Das Linzer Neujahrskonzert wurde zum nächsten Triumph für Poschner

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»Da waren keine Schwachstellen, keine Grenzen zu spüren, das Orchester wuchs förmlich über sich hinaus. Markus Poschner hat in diesem riesigen Klangkosmos vor allem die choreographierende Position eingenommen, und darauf geachtet, dass das, was bei Strauss minutiös vorgegeben ist, ebenso genau umgesetzt wird, und nichts aus der Balance kommt.

Klanglich bestechend auch die Idee, die Kontrabässe in die letzte Reihe zu stellen. Dennoch war Mozarts „Linzer-Symphonie“, die im ersten Teil des Konzerts erklang, noch wesentlich beeindruckender. Denn hier kann man sich weder im Klangrausch eines riesigen Orchesterapparats verstecken, noch kann man sich darauf verlassen, dass alles in den Noten steht. Genau hier zeigt sich die hohe Kunst eines Dirigenten, wie er mit Dynamik und Klangbalance umzugehen versteht.«

Michael Wruss
OÖNachrichten, 2.1.2018

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