sólisty. Výborný Brucknerův orchestr se svým šéfdirigentem byl po zásluze v zavěru odměněn publikem nejvřelejším aplausem.«
Jiří Fuchs | KlasikaPlus
